Beiträge von Happymagnum

    Meine Meinung ist das ein PHEV ohne Lademöglichkeit zuhause nicht sinnvoll ist. Ausser man kann an seinem Arbeitsplatz laden ( bieten viele Arbeitgeber ja schon an). Reiner Benzinbetrieb geht natürlich, aber sparsam ist der Benziner nicht. Dieselausführung ist als Zugfahrzeug sinnvoll, der Sechszylinder hat natürlich auch seinen Reiz, aber für Kurzstrecke nicht sinnvoll. Auch denke ich das Diesel langsam aus der Mode kommen. Steuern, Versicherung und Wartung für Dieselfahrzeuge sind bei uns teurer als für PHEV (zahle 50€ Steuern im Jahr) ich weiss nicht wie das bei euch ist. Und AWD würde ich RWD immer vorziehen, wohne auch im Flachland war aber schon ein paarmal dankbar für Allrad, fahre seit vielen Jahren nicht anderes (ausser bei unseren sportlichen Zweitwagen, da macht Heckantrieb mehr Spass ;) )

    Der kurze Kick unter mittig unter das Heck ist der richtige Weg. Ich finde es immer sehr lustig wenn mein Schwiegervater ( 88 ) versucht die Heckklappe von meinem CX 60 mit dem Fuss zu öffnen, der führt die wildesten Bewegungen aus :) . Nur das ich den Schlüssel habe und mehrere Meter weg stehe. Habe versucht die Technik zu erklären, kommt aber nicht mehr an.

    So, nachdem ich seit Juni 2025 jetzt 15.000 KM ( erste Inspektion gestern ) mit meine CX60 PHEV gefahren bin, möchte ich auch mal meinen Eindruck über das Auto loswerden. Der CX 60 ist an und für sich ein sehr schönes und gediegenes Auto. Er hat allerdings einen gravierenden Nachteil gegenüber den bisher gefahren Autos (VW, SEAT und 2 x Skoda Kodiaq ). Das Fahrwerk ist im Vergleich zum Kodiaq und den anderen wirklich unterirdisch, obwohl mein CX 60 schon das Modelljahr 25 mit dem überarbeiteten Fahrwerk ist. Bei Unebenheiten und Schäden im Straßenbelag total rumpelig und stößig (Luftdruck bei 2,5 Bar), und bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn mit Bodenwellen total schaukelig.


    Was mich bei meinem PHEV auch total erschreckt ist der sehr hohe Verbrauch, sowohl Benzin als auch Strom. Ich fahre das Auto normal, weitestgehend ohne Beschleunigungsorgien oder Höchstgeschwindigkeitsfahrten. Trotzdem verbraucht das Auto, obwohl pro Tankfüllung 4-5 mal geladen, immer noch 7,5 Liter Sprit. Ungeladen werden es durchaus auch mal 10 Liter auf 100KM. Ich habe das Auto gestern getankt und vollgeladen und er zeigt eine Gesamtreichweite von 460 KM an. Der Anteil elektrische Reichweite sagt 39KM. Aufgrund dieser Werte wundert es mich nicht das der 2026 nicht mehr unter die 0,5% Dienstwagenregelung fällt.


    Nichts desto trotz würde ich ihn wieder nehmen, dann aber als Diesel mit Allrad. Vielleicht kriegen die Mazda´s das mit dem Fahrwerk auch noch besser hin.

    Hohen Benzinverbrauch kann ich bestätigen. Jetzt bei winterlichen Strassenverhältnissen und Kurzstrecke immer im Offroad Modus unterwegs. Vollgetankt, Tageskilometerzähler auf Null. Nach 220 km wieder vollgetankt gingen 21 Liter rein

    Hatte bisher noch nie Schwiergkeiten mit Wischern bei Regen oder Spritzwasser von LKWs, Wischer machen ihre Arbeit gut und Wischwasser klappt auch gut. Aber das Problem mit der Wischerautomatik habe ich auch. Egal ob hohe Empfindlichkeit, mittel oder schwach, drei Tropfen und der Wischer legt los wie wahnsinnig oder es passiert gar nichts. Dem Niederschlag angepasst klappt selten. Würde mich interessieren ob andere das Problem auch haben.

    Dietmar wenn du damit Recht hättest, könnte man im Winter das Auto nie 2 Wochen am Flugplatz lassen und in den Urlaub fliegen. Ein wenig geringer sollte die Selbstentladung schon sein, aber ich habe keine Lust das auszuprobieren. Werde mir daher wohl einen Akkubooster zulegen und ins Auto schmeißen falls es mal länger wird mit dem Parken.

    Den Rat mit dem Akkubooster hat mir der Verkäufer beim Erwerb des Autos mitgegeben. Zitat:" Lassen Sie das Fahrzeug im Urlaub am Flughafen stehen? Dann legen Sie sich lieber einen Akkubooster ins Auto."

    Nur mal zur Info was die Strassenverkehrsordnung dazu sagt.

    Standlicht einschalten: Wann ist dies nötig?

    Standlicht zur Beleuchtung eines stehenden Fahrzeugs

    Das Standlicht muss eingeschaltet werden, wenn das Auto steht und keine Straßenbeleuchtung vorhanden ist, welche das Fahrzeug sichtbar macht. Gemäß § 17 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) ist ein haltendes Fahrzeug außerhalb geschlossener Ortschaften immer mit eigener Lichtquelle zu beleuchten. Innerhalb geschlossener Ortschaften genügt es, die zur Fahrbahn gerichtete Seite des Fahrzeugs zum Beispiel mit einem Parklicht zu beleuchten.

    Kleiner Hinweis bezüglich Spurplatten. Die Eintragung gilt nur die vorgeführte Rad-Felgenkombination. Wer also im Winter andere Felgen oder Reifengrössen fährt, fährt ohne Betrieberlaubniss. Zur Sicherheit Sommer-und Winterräder eintragen lassen