Beiträge von Silver Fox

    Genehmigungsdokument (AT) = Fahrzeugschein (DE)?

    :/ ... gute Frage. Ich kenne das so:


    Bei uns in Österreich versteht man unter "Genehmigungsdokument" eigentlich ZWEI Dokumente.

    (diese bestehen aus dem zweiten Teil der Zulassungsbescheinigung und dem Genehmigungsnachweis für das Fahrzeug

    (EG-Übereinstimmgungsbescheinigung). Beides zusammen wird als "Fahrzeug-Genehmigungsdokument" bezeichnet)


    Ich habe gerade in meine beiden oben genannten Dokumenten nachgeschaut und da steht folgendes drin.

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    A13 Räder, Bereifung / A17 Auflagen / A 18 Behördliche Eintragungen

    235/50R20 100W 20x7 1/2J ET 45

    Weitere wahlweise Rad-Reifenkombinationen siehe EG-Übereinstimmgungsbescheinigung

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    Und in der EG-Übereinstimmgungsbescheinigung (ehemals Typenschein) steht GENAU dasselbe drin.

    Wenn ich also an MEINEN CX-60 eine andere Felgen-/Reifenkombination montiere, kann und darf ich davon ausgehen, dass ich das

    beim TÜV-SÜD eintragen lassen MUSS. :/


    :?:

    Und CX-60 ger - solltest Du bei deinem CX-60 ggf. "solche Abweichungen" nicht eingetragen haben, wäre ich mir zumindest in Österreich nicht sicher, ob Du ohne Strafe weiterfahren kannst.


    Das ist z.B. in Frankreich bei Motorradfahrern nicht anders. Da kaufst du dir gute Motorradhandschuhe, übersiehst, dass diese Handschuhe KEINE CE-Kennzeichnung haben (was in AT und DE egal ist), dann werden dich die Franzosen zur Kasse bitten. :cursing:


    Oder, jetzt aktuell, fahre mal mit Winterreifen (vielleicht 2,5mm Profiltiefe) nach Österreich.

    Meines Wissens in DE mind. 1,6mm und in AT 4,0mm Profiltiefe erforderlich (auch hier zahlen) :cursing:

    .... usw. usw.... wir sind zwar alle EU, haben aber in div. Angelegenheiten doch unterschiedliche Rechtsauslegungen.

    Ich habe auf unserer ÖAMTC-Homepage (= gleich wie ADAC in DE) nachgesehen.

    Dort steht zum Thema "Reifen und Felgen" folgendes:

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    Grundsätzlich müssen Reifen und Felgen in technischer Hinsicht den Angaben im Genehmigungsdokument entsprechen.

    Werden Reifen/Felgen getauscht gegen eine nicht im Genehmigungsschein eingetragene Dimension/Type, empfiehlt sich einen entsprechenden Nachweis mitzuführen, sofern die Felgen über ein E-Prüfzeichen verfügen.

    Ansonsten ist ein Hersteller-Gutachten einzufordern und eine Eintragung notwendig.

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    Also ich habe nur die Bescheinigung vom TÜV im Auto liegen was völlig ausreichend ist laut dessen Aussage.

    :/ .. ich meine, mir wurde hier etwas anderes gesagt.

    Vor allem, wenn man mit dem CX-60 z.B. ins Ausland (Schweiz, Italien, Frankreich ... ) fährt und kontrolliert wird, könnte es Probleme geben.

    Habe aber keinen Faktencheck gemacht, ob die Aussage von damals HEUTE noch stimmt. :/

    Motorreinigung.jpg


    Da ich diese Anzeige jetzt schon zweimal im Display hatte, einmal bei ca. 5.000km und jetzt bei ca. 8.300km, habe ich mal bei meinem fMH nachgefragt. Möchte daher diesem Thema einen eigenen Thread widmen. ;)


    Unter anderem wurde dieses Thema teilweise schon in folgenden Threads angesprochen

    -> an die Dieselfahrer

    -> Mazdas Dieselmotoren neigen zum Verkoken?


    Im Display hatte ich jeweils folgende Anzeige (siehe Foto oben).

    Aussage meines fMH. Seiner Meinung nach hat das nichts mit "Verkoken" oder "Motor freifahren" zu tun.

    Mit dieser Funktion wird lediglich versucht, u.a. die "Einspritzdüsen" zu reinigen.

    Und die Häufigkeit dieser Funktion hängt einfach davon ab, wie das Auto gefahren wird und auch welchen :/ guten Diesel ich tanke.

    D.h.:

    - wenn das oben Genannte der Fall ist

    - Motorreinigung im Leerlauf laufen lassen (hat bei meinem CX-60 jeweils ca. 5 min gedauert)

    - dann wieder normal weiterfahren.

    Ich habe ja meinen Michelin GJR in einem separaten Thread bewertet

    -> KLICK


    Möchte aber auch meine Erfahrungen in diesem GJR-Thread darstellen.

    Erste Erfahrungen siehe oben im KLICK

    Zwei weitere GJR-Michelin-Eindrücke aus knapp 700km Fahrstrecke

    • Es liegt wahrscheinlich an der Profiltiefe, aber "flott" auf Autobahn ist der Michelin GJR im Trockenen nicht so stabil wie der TOYO Sommerreifen. Zumindest fühlt es sich so an
    • In Kurven (egal ob nass oder trocken) schiebt er gutmütig, aber doch mehr über die Vorderräder als der TOYO Sommerreifen. Liegt es auch hier am tieferen Profil - ich weiß es nicht.

    Kurzum, ich finde den GJR Michelin sehr angenehm und fein zu fahren. Gefühlt würde ich aber für sportliches Fahren einen anderen Reifen wählen. ... ist eben doch ein SUV mit viel Gewicht und hohem Schwerpunkt.

    Wenn ich sportlich fahren würde/wollte, dann wieder mit unserem MX-5. ;)