Ich stand vor der gleichen Entscheidung und habe mich für den PHEV entschieden. Letztendlich habe ich mir meinen Farbprofil ganz genau angeschaut, was sich auch relativ gut mit deinem deckt, und bin zu folgendem Schluss gekommen.
Ich fahre circa 26 km einfach in die Firma, dort kann ich kostenlos laden. Diese schaffe ich bei über 10° Außentemperatur locker, auch im Winter, ohne ein Verkehrshindernis zu sein. Bei unter 10° springt der Motor mal für 2-3 km auf der Autobahn an. Das könnte ich vermeiden, wenn ich mich hinter einen LKW hänge, das möchte ich aber nicht immer.
Zu Hause lade ich an einem mobilen Ladegerät mit 8 A an einer Außensteckdose. Immer auf 100%. Das funktioniert tadellos, ohne dass irgendetwas warm wird. Im Sommer werde ich wahrscheinlich auf nur noch 80 % laden, was auch für diese Strecke zur Arbeit reichen sollte. Damit habe ich einen guten Kompromiss hinsichtlich Reichweite und Schonung der Batterie. Auf die Batterie habe ich acht Jahre Garantie. Ob ich das Fahrzeug überhaupt so lange fahren werde, weiß ich nicht. Und selbst wenn du dann nur noch 70 % Akkukapazität hast, heißt das nicht, dass du gar nicht mehr elektrisch fahren kannst, sondern dass der Spritverbrauch zunimmt.
Ein weiterer Grund für den PHEV war für mich, dass ich das Fahrzeug aus der Ferne klimatisieren kann. Ich habe somit eine eingebaute Standheizung und Lüftung.
Meine Händler meinte zu mir, dass sich ein Diesel erst ab 40km einfacher Strecke lohnt. Man liest verschiedene Werte. Da ich oft auch nur mal 10km fahre, war mir das zu heikel hinsichtlich AGR Ventil und der Verkokung.
Mein nächstes Auto wird vermutlich ein reines e-Auto. Ich hoffe Mazda legt einen vollelektrischen CX-60 nach.