Beiträge von PlusHomura80

    Mazda Owner’s Manual meint:


    Lautstärke-Anpassung bei Fahrgeräuschen:Wenn die Umgebungs- bzw. Fahrgeräuschpegel permanent ansteigen (beispielsweise bei hohen Geschwindigkeiten oder unebenem Untergrund), erhöht AudioPilot die effektive Musikwiedergabe so, dass die Klangbalance und Lautstärke besser über den Störlärm hinweg wahrgenommen werden. Umgekehrt werden bei leiserer Umgebung die Pegel entsprechend reduziert.


    Nicht nur reine Lautstärke:Die Anpassung umfasst nicht nur eine simple Lautstärken-Erhöhung, sondern kann auch Signalcharakteristika wie Frequenzbalance oder Dynamik anpassen, um Klangverluste durch Fahrgeräusche auszugleichen.


    Kein klassisches ANC:Es ist kein aktives Noise-Cancelling (ANC) wie bei hochwertigen Kopfhörern, die durch gegenphasige Signale Lärm physisch unterdrücken. In Autosystemen wie AudioPilot wird der Audiowiedergabepegel kompensiert, nicht das Fahrgeräusch aktiv gelöscht.


    Reagiert nur auf konstante Geräuschquellen:Das System reagiert hauptsächlich auf dauerhafte Hintergrundgeräusche und filtert kurzzeitige/unterbrochene Geräusche (z. B. einzelne Stöße über Bodenwellen) aus, damit es nicht „über-reagiert“.

    Wie ich hier im Forum schon mal in anderem Zusammenhang geschrieben habe, sollte man BEV niemals kaufen, sondern unbedingt nur leasen oder abonnieren. Das Wiederverkaufs-/ Wertverlust-Risiko nach drei bis fünf oder noch mehr Jahren ist völlig unkalkulierbar. Nach Ablauf der Garantie wäre ein Batterieschaden der wirtschaftliche Totalschaden. Der State-of-Health der Batterie könnte zum Problem werden. Vor allem aber sind die Innovationszyklen bei der E-Mobilität enorm kurz. D.h., ständig kommen neue Fahrzeugmodelle mit höherer Reichweite, schnelleren Ladezyklen und besseren Fahrleistungen und weniger Gewicht auf den Markt. Da gehört das heute moderne neue Modell sehr schnell zum alten Eisen, das sich niemand mehr als Gebrauchtwagen ans Bein binden will, oder wenn überhaupt, dann nur zu einem sehr geringen Gebrauchtwagenpreis.

    Und wäre prima, wenn die unfassbar vom Fahrgeschehen ablenkende Bildschirm-Touchbedienung auch gesetzlich verboten und als NCAP-Minuspunkt bewertet würde. Ist ja absurd, wenn man sein Handy beim Fahren nicht in der Hand halten darf (was natürlich richtigigerweise verboten ist), sich aber durch vielfältige Menüs am Bildschirm durchfuxen muss, um manche elementare Fahrzeugfunktionen zu bedienen.


    Ich behaupte, dass mehr Unfälle passieren durch die blödsinnige Toucherei an den Bildschirmen, als dass Unfälle verhindert werden, weil Autos bereits bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit um 1 km/h nervig piepsen müssen dank der EU-Bürokraten … !


    Sorry für off topic, aber ich finde es schade, dass Mazda nun auch als einer der letzten OEM‘s nun auch weg vom perfekten Dreh-/Drücksteller zur Bildschirm-Mühe umschwenkt, jetzt neu wieder beim CX-6e und beim 6e von Changan, aber eben auch bei der Mazda-Eigenentwicklung 2026er CX-5.


    VW rudert beim Bedienkonzept inzwischen z.B. beim Polo wieder zurück Richtung mehr Schalter - das Kunden- und Fachpresse-Feedback war einfach zu negativ. Ein Touch-Bildschirm ist natürlich billiger in der Herstellung als eine nutzerfreundlichere Mensch-Maschine-Schnittstelle mit vernünftigen Schaltern, Hebeln und Drehreglern.

    Bisher zumindest sind die chinesischen Autos billiger - auch wg. hoher staatlicher chinesischer Subventionen und sonstiger Förderung zur Marktanteilserorberung über den Preis - aber noch nicht wirklich wettbewerbsfähig und attraktiv für europäische Märkte. Wesentliche Defizite sind - noch - die Themen Fahrwerk, Assistenzsysteme (Zuverlässigkeit und „Nerv“-Faktor) und Service.


    Das wird sich erst in den nächsten Jahren ändern. Bis dann aber wird es für die europäischen Anbietern in ihren Heimatmärkten schwierig werden.


    Mazda ist ja - gemessen an den großen OEM‘s - ein kleiner Automobilhersteller. Um in allen Marktsegmenten präsent zu sein, fehlt es an Geld und Manpower. Also behilft man sich, wie andere auch, durch Kooperationen mit anderen OEM‘s, bevorzugt aus Japan und aus China. Wichtig natürlich für die Reputation der Marke, dass das „Mazda“-typische mit einigen Alleinstellungsmerkmalen nicht verloren geht. Eine Gratwanderung zwischen wirtschaftlicher Notwendigkeit und Markenidentität, ähnlich auch wie bei Stellantis (Fiat, Chrysler, Jeep, Opel, Peugeot, Citroen, Alfa, undundund …) .


