PHEV laden über 230V

  • Hallo, ist doch ganz einfach. Ich habe mir für € 150,- diesen Ladeziegel vor 1 Jahr bestellt

    SYNCWIRE EV Ladegerät Typ 2 Anschluss Ladekabel 5,5m, Ladekabel Typ 2 Schuko 6/8/10/13/16A Einstellbare Strom, Klarer LCD-Anzeige, IP65 wasserdichte Ladegerätbox, Kabelhalterung, Aufbewahrungstasche


    Ich stelle 10A ein, dann lädt das Auto mit 2,25 kw. Das Auto akzeptiert auch 6 A.

    In Summe habe ich inzwischen über 2000 kw damit geladen, ohne Probleme. Vorgeschaltet habe ich einen Shelly Schaltaktor der für 16A geeignet ist. Damit kann ich den Ladevorgang jederzeit ein- und ausschalten, z.b. wenn der PV-Strom von meiner kleinen Solaranlage ins Netz gespeist würde.

  • Hallo - hier ein Beitrag der KI :

    Das Laden eines E-Autos an einer Haushaltssteckdose (Schuko) ist
    gefährlich, da die Leitungen und Steckdosen nicht für stundenlange Höchstlast ausgelegt sind. Hauptrisiken sind Kabelbrand durch Überhitzung, verschmorte Steckdosen, lange Ladezeiten (bis zu 24+ Std.) und mögliche Probleme mit dem Versicherungsschutz.


    Es muss wohl aber speciale Steckdosen geben - falls der Leitungsquerschnitt past - die diese dauerhaften hohen Stròme verkraftet- oder natùrlich eine extra abgesicherte Wallbox.

    Mazda CX 60 PHEV Homura mit allen Paketen; Panoramadach, Anhängerkupplung;

    HR Spurverbreiterung 30 mm, Graukeil Frontscheibe; EZ 10.2023; weiß, schwarzer Kühler, Schwarze 20 Zoll Felgen, schwarze Spiegelkappen; vom Händler 06.2025 übernommen mit 4000KM

  • Eins der Gründe, weshalb ich "KI" für untauglich halte ... es holt sich woimmer wasimmer her. Ehrlich, bei solchen Sachen könnte ich HB-Männle spielen. Damit meine ich KI, nicht Dich, Ralph K.


    Ab hier, ECHTE Intelligenz, die Zusammenhänge herstellt:

    Zum einen sind Ladeströme von 13A (Original von Mazda) bzw. 10A, wie ich es nutze, alles andere als Höchstlast. Zum anderen sind lange Ladezeiten (insbesondere beim PHEV) und Höchstlast ein Widerspruch in sich.

    Die längste Ladezeit wäre bei 80% Ladung (von 20-100%) bei 6A (drunter geht's nicht), also ca. 11 Stunden.

    Und dann die Angabe "bis zu 24+ Std.)". Das beinhaltet ja schon 30 Minuten.

    Und last but not least, eine extra abgesicherte Wallbox. Woran angeschloßen, in einer Garage? An die 230V-Leitung, die ungeeignet sein soll? Sprich, Auto an 230V zu gefährlich, aber Auto an Wallbox an 230V paßt!


    Übrigens, diese kleinen Elektrokästchen, mit denen man an 230V laden kann, werden mobile Wallboxen genannt.

    Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald, Martin


    Mazda CX-60 PHEV Homura Plus 2025, Platinum Quarz, EZ: 12/2025, AHK, ATH Edelstahl Sportauspuff, Koni-Dämpfer, H&R Tieferlegungsfedern, 30mm Spurverbreiterung
    Connect: 10012, Gracenote: 1.1.1.03392, Navi: Q2/2025


  • SmartMart : Das ist immer das Problem bei pauschalen Aussagen, egal ob pro oder kontra. Wie mein Prof im Studium meinte: Es kommt darauf an... Und hier eben auf die individuelle Installation.


    Es gibt genug Schuco-Steckdosen in Garagen, denen ich die 16A auf Dauer nicht zutraue. Meine, die auch theoretisch 16A aushalten sollte, fliegt schon vorher.

    Aber wen wundert's bei vermutlich 3 x 1,5qmm auf 25 Meter in einem alten Gartenschlauch als Schutz in den 1970er im Hof vergraben...


    Da ich an meinem Auto, Carport und Haus hänge, würde ich da keinen Lader ranhängen, der über längere Zeit versucht, größere Stöme über die Leitung zu ziehen. Der Gedanke, dann lieber ein Kabel in die nächste Steckdose in der Küche zu stecken, sollte man sich bei der 2-Leiter-Verkabelung an der Steckdose aus den 1950ern auch verkneifen. Die Steckdose ist zwar neuer, aber die Kabel sind die selben.


    Wenn das Häuschen eine 2 am Anfang des Baujahrs hat, etc. darf man der Strominstallation sicherlich mehr zutrauen. Da kenne ich mich nicht aus, nur mit meinem alten... Ein Ladegerät, bei dem man niedrigere Ladeströme einstellen kann, ist da aber sicherlich hilfreich.


