Beiträge von Humora

    Guten Morgen allesamt


    Ich habe mich vor der Abholung für eine ungesund lange Zeit mit dem Thema Zubehörfelgen für den CX-60 beschäftigt :P


    Generell ist man in Sachen Reifendimensionen und Felgengrößen kaum eingeschränkt, VORAUSGESETZT die Felge hat ein Gutachten oder eine ABE für das gewünschte Fahrzeug.

    Bei meinen Ronal R71 ist eine ABE dabei, welche schon direkt sowohl 235er, 245er und 255er mit einschließt. Wenn ich wollte könnte ich bei jedem Reifenkauf neu entscheiden.

    So ist es bei sehr vielen Zubehörfelgen, dass mindestens zwei Reifengrößen eingetragen sind.


    Worauf man ein bisschen ein Auge haben muss: Die maximale Traglast der Zubehörfelgen! Unsere CX-60 sind bekanntlich echte Dickschiffe, die mit den Achslasten die Kapazitäten mancher Felge voll ausreizen oder gar übersteigen. Letzteres gilt insbesondere für den PHEV, da dieser an der Hinterachse >1520 kg eingetragen hat. Mit einer auf nur 750 kg geprüften Felge wird es dann also schonmal nichts. Die Diesel sind hinten ein wenig leichter, soweit ich weiß.


    Vielleicht noch ein interessanter Fakt am Rande: Die serienmäßigen 235/50 R20 haben von allen Reifen den größten Abrollumfang! Steigt man auf 245/55 R20 um wird das Rad merklich kleiner und die Tachovoreilung nimmt deutlich zu. 255/55 R20 kommt dann wieder bis auf etwa 1% an die 235/50 R20 heran.


    Nimmt man als Vergleich 235/50 R 20 und 235/55 R 19, dann sind die 19" nur erträgliche -0,3% kleiner als die 20" und an der Tachovoreilung tut sich fast nichts.

    Tatsächlich finde ich auch das neueste Mazda Fahrwerk ein wenig unterdämpft. In langgezogenen Kurven ist es okay, da wankt er nicht zu sehr. Aber auf einer unebenen Straße fühlt es sich ein bisschen an als würde man auf einer blattgefederten Kutsche sitzen, ziemlich hoch oben. Das geht sicher besser.


    Zumal mich diese dauernden Erschütterungen in der Karosserie nach jedem Schachtdeckel echt etwas nerven. Fühlt sich an wie in einem Reisebus, wenn der mit seinen riesengroßen und auf 100 bar aufgepumpten Reifen über Schachtdeckel rumpelt. Nicht unkomfortabel, aber zittrig.


    Ich wohne ganz auf der anderen Seite bei Karlsruhe :huh:

    Servus zusammen


    Am Freitag wurde bei mir die AHK nachträglich eingebaut. Noch hatte ich keine Gelegenheit irgendetwas an der Steckdose anzuschließen. Das Autohaus hat jedoch versichert alle Funktionen getestet zu haben.

    Allerdings gäbe es eine Einschränkung: Wegen eines (scheinbar bekannten) Fehlers im Kabelbaum würden die hinteren Sensoren nicht abgeschaltet werden. Das Fahrzeug müsse bei Gelegenheit zur Nachbesserung noch einmal in die Werkstatt.


    Wie ist das bei euch, wenn ihr einen Fahrradträger oder Anhänger dran habt? Was wird dann alles deaktiviert?

    Ich erinnere mich, dass beim Schuster Video auch etwas erwähnt wurde bezüglich einer andauernden Fehlermeldung der hinteren Radarsensoren bei Anhänerbetrieb....

    Die Batterie im Dicken ist doch extra um die Kardanwelle herum konstruiert worden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass hier wie dort tatsächlich dieselbe Batterie verbaut ist, auch wenn die Kapazität ähnlich oder gleich ist.

    Frage an die KONI Besitzer:


    Der CX-60 „bebt“ auf Unebenheiten spürbar. Das heißt abgesehen von der eigentlichen Erschütterung durch die Fahrbahn kommen noch sekundäre Impulse bis zum Fahrer durch. Ich führe das auf die ungefederten Massen der großen Räder zurück.

    Wird das mit den Konis besser?

    Ich habe beruflich ein bisschen Einblick in die Welt der Batterietechnik, weil das auch ein Geschäftszweig der Firmengruppe ist.


    Die Akkus in PHEV‘s sind sehr klein, verglichen mit einem reinen Stromer. Die auf Dauer zumutbare Ladegeschwindigkeit ist proportional zur Gesamtkapazität eines Akkus.

    Natürlich kann man eine Lithium Batterie problemlos mit 1C laden (in unserem Fall wären das 17 kW), aber dies geht bereits brutal auf die Lebensdauer des Akkus!

    Einen Akku innerhalb von 20 Minuten von 20 bis 80% vollzuballern erfordert auf Seiten des Akkus eine Unmenge an Mehraufwand in Sachen Kühlung und Sicherheitsmechanismen.


    Ein viermal so großer Akku in einem BEV wäre bei denselben 17 kW Ladeleistung noch vollkommen ungestresst.


    Aus dem oben genannten Grund ist Schnellladen mit DC erst gar kein Thema für PHEVs.



    Das Einsatzszenario für einen PHEV sieht einfach nicht vor, dass man das Auto tagsüber an der öffentlichen Säule lädt, während man daneben steht und wartet. Im allgemeinen werden die Autos einfach mit genügend Zeit schonend über Nacht geladen. Ich habe bei mir daheim die Ladeleistung sogar freiwillig auf 5,5 kW (12 A je Phase) begrenzt, um die Hauselektrik und den Akku zu schonen.


    Es gibt übrigens genug PHEV auf dem Markt, die trotz sogar größerem Akku noch deutlich langsamer laden als unsere Mazdas! Wir können mit den Ladezeiten die wir haben sehr zufrieden sein.

    Das wird schwierig mit anderen Reifengrößen auf der Originalfelge. Während fast jede Zubehörfelge eine ABE für 235/50 R20 + 245/45 R20 + 255/45 R20 mit dabei hat, gibt es für die Originalfelgen praktisch gar keine alternativen Größen. Es gibt auch keinerlei Festigkeitsgutachten oder sonst irgendwelchen Papierkram, den man ansonsten bei jeder Zubehörfelge dabei hat.

    Ohne Einzelabnahme beim TÜV bekommst du also keine andere Größe als 235/50 R20 auf das Auto drauf.