    Bei der Präsentation dieses schräg-lilafarbenen CX-6e bin ich allerdings schon überrascht. Ein solches Interieur mag ja hinsichtlich Farbgebung und Bedienkonzept für den chinesischen Markt passen, aber in Europa wird so ein Interieur vermutlich unverkäuflich sein. Mazda muss und wird auch aufpassen, sich nicht mit kleinen Stückzahlen in nah beieinander gelegenen Fahrzeugsegmenten zu verzetteln. Mazda 3, CX-30, CX-5, CX-6e, Mazda 6e, CX-60/70/80/90, da gibt‘s überall Schnittstellen und Überlappungen, aber auch jede Menge Parallelentwicklungen/-kosten. Die CX-5-Plattform wird also vermutlich nicht rein batterieelektrisch kommen, sondern stattdessen gibt‘s den „Changan CX-6e“.


    Ich selbst bin Teil des „Havanna-Effektes“, das sind Leute, die schnell noch - bevor alles verboten und erschwert wird - noch einen gescheiten Verbrenner und ein einfaches Bedienkonzept und möglichst wenig EU-Gepiepse im Auto haben wollen. Die Welt retten ganz alleine muss und will ich nicht, und erst recht nicht die chinesische Volkswirtschaft.


    Elektromobilität wird die Zukunft, aber ist noch nicht dir Gegenwart.

    Warum kann die EPB bei Neigung (=schrägstehendes Fahrzeug) auch höher ausfallen? Prüft denn ein Schräglagensensor den Neigungswinkel des Parkplatzes und reagiert darauf mit Anpassung des Bremsdruckes? Ich bekomme immer mehr Respekt vor diesen intelligenten Autos … ;)


    Es gibt ja auch ein Schuster-Video, bei dem die EPB als Notbremse eingesetzt wird so wie im Falle des Ausfalls vom eigentlichen Bremssystem. Angeblich auch gefahrloses Abbremsen bis zum Fahrzeugstillstand, vermutlich halt reduzierte Bremsleistung (nur hinten), und vermutlich natürlich auch kein ABS bei diesem Brake-by-Wire.

    Willkommen und Glückwunsch zum neuen Mazda. Kaum jemand schreibt im Forum, dass alles passt und er keine Probleme mit seinem Auto hat - dies gilt ja als Normalfall und sollte auch die Regel sein. Diejenigen, die Probleme haben, fragen in Foren um Rat oder lassen ihrem Unmut freien Lauf. Moderne Fahrzeuge sind inzwischen sehr komplexe Systeme geworden, mit allen Vor- und Nachteilen, vielfach auch Resultat politischen EU-Regulierungswahnsinnes. Wenn Du beruhigt sein willst, schau‘ mal auf Motortalk bei den Wettbewerbsfahrzeugen, was deren Besitzern so alles widerfährt, z.B. X3, GLC, Tayron etc.. Klar, ganz andere Verkaufsstückzahlen, aber auch sehr viel mehr Pleiten, Pech und Pannen bei Neufahrzeugen, die wie die Bananen beim Kunden reifen.

    Nö, stimmt so nicht. Im Schuster-Video wird‘s erklärt, wie man die Feststellbremse - einmalig bis zum nächsten Parkvorgang - ausschalten kann.


    Der fMH kann das auch nicht auf „dauerhaft inaktivieren“ codieren. Warum auch. Manchmal habe ich Mitgefühl mit Werkstattleitern, die immer wieder mit unnötigen individuellen Kundenanforderungen konfrontiert werden. Serienfahrzeuge sind Serien (!)-Fahrzeuge und keine Einzelanfertigungen. Wie bereits beschrieben, macht die automatische Feststellbremse in fast jeder Parksituation Sinn, außer eben vor wochenlangem Parken nach Streusalzfahrten, und in dieser Ausnahmesituation kann man es ja ausschalten. It‘s not a bug, it‘s a sinnvolles Feature.

    Man kann die elektr. Handbremse nicht dauerhaft aktivieren, sondern nur für einmal beim Abstellen. Wenn man danach wieder losfährt und erneut parkt, geht die autom. Parkbremse wieder an. Technisch macht das aber auch Sinn, da dadurch die Parksperrklinke im Automatikgetriebe weniger belastet wird und auch die Handbremse nicht „einrosten“/vergammeln kann, wenn sie regelmäßig bewegt wird.


    Die Handbremse sollte man allerdings manuell deaktivieren, wenn man zum Beispiel über versalzene Straßen fährt und dann das Auto längere Zeit stehenlassen wird. Ist mir mal im Winter bei meinem 5er BMW am Flughafen passiert, dass nach drei Wochen Standzeit die versalzenen Bremsbeläge quasi an den Bremsscheiben festgebacken (=festgerostet) waren. Führte ärgerlicherweise dazu, dass 4x neue Beläge/Scheiben fällig wurden. Waren aber wie gesagt drei Wochen Standzeit nach extremen Witterungsbedingungen mit Schnee, Eis und vor allem Streusalz.

    Als mein Bestellfahrzeug verschifft wurde, kam eine Mail von Mazda Deutschland. Ca. 6-8 Wochen später rief mich die fMH an mit der Info, dass das Auto kommende Woche eintrifft und um mit mir das Übergabedatum zu verabreden. Als das Auto bereits beim Händler stand, kam eine Mail von Mazda Deutschland („trifft demnächst bei Ihrem Händler ein“). Der Händler brauchte noch zwei/drei Tage für KFZ-Brief-Anforderung, Aufbereitung/Updates und AHK-Einbau. Avisierte Lieferzeit wurde perfekt eingehalten, bei mir waren‘s damals drei Monate.