Hallo zusammen,
ich fahre meinen 2025er PHEV CX-60 seit November 2025 und fand ihn bisher nicht zu laut. Ich würde behaupten, er bewegt sich ungefähr auf dem Niveau des 23er CX-5. Die Antriebsgeräusche habe ich ab und zu, wenn es kälter ist. Ich finde aber auch, dass man diese provozieren bzw. weitestgehend vermeiden kann.
Zum Thema Dämmung und Reduzierung allgemeiner Fahrgeräusche: Ich bin schon auf dem CX-5 Pirelli-Allwetterreifen gefahren (die waren fantastisch und sahen nach 30.000 km immer noch super aus).
Aus diesem Grund habe ich für den 60er auch wieder direkt Pirelli-Allwetterreifen bestellt (Pirelli Scorpion All Season SF3). Diese bieten sowohl eine geräuschdämmende Schicht als auch bessere Abrollwiderstände für effizienteres Fahren. Trotz Allwetterbereifung sind sie leiser als die Toyos.
Des Weiteren habe ich noch ein paar Dinge unternommen: Bei meinem CX-5 hatte ich die Reserveradmulde mit Alubutyl gedämmt. Das habe ich beim 60er mittlerweile auch gemacht. Das bringt einerseits viel beim Bass des Bose-Systems, andererseits reduziert das immens die Abrollgeräusche, die von hinten kommen (war wirklich ein großer Unterschied).
Außerdem habe ich die Türaußenbleche von innen gedämmt, um den Türschließklang zu verbessern. Hier war werksseitig nichts vorhanden. Das hat – wie bei Dietmar auch – zwar nicht viel bei der Geräuschdämmung im Innenraum gebracht, allerdings klingen die Türen nun deutlich satter (ist ja allgemein ein bekanntes Problem bei japanischen Fahrzeugen).
Nun habe ich noch zwei weitere Dinge getan: Einerseits habe ich die Motorabdeckung ebenfalls mit Alubutyl beschwert. Hier war zwar schon ein Dämmfilz verarbeitet, aber schaden kann es ja nicht. Das hat die Soundkulisse des Benziners deutlich vermindert, gerade unter hoher Last. Die Haube habe ich ebenfalls gedämmt, das hat im Vergleich aber nicht mehr viel bewirkt.
Hier kann ich empfehlen, nur die Clips der Dämmmatte zu lösen, nicht jedoch den oberen Clip, an dem die Motorabdeckung eingehangen wird. Dann kann man die Dämmmatte links und rechts weit genug von der Haube wegdrücken, um diese zu dämmen. Man kommt zwar nicht komplett bis zur Mitte der Haube, aber weit genug, um den Halter nicht zu beschädigen (ich habe nämlich auch nicht herausgefunden, wie man diesen entfernt).
Zu den Türen sei noch gesagt, dass man unbedingt neue Clips braucht, da hier immer welche brechen (sie sind sehr spröde). So habe ich das bisher auch noch nicht erlebt – selbst mein 2006er Mazda 6 hatte nach 15 Jahren nicht so spröde Clips.
Resümee:
Dämmt die Kofferraummulde und die Motorabdeckung bzw. Haube – das bringt wirklich noch einmal viel bei den Abrollgeräuschen. Ich habe das letztendlich auch nur aus Neugier gemacht, weil ich wissen wollte, was man hier noch herausholen kann. Ob ich irgendwann noch die Radkästen mache, weiß ich noch nicht – wird sich zeigen.
Windgeräusche sind bei meinem 25er mit Pano auch ziemlich gering und gehen erst ab 120 km/h los und werden ab 180 km/h wirklich lauter. Hier gibt es auf jeden Fall leisere Fahrzeuge, ich würde aber behaupten, dass der Arteon eines Kollegen insgesamt genauso laut, vielleicht sogar einen Tick lauter als mein 60er in Standardkonfiguration ist.