So soll es sein. Gibt ja auch welche, die zu wenig "Streß" haben und am Limit kämpfen. Die anderen müßen halt auch darauf achten, daß sie sich die Kunden nicht vergraulen. Also heißt es, Archbacken zusammenkneifen und ackern. Wenn ein Händler fair sein will, dann sollte er "first in, first out" anwenden. Meine Meinung.
Zu früh geliefert ist auch unpünktlich (alte Weisheit der Automotive-Logistikkette 😉).
Das Auto wurde im Jahr 2024 für Januar 2026 bestellt (warum eigentlich so lange im Voraus, ist ja ungewöhnliche Vorlaufzeit auf Kundenwunsch, evtl. weil ein bestehender vorheriger Leasingvertrag dann ausläuft o.ä.?), und das Auto will der Händler wie bestellt im Januar 2026 ausliefern.
Jetzt möchte der Kunde seine Bestellung ändern (möglichst schnell bereits in 2025 noch), und es gibt wohl Kapazitätsengpässe bei der Aufbereitung in der Werkstatt, sodass das wohl nicht oder nur unter Schwierigkeiten vorgezogen werden kann beim Händler.
Die Werkstatt hat ja neben den Aufbereitungen von Neuwagen auch Inspektionen, Wartungsarbeiten, Reparaturen, Unfallschäden etc. zu leisten und hält dafür eine gewisse Kapazität vor, um seine Bestandskunden möglichst wenig zu vergraulen. Nun kann sie ja nicht eine fällige Inspektion oder notwendige Reparatur eines anderen Kunden einfach warten lassen, weil der Neuwagenkunde seine Bestellung kurzfristig ändern möchte … .
Verstehe den Käuferwunsch andererseits natürlich auch, wenn er sein neues Auto jetzt schon auf dem Händlerhof gesehen hat und er zum Greifen nah erscheint … .
Kleiner Trost: Erstzulassung 2026 statt 2025 macht sich vielleicht irgendwann später besser bei Weiterverkauf als Gebrauchtwagen … ?