Noch ein wenig Senf gefällig?
Am meisten Angst vor Ausländern hat man in den Bundesländern, in denen am wenigsten leben. Und die heftigsten Meinungen zum PHEV haben stets die, die keinen haben und/oder nie einen hatten. Ich denke DAS ist es, was uns PHEV Fahrern immer so negativ aufstößt. Das Konzept PHEV ist nicht für jedermann das richtige - genauso wie ein Diesel nicht für jeden die richtige Wahl ist!
Müsste ich jeden Morgen 50 Kilometer zur Arbeit pendeln, dann hätte ich mir auch einen Diesel gekauft. Aber es sind nur 10,5 km! Für einen Diesel ein vollkommen ungeeigneter Einsatzzweck. (Hab ich 7 Jahre so ertragen müssen...). Man hat keine Garage/keine Lademöglichkeit, fährt aber nur 10.000 im Jahr? Immer noch besser PHEV als Diesel, wegen der irrsinnigen Diesel-Steuer.
Wo ich im Gesicht rot-grün-gelb-blau anlaufe ist das Thema "Ich fahre einen PHEV wegen der 0,5% Dienstwagensteuer und hab auf 50.000 km im ersten Jahr noch kein einziges Mal den Akku geladen". Denn das - und NUR das - sorgt für den schlechten gesellschaftlichen Ruf des PHEV-Konzepts.
Um zum Ausgangsthema zurückzukommen: Im Sommer sind 60 Kilometer mit einer vollen Akkuladung absolut erreichbar! Aber natürlich nicht auf der Autobahn, soviel muss klar sein. Im Winter würde ich 38km als das absolute Minimum angeben. Das bei "1km" Restreichweite der Verbrenner sogar beim Rangieren sofort anspringt, kenne ich dagegen gar nicht.
Frage an den Themenersteller: Wie lange ist es denn her, dass der Akku zuletzt voll aufgeladen wurde?