Beiträge von PlusHomura80

    Der Jurist kennt die entsprechenden Anklagen und rechtskräftigen (!) Verurteilungen zu Haftstrafen gegen Vorstandsmitglieder und Topmanagement, die hohen Schadenersatzzahlungen und die Zwangs-Updates der Motorsteuerungs-Software bei ansonsten drohender Stillegung durch die KFZ-Zulassungsstelle im Auftrag des KBA’s.


    Für mich mit ein wichtiger Grund zum Wechsel von VW zu Mazda und nicht „schwerste Beleidigung“, sondern Fakten.


    Die beiden Adjektive „unfassbar“ und „unsäglich“ geben meine persönliche Meinung hierzu wieder, und ich sehe dabei keinerlei Verstoß gegen irgendwelche Forumsregeln.


    Im übrigen werde mich aber hier zukünftig auf rein technische Fragen und Antworten beschränken. Schließlich ist das hier ja ein „Fach-Forum“.

    Der Thread lautet auch für Dich ersichtlich „… und warum wechselt Ihr zum CX-…“, und darum schrieb ich meine Gründe für den Wechsel.


    Das musst Du mir schon selbst überlassen, was ich schreibe. Meine Aussagen zum VW-Konzern sind der Grund, warum ich zum Mazda gewechselt bin.


    Ein Forum lebt von verschiedenen Sichtweisen, die auch solchen alles besserwissenden Leuten wie Dir nicht gefallen müssen, um hier geäußert werden zu „dürfen“. Kommunizierst Du eigentlich im real life auch so wie hier?

    Vorher BMW 540i touring und VW-Bus T 5.2, und jetzt ersetzt der CX-80 beide Fahrzeug mit einem.

    VW-Qualität war miserabel, und das Design bei BMW gefällt mir nicht mehr, besonders beim Interieur. Ganz abgesehen davon, dass die BMW-Preise einfach unverschämt geworden sind bei gleichzeitiger Plastifizierung im Innenraum und Entfeinerung (Panoramadach und Heckfenster lassen sich nicht mehr öffnen etc.). Die deutsche Autoindustrie richtet sich selbst zugrunde, aber mein Mitleid hält sich in Grenzen - selber schuld …! Hauptverantwortliche natürlich der VW-Konzern mit unfassbarer krimineller Energie in Sachen Abgasbetrug und Korruption gegenüber Arbeitnehmervertretern und mit unsäglicher Corporate Governance. Naja, mir egal, mein Mazda stimmt mich - zumindest bisher - absolut zufrieden. Klasse Bedienkonzept und toller Motor, kräftig, laufruhig und sparsam.

    Könnte das auch Kondenswasser (wg. Temperaturunterschieden innen/außen) sein statt ausgetretenem Kühlwasser? Sieht ja weniger nach „Spritzern“ aus auf dem Foto sondern eher nach Kondens-„Perlen“?


    Ansonsten gab‘s hier im Forum irgendwo auch jemand, der Materialfehler beim Kunststoff des Ausgleichsbehälters festgestellt hat und eine entsprechende Werkstatt-Austauschaktion beschrieben hat.

    Denke auch, man nimmt am besten ganzheitlich die Fachwerkstatt in die Verantwortung für Umbau EINSCHLIEßLICH der erforderlichen Abnahme und „Eintragung“ in die Fahrzeugpapiere. Normalerweise regeln die vieles ganz pragmatisch auf dem „kleinen Dienstweg“, sofern technisch vertretbar.


    Und wenn es nicht abgesegnet werden kann, sollte es auch nicht verbaut werden.


    Ansonsten wird ein Prüfer immer sagen, „kenn ich nicht, weiß ich nicht, hatten wir noch nie, lieber nicht, …“, sofern annähernd berechtigte Zweifel bestehen. Echter Ermessensspielraum besteht wohl kaum.


    Bei uns auf dem Land hat der TÜV extrem viel Zeit und agiert kleinlich. Bei meinem Motorrad wurden schon mal die ab Werk serienmäßigen (!) Showa-Stoßdämpfer beanstandet, weil ich keine ABE vorzeigen konnte - warum auch, waren ja serienmäßig ab Werk verbaut … .


    Ganz allgemein empfinde ich persönlich den CX-60/80 als brave Familienkutsche, also eher kein klassisches „Beute-Schema“ für ein Tuning (abgesehen von den Stoßdämpfern für erste Baujahre). Zu nachgerüsteten 4er Auspuffblenden beim PHEV hatte ich ja schon mal kritisch kommentiert und wurde daraufhin angegangen … . Aber egal, jeder wie er mag.


