Sehr verständlich. War eine klare unternehmerische Fehlentscheidung von Mazda, den CX-60 so unausgegoren (Bananenprodukt, reift beim Kunden …) in den Markt zu bringen. Sich einen Ruf als Qualitäts-Autohersteller zu erarbeiten, dauert Jahrzehnte. Diesen Ruf zu zerstören oder zumindest zu beeinträchtigen, geht ruckzuck.
MazdaCX60 : ein Auto muss natürlich funktionieren. Wenn Du nach allem Erlebten verständlicherweise das Vertrauen verloren hast in Dein Auto, würde ich es beim fMH versuchen gegen ein neueres Exemplar zu fairen Konditionen umzutauschen.
Jedenfalls hoffe und glaube ich, dass bei den Baujahren ab 2024 die allermeisten Kinderkrankheiten abgestellt wurden. Beim CX-80, der ja später kam, hatte man wohl viel von den CX-60 - Kinderkrankheiten gelernt.
Und mir gefällt auch, dass sich Mazda mit dem R6-Diesel dem Mainstream widersetzt, sozusagen Last Man Standing-Strategie. Obwohl, der neue Audi Q7 wurde jetzt ja auch („nur“) mit zwei Diesel-Varianten vorgestellt … . Wird offensichtlich nämlich nicht funktionieren, nur noch vollelektrische Antriebe anzubieten, die die potentiellen Käufer nicht wollen, siehe auch Porsche und Stellantis mit ihren jetzt teuer wieder abgebremsten Transformations-Strategien Richtung vollelektrischer Antriebe.
Zurück zum Thema, bin ja bisher sehr zufrieden mit meinem CX-80. Mit kaufentscheidend war eben auch, dass ich einen der letzten - für mich - vernünftigen Verbrennermotoren mit einem klaren Bedienkonzept kaufen wollte, ohne downgesizten Dreizylinder, ohne Touch-Quatsch, ohne nervige Assistenz-Bevormundung und -Gepiepe. Das alles erfüllt mein Auto.
Im übrigen ist das Auto absolut zeitgemäß. Tolle Fahrleistungen, sehr viel Platz, sehr leise, fairer Preis im Vergleich zu den Wettbewerbern (mit „Premium-Anspruch“ und Plastik-Innenraum und Touch-Quatsch und miserablen Garantie- und Kulanzbedingungen), Durchschnittsverbrauch unter 6,5 l/100 km bei zügiger Fahrweise, nur einmal monatlich muss ich tanken bei Reichweite von über 1.000 km. Was braucht man mehr … .