Ich muss den Beitrag noch mal hoch holen da ich mich auch für einen CX 60 aus den Bj ab 23 interessiere. Kann man die nun kaufen oder nicht? Es werden durchau Fahrzeuge mir relativ wenig km angeboten die Preislich in mein Budget passen würden. Mich macht dieser Beitrag aber gerade etwas nachdenklich.
Einen gebrauchten CX 60 als PHEV würde ich nur kaufen, wenn Du ihn selbst sehr lange behalten und nutzen wirst, aber nicht schon nach z.B. 3-5 Jahren (also im Alter von dann 6-8 Jahren) weiterverkaufen möchtest.
Die PHEV-Batterie ist hinsichtlich reinelektrischer Reichweite bereits heute (und eigentlich auch schon seit 2023) nicht mehr wirklich zeitgemäß im Wettbewerbervergleich, und der SoH („Gesundheitszustand“) der Batterie wird ja über die Jahre und Ladezyklen hinweg auch nicht besser. Auch deswegen ist der Gebrauchtwagen-Wertverlust bei diesen Autos relativ hoch.
Ich selbst fahre den CX-80 als Diesel, obwohl mein Fahrprofil nicht wirklich einen Diesel erfordert. Finde einfach 6-Zylindermotor, Bedienkonzept, Design, Platzangebot, Preis/Leistung und Garantieversprechen wirklich überzeugend, und ich mag auch die Marke Mazda.
Wenn man unbedingt (teil-)elektrisch fahren will und es zum Fahrprofil passt, empfehle ich ein PHEV oder ein vollelektrisches Batteriefahrzeug unbedingt (!) im Leasing oder im Auto-Abo zu nehmen, aber nicht als Kauf, um das Wiederverkaufs-Preisverfallsrisiko zu limitieren. Es sei denn, man wird das Auto jedenfalls viele viele Jahre selbst behalten, komme was wolle.
Zurück zu Deiner Frage: die Problem der frühen CX-60 dürften inzwischen im Feld nachgebessert worden sein. Aktuellen Fahrwerksstand würde ich hinterfragen (dazu gibt‘s hier im Forum reichlich Lesestoff) und natürlich ausgiebig das verbaute Fahrwerk probefahren, ob es für Dich passt.