Beiträge von PlusHomura80

    Hatte vor drei Wochen auch eine „extreme“ Winterfahrt, 20 cm Schnee über vereisten Fahrbahnen, dichtestes Schneetreiben etc. bei Nacht. Zahlreiche berechtigte DSC/ABS-Eingriffe auch in Kreisverkehren und kurvigen Landstraßen, aber keinerlei Fehlermeldungen, nicht mal vom Scheibenwischer-Regensensor. Lediglich die Scheinwerfer-Automatik ist ausgestiegen, weil sie auch nicht mehr gesehen hat als ich, max. 15 Meter. Aber das passiert auch bei dichtem Nebel.


    An das etwas übersteuernde winterliche Fahrverhalten z.B. bei eisglatten Landstraßen-Kreisverkehren muss ich mich noch gewöhnen, das Auto hat halt einen relativ hohen Schwerpunkt, so wie alle SUV‘s. Bin vorher viel VW-Bus gefahren, den hat der Frontantrieb halt prima gezogen in den Kurven.


    Aber mit den Mazda-Assistenzsystemen bin ich sehr zufrieden, auch im tiefsten Winter.

    Frontkamera muss man halt öfters abwischen vor dem Einparken in engen Lücken, mache ich pragmatisch mit Schnee an den Fingern, kein echtes Problem.

    Ich find‘s gut so mit dieser Voreinstellung gleichzeitig gegen Beschlagen der Windschutzscheibe und gegen kalte Füße. Warme Luft steigt ja auch von unten nach oben und nicht von oben nach unten. Und klar, auch Mazda kann es nicht allen recht machen, die Geschmäcker sind verschieden.


    Was mich jeden Tag erneut freut, ist die einfache Tastenbedienung. Wenn ich mir im Gegensatz dazu anschaue, wie bei anderen auf „modern“ designten Autos während der Fahrt auf einem wackligen Touchscreen mehrmals rumgedrückt werden muss, um häufig benötigte Einstellungen zu ändern, bestätigt mir das meine Kaufentscheidung zum Mazda. Ein Tastendruck, und gut ist!

    Du empfindest es nicht als lästig, wenn du 7-8 Monate täglich für 7,5 Cent pro kWh lädst. Mehr als 16kWh gehen auch im Sommer selten rein, das wären 1,20 Euro für ca. 60km.

    Themenstarter Manni09 hatte aber doch geschrieben:


    „Mein Problem ist nur, ich habe zuhause und an der Arbeit keine Lademöglichkeit. Und Supermärkte mit Ladesäulen gibt es auch nicht in meiner Umgebung. Die nächste Ladesäule ist jeweils mindestens 500m weg.“


    Also zahlt er natürlich nicht nur 7,5 Cent/kw, sondern den teuren Ladesäulentarif statt PV-Sonnenstrom vom Dach.

    Kurzes Update:

    Ich warte noch immer auf Auslieferung.

    Das Auto wurde Mitte November vom Schiff gefahren, seitdem steht es am Hafen.

    Andere Fahrzeuge aus der Großbestellung wurden Mitte Dezember ausgeliefert.

    Warten ist nicht meine stärke 😂

    Sehr merkwürdig. Kann denn Dein fMh Dir keine Infos liefern, warum sich das so verzögert und andere Schiffsladungen Dein Auto längst „überholt“ haben?


    Meiner (CX-80, kommt aus dem gleichen Mazda-Werk in Hiroshima) wurde Mitte Oktober verschifft, Ende November am Hafen entladen, Mitte Dezember vom fMH übergeben/zugelassen.

    Hoffentlich ist der Grund für die Verzögerung Deiner Logistikkette plausibel und nur irgendein Bürokratie- oder Spediteurs-Kapazitätsproblem und kein reparaturbedürftiger Transportschaden!


    Was meinst Du mit „andere Fahrzeuge aus der Großbestellung“? Welcher unverbindliche/verbindliche Liefertermin steht denn im Kaufvertrag?

    Hat denn schon jemand von Euch „Spurverbreiterern“ beim fMH erfragt, inwiefern der Platten-Einbau die Mazda-Neuwagengarantie (6 Jahre/150.000 km) beeinträchtigen könnte?


    Ich denke an die veränderte Fahrwerksgeometrie, z.B. Achsaufhängung, Antriebswellen, Lenkgetriebe, Domlager, Spurstangen, Stoßdämpfer, Radlager, Radaufhängung, ungefederte Massen, undundund - eine stärkere Hebelwirkung durch die „Achsverlängerung“ gibt es ja unstrittig.


    Dies alles könnte sich ja - zumindest in der Argumentation seitens Mazda in einer späteren Garantie-Diskussion - zumindest geringfügig negativ auf den vorzeitigen Verschleiß auswirken?!


    Oder ist Euch das egal und ihr nehmt das in Kauf, um die Optik des Autos zu verbessern?


    Überlege selber auch, beim nächsten Radwechsel von Winter auf Sommer die 15er Platten einbauen zu lassen. Eine Garantie-Beeinträchtigung wäre es mir aber nicht wert, deswegen interessiert mich Eure Sichtweise dazu.

    Das wird tatsächlich so kommen, und dann schaut‘s natürlich schlecht aus mit der Ökobilanz über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg im Vergleich zu einem sparsamen Verbrenner, der normalerweise locker seine 20 Jahre zuverlässige Dienste leistet (Rost ist kein wirkliches Problem mehr bei modernen Autos) und anschließend irgendwo in Afrika auch noch ein paar Jahre wirtschaftlich betrieben werden kann. Aber egal, zwischenzeitlich fahren wir E-Autos mit Atom- und Kohlestrom und fühlen uns gut dabei.


    Im Zusammenhang mit meinem Neuwagenkauf CX-80 habe ich meinen 12 Jahre alten Diesel verkauft. War top gepflegt, ehrliche ca. 120.000 km auf der Uhr. Wertverlust nur 40 % vom Neupreis in diesen 12 Jahren. Für die Entsorgung eines E-Fahrzeuges nach 12 Jahren wird man voraussichtlich teures Geld bezahlen müssen, anstatt einen Wiederverkaufserlös zu erzielen .

    Kommt wohl neben der Qualität der Batterie auch darauf an, wie oft sie schon tiefentladen (=„komplett entladen“) war. Komplett leer überlebt eine Batterie nicht sehr oft, gefährlich sind besonders längere Standzeiten, im Winter besonders, aber auch z.B. mehrere Monate auf dem Hof beim Händler o.ä..

    Da stimmt natürlich - aber wenigstens weiß man es dann als Kunde vorher, worauf man sich einlässt, und kauft kein Überraschungsei mit Enttäuschung beim späteren Wiederverkauf.