Hallo zusammen,
was man unbedingt auch beachten muss, eine handelsübliche Steckdose darf man nur 6 Stunden mit dem Nennstrom von 16A belasten. Das zeigt auch die Bezeichnung 16A / 6h auf bzw. im inneren der Steckdosen.
Ältere Steckdosen können durch korrodierte Kontaktflächen oder schwächere Andruckfedern auch auch eine höhere Erwärmung aufweisen. Dabei besteht erhöhte Brandgefahr. Auch jede Abzweigdose, welche sich auf dem Leitungsweg von der Sicherung bis zur finalen Steckdose befindet kann dabei eine Gefahr darstellen. Ältere Anlagen haben noch keine Federklemmen (z.B. Wago), sondern Schraubklemmen. Die sollten auch regelmäßig geprüft werden. Natürlich ausschließlich von Fachkräften.
Die Zuleitung sollte definitiv mindestens 2,5mm² haben, wenn die Unterverteilung nicht gleich in der Nähe ist. Die Leitungslänge ist ein erheblicher Faktor bei der Dimensionierung.
Bei uns daheim habe ich eine Industriesteckdose für das Laden installiert und aktuell leider auch nur an der "dünnen" 1,5mm² Zuleitung angeschlossen. Wenn der Ladeziegel dran hängt, wird die Zuleitung gut handwarm, aber nicht heiß. An der Steckdose merkt man davon nichts. Die neue Zuleitung muss ich noch final unter dem Pflaster und im Erdreich verlegen, um dann auf der sicheren Seite zu sein. Es ist absolut nicht empfehlenswert, an "älteren" Elektroinstallationen ein Fahrzeug zu laden, außer man kontrolliert regelmäßig den Zustand der Leitung und Steckverbindungen.
Link zur Steckdose:
Legrand Ladesteckdose
Ich bin kein klassischer Elektroinstallateur, aber ich habe eine Ausbildung zum Energieelektroniker und über die Jahre auch ausreichend Erfahrung.
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