Moin Gemeinde,
bin nach 3 Wochen zurück von meinem Lappland Roadtrip. Über 2 Wochen davon Eis, Schnee und Temperaturen zwischen -16 und -28 Grad Celsius.
Tolle Landschaften, der Mazda (zumindest die Hardware wie Fahrwerk, Motor und Getriebe) haben einen guten Job gemacht.
Was mir aber fast täglich auf die Nerven gegangen ist: die Assistenzsysteme und Helferleins. Jeden Tag mehrmals steigt irgendwas aus.
- ... Driver Monitoring Kamera verschmutzt
- ... Frontradar verschmutzt
- ... Rollsperre aktiviert. Schalthebel in Parkstellung bringen (morgens nach dem Starten bei -24 Grad mit Hebel in P Stellung)
- ... Lenkunterstützung nicht verfügbar (ähmmm... kam während der Fahrt, Lenkung samt Servo einwandfrei)
- ... Leistung Traffic Sign Recognition System redutziert
und damit verbunden steigt dann auch jedesmal der Tempomat aus.
Ich bin alle 2 Jahre da oben zu der Jahreszeit, mein Audi bzw. Ford hatten diese Mätzchen nicht. Und irgendwann hat man auch keinen Bock mehr alle Stunde auszusteigen um irgendwas abzuwischen oder
von Eis zu befreien.
Tempomat mit Abstandsmechnismus: hier scheint Mazda an Rechenpower (CPU?) gespart zu haben. Das Fahrzeug vor mir ist schon auf die andere Spur gewechselt aber das System ist der Meinung es ist noch da und bremst.
Zeigt er auch so im Display an. Nervt!
Ach ja: bei -15 Grad wurde aus der Doppeltonfanfare ein singuläres quäken (OK. Hardware). 2 Wochen lang bis ich wieder in "wärmere" Gefilde zurück war. Seitdem geht die Hupe wieder wie sie soll ![]()
Und noch: Scheibenwischwasch... Trotz -30 Grad Mische Dauereingefroren. Hatte hin und wieder mal eine Tiefgarage da ist das dann mal getaut ![]()
Ehrlich gesagt hab ich unterwegs schon mehrmals genervt gedacht den CX60 gegen was anderes zu tauschen, wie kann man ein ansonsten Top Fahrzeug mit Sahnemotor mit solchen Betaversionssystemen auf die Strasse schicken?
Rekord war -28 Grad. Beim morgendlich Start hat's 4 Sekunden gedauert vom Knöpfchen drücken bis Motorstart.
Genervter Gruß
Thomas