    Aber egal wie: Man sollte sich des Themas einfach bewusst sein! Denn die Auswirkungen wenn's irgendwo zu alt/zu schwach ist, sind einfach zu gravierend. Also bitte darauf achten, und/oder mal einen Elektriker drauf schauen lassen, wenn es ein Dauerzustand sein soll.

    CX-60 D 254 Takumi mit ziemlich allem drin, inkl. Panorama, AHK, Webasto Standheizung, KONI-Dämpfer und Pfft-Pfft-Pfft. Ezl. 07/2023 - Prod. 13.03.2023 - Connect 14018 (seit 09/2024)

    Ex-Citroen-C5 Tourer Fahrer. Sonst noch Opel Corsa 130PS und Mercedes-Benz W124 - der 3,3l 6-Zylinder ist mein sparsamstes Auto !

  • Meine Ausbildung beinhaltet den Teil der Elektrik, die NACH dem Sicherungskasten liegt. Bei Installationen anfang der 80-er Jahre ist nicht unbedingt klar, ob man mit 1,5 oder 2,5mm² gearbeitet hat, egal ob zur Garage oder im Haus. Im Haus ist es sogar noch gravierender, weil es Abzweigdosen gibt, die Verlängerungen möglich machen. Da gilt das Gesetz des Schwächeren, das ich nicht kenne.

    Dennoch, ob 1,5 oder 2,5mm², ob 5 oder 50m Leitungslänge, bei einer Absicherung von 16A würde ich niemals eine Dauerlast in dieser Höhe anstreben. Daher lade ich bei 10A.

    Viele Grüße aus dem Nordschwarzwald, Martin


    Mazda CX-60 PHEV Homura Plus 2025, Platinum Quarz, EZ: 12/2025, AHK, ATH Edelstahl Sportauspuff, Koni-Dämpfer, H&R Tieferlegungsfedern, 30mm Spurverbreiterung
    Connect: 10012, Gracenote: 1.1.1.03392, Navi: Q2/2025


  • Hallo zusammen,


    was man unbedingt auch beachten muss, eine handelsübliche Steckdose darf man nur 6 Stunden mit dem Nennstrom von 16A belasten. Das zeigt auch die Bezeichnung 16A / 6h auf bzw. im inneren der Steckdosen.
    Ältere Steckdosen können durch korrodierte Kontaktflächen oder schwächere Andruckfedern auch auch eine höhere Erwärmung aufweisen. Dabei besteht erhöhte Brandgefahr. Auch jede Abzweigdose, welche sich auf dem Leitungsweg von der Sicherung bis zur finalen Steckdose befindet kann dabei eine Gefahr darstellen. Ältere Anlagen haben noch keine Federklemmen (z.B. Wago), sondern Schraubklemmen. Die sollten auch regelmäßig geprüft werden. Natürlich ausschließlich von Fachkräften.

    Die Zuleitung sollte definitiv mindestens 2,5mm² haben, wenn die Unterverteilung nicht gleich in der Nähe ist. Die Leitungslänge ist ein erheblicher Faktor bei der Dimensionierung.

    Bei uns daheim habe ich eine Industriesteckdose für das Laden installiert und aktuell leider auch nur an der "dünnen" 1,5mm² Zuleitung angeschlossen. Wenn der Ladeziegel dran hängt, wird die Zuleitung gut handwarm, aber nicht heiß. An der Steckdose merkt man davon nichts. Die neue Zuleitung muss ich noch final unter dem Pflaster und im Erdreich verlegen, um dann auf der sicheren Seite zu sein. Es ist absolut nicht empfehlenswert, an "älteren" Elektroinstallationen ein Fahrzeug zu laden, außer man kontrolliert regelmäßig den Zustand der Leitung und Steckverbindungen.

    Link zur Steckdose:
    Legrand Ladesteckdose


    Ich bin kein klassischer Elektroinstallateur, aber ich habe eine Ausbildung zum Energieelektroniker und über die Jahre auch ausreichend Erfahrung.


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    Gruß
    Daniel

    CX-60 PHEV Exclusive-Line (MJ 2025) + Driver Assistance Paket + COSO Paket + AHZV / Maschine Grey

  • Unsere Wallbox ist mit einem Kabel ca. 3m lang in unserer Verteilung angeschlossen. Unser Elektromeister hat Anfang 2024 Gummileitung 5x2,5 reingezogen und sagte klar, das reicht bei 11kW Ladeleistung über die Stunden, bis auch ein großer Akku voll ist. Inzwischen muss man Ladeleistungen von mehr als 4kW bei uns hier vom Netzbetreiber erst genehmigen lassen, bevor die in Betrieb gehen dürfen..... da könnte man dann gleich dauerhaft nur den Ziegel verwenden, der aber ja nie auf 16A kommt, sondern deutlich drunter ist, besonders bei Kälte. Da kommen ja selbst an der Wallbox teilweise weniger als 1,8kW.


    Ach ja, unser Netzbetreiber ist eine Tochter von e.on.....

    Unser CX-60 Homura PHEV: PD 28.06.23 - Connect 14030 - TCU 10082 - Gracenote 3664 - NAVI 2026 Q1 25Q3 / CX-80 Homura Plus PHEV: PD 16.07.2024 Connect 10034 Gracenote 3664 NAVI 2026 Q1 (Alles, was ich selbst updaten kann, wird auch von mir upgedatet!)

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