    Ein paar mehr PS und mehr NM aus dem 3,3 Liter-Sechszylinderdiesel könnten mich allerdings doch interessieren … 😉 Auch wenn man es nicht braucht. Wird aber angesichts der geringen Stückzahlen zumindest in Deutschland kaum angeboten werden, der dicke Mazda bleibt halt ein Exot.

    Ich komme aus der Autozuliefererindustrie und würde den Kommentar von Dietmar etwas differenzierter sehen. In den ersten Monaten nach SOP („Start of Production“) eines komplett neuen Modells (beim CX-60 also 2023) oder einer wirklich großen Modellüberarbeitung („großes Facelift“) stimmt das mit den Modifikationen.


    OEM und Zulieferer „üben“ noch die Industrialisierung im Serienhochlauf, Kinderkrankheiten werden ausgemerzt, Werkzeuge werden verbessert, Mitarbeiter üben noch (learning bei doing), Qualitätsmängel werden abgestellt und Ausschuss wird reduziert („Qualität hineingeprüft“).


    Danach mitten in der Serie wird während eines laufenden Produktionsjahres zumindest bei der „Hardware“ eher weniger geändert, da jede kleinste technische Änderung wieder teuer freigegeben werden müsste und „Unruhe“ in Logistik- und Produktionsprozesse bringt, bis hin zu zusätzlicher Komplexität, mehr Dokumentationsaufwand und Ersatzteilthemen.


    Beim Modelljahr 2026 gab‘s keine größeren Änderungen, also wohl auch kaum Risiko von Kinderkrankheiten bei so einem „kleinen“ Facelift (oder besser gesagt Modellüberarbeitung).


    Hellbraune Innenausstattung kam neu, dann gedämmte Seitenscheiben vorne neu - das war’s eigentlich. Fahrwerk wurde schon 2024 überarbeitet. Software-Updates gibt‘s eh regelmäßig - also kein Risiko von neuen, zusätzlichen Kinderkrankheiten beim Modelljahr 2026.


    Ich selbst hätte keine Bedenken, von der angebotenen Lieferzeitverkürzung zu profitieren und würde bedenkenlos akzeptieren. Natürlich nur, solange Dir nicht ein Modelljahr 2025 untergejubelt wird.

    Kann also noch dauern, vermutlich eher 2028/29 für einen 6 Zyl.-Benziner mit EURO 7.


    Priorität in Europa für Mazda hat sicher ein moderner neuer 4 Zylinder-Benziner u./od. Vollhybrid für den CX-5 als Cash Cow mit hohen Stückzahlen, denn der aktuelle müde 143 PS‘ler als einzig verfügbarer Motor für den CX-5 dürfte viele Interessenten abschrecken.


    Unverändert bleibt der Diesel die einzig einigermaßen verbrauchsarme und damit vernünftige Antriebsquelle für große und schwere SUV‘s in Europa wie CX-60/80.


    Zwar von „Auto-BLÖD“, aber trotzdem ganz interessant:


    Mazda entwickelt neuer Hightech-Verbrenner-Motor Skyactiv-Z
    Mazda hält auch künftig an Verbrennungsmotoren fest. 2027 soll die neue Motorengeneration "Skyactiv-Z" debütieren. Alle Infos!
    www.autobild.de

    Naja, bei diesem Gewicht und dieser SUV-Stirnfläche eines Garagentores dürfte der Mildhybrid-Dieselmotor der bessere Antrieb sein als ein Mildhybrid-Benziner. Zumindest, wenn man Langstrecke auf deutschen Autobahnen ab und zu auch schneller als 55 miles per hour unterwegs reisen möchte, dürfte der Benzinverbrauch in Richtung 11l/100km gehen. In Nordamerika ist ein Diesel nach wie vor halt unpopulär und gilt als „Lastwagenmotor“.


    Mein Verbrauch beim Diesel bleibt zwischen 6,0 und 6,5 Litern auf 100km, bei zügiger Fahrweise. Fahrleistungen für mich mehr als ok. Klar, Kurzstrecken sind für den Diesel eher zu vermeiden. Brauche ich aber auch nicht, im Ort bevorzugen wir Fahrrad und Fußwege.


    Die Benziner-Abgasreinigung wird inzwischen auch immer komplexer, auch beim Benziner sollte man inzwischen reinen Kurzstrecken-Betrieb vermeiden.


    Der Preis für den CX-70 Benziner mit 340 PS in Nordamerika ist natürlich sensationell mit ca.53.500 US-Dollar.


    Find‘s klasse, wie Mazda als einer der wenigen Autohersteller noch attraktive Verbrenner entwickelt und sich nicht vollständig dem vermeintlichen Gutmenschen-Diktat der Elektromobilität unterwirft. „Last man standing“-Strategie gefällt mir. Bis heute habe ich noch nicht herausgefunden, was ein Elektro-Fahrzeug für mich besser machen könnte als ein moderner Mazda-Motor … .