Beiträge von nexusband

    Abgastemperatur hab ich so ausgewählt, dass ich die "heißeste" bei einer (Vollgas-)Beschleunigung ausgemacht habe - das korreliert mit 1/1 im Car Scanner. Ich vermute, dass das die Temperatursonde nach dem Turbolader ist - man erkennt an der auch sehr schön eine Regeneration (auch eine passive).


    LLK ist Ladeluftkühler, ja. Die heißen im Car Scanner "Lufteintrittstemperatur", ähnlich der EGT die heißeste bei einer Vollgasbeschleunigung aus gemacht. Ist in dem Fall "B1S2". Vermutlich die Temperatursonde direkt vorm Ladeluftkühler mit der heißen, komprimierten Luft.


    Maximaltemperaturen hab ich die "allgemeinen" genommen. 140-180°C vor dem Ladeluftkühler ist "noch okay", nach dem LLK hab ich in der OBDLink App noch auf dem Dashboard gehabt, da waren es meistens max. 70°C. Das ist relativ viel und übrigens auch einer der Gründe, wieso ich der Meinung bin, dass der Motor noch deutlich mehr könnte. (mit besserer Kühlung...)


    Abgastemperaturen sollten beim Diesel NACH dem Turbolader 600°C nicht dauerhaft überschreiten, kurze Sprünge Richtung 900°C bei Vollgas sind "okay", die sollten aber dann sofort wieder fallen. Mehr als 1000°C ist "Dangerzone".


    Hab gerade auch noch mal nachgeschaut, im Car Scanner heißt der Sensor "Kühlmitteltemperatur (A)" bzw. "(B)".

    Ich empfehle übrigens noch Abgastemperatur, Vor- und Nach-LLK ;) Der LLK-Kühlkreislauf ist je nach PID-Bibliothek "Kühlkreislauf 2" oder "Coolant Auxilliary" (oder so ähnlich)


    Das hilft mir immer ganz gut abzuschätzen, ob ich den Motor jetzt z.B. bei einer Pause bedenkenlos abstellen kann, oder ob ich ihn doch lieber noch mal 30 Sekunden nachlaufen lasse.

    Nach 126 Regenerationen ergibt sich bei meinem ein Durchschnitt von 748 km, wobei knapp 500 km das Minimum und knapp 1100 km das Maximum darstellen. Ich denke, dass das bei meinem Fahrprofil ganz ok ist.

    Ich hab jetzt noch mal nachgeschaut und nachgerechnet bei mir.

    79200 km, 90 Regeneration bis jetzt, macht im Durchschnitt 880 km.

    Von den 79k bin ich 44899 mit HVO gefahren, 25989 mit Aral Ultimate und den Rest mit normalem Diesel.


    Davon 50/30/10, Land/Autobahn/Stadt und auf der Autobahn eigentlich immer schneller als 180 km/h.

    Jetzt zu behaupten ein gleich gut ausgestatteter SUV von BMW, Mercedes Audi kostet lediglich 5k mehr als der Mazda ist schlicht falsch.

    Hab ich auch nicht - ich hab keine konkrete Differenz erwähnt. Ich hab nur gesagt, dass ein vergleichbarer CX-60 an den 70k schrammt und ein vergleichbarer X3 etwas über 75k landet.


    Der aktuelle X3, gleich ausgestattet - abgesehen von 20" Alufelgen - liegt bei (jetzt gerade, 22.08.2025 im Konfigurator gecheckt) 78,1k, mit den Fahrassistenzpaketen die der CX-60 hat, mit großem Soundsystem, adaptiven LED Scheinwerfern, Sitzheizung, Sitzkühlung, Sonnenschutzverglasung (wobei das eigentlich Unfair ist, laut Katalog gehört da eine UV-Schutzfolie mit dazu, die der CX-60 nicht hat) und Lenkradheizung.

    Und ja - der X3 würde bei mir auch nicht auf dem Hof landen, dafür ist er nich nur außen zu Hässlich...aber es ändert nix daran, dass es hier "nur" knapp 10k Euro unterschied sind. Und ich weiß, dass ich bei BMW mehr Rabatt bekommen würde, als bei Mazda (allein schon, weil BMW für Flottenkunden ab 10 Autos ganz andere Konditionen hat, als Mazda).

    Ein CX-60 Takumi ist im Konfigurator, mit ein paar Dingen aus dem Zubehör um ihn Richtung X3 zu schubsen, bei 66,7k. Das sind also 11,4k Unterschied in der Preisliste.


    Wenn man jetzt "richtig" Fair ist, muss man beim Mazda aber noch mal minimum 1500 Euro drauf rechnen, für Dinge die es beim CX-60 nur im nicht-Mazda Zubehör oder gar nicht gibt. Das sind z.B. Sonnenschutzrollos, Ambientenlicht, in der Höhe Verstellbare Lordosestütze, Dashcam mit Kamera nach Hinten und Innenraumkamera

    Mazda's letzte Preiserhöhung ist aus meiner Sicht und gerade in Bezug auf das Fahrwerk und die Software nicht akzeptabel. Beim BMW kostet das Adaptive Fahrwerk 1100 Euro Aufpreis. Bei Audi im Q5 kostet das Luftfahrwerk bissl was über 2000 Euro Aufpreis. Wenn Mazda dem CX-60 jetzt ein Adaptives Fahrwerk für 2000 Euro "gönnt", sieht die Sache wieder anders aus, weil dann der CX-60 immer noch "um die 70k" liegt, dann aber nur noch Peanuts nicht hat (und weiterhin eine scheiß Getriebeabstimmung mit aktivem Tempomaten...) über die man hinweg sehen kann.

    Oder wenigstens die Koni Dämpfer so im Zubehör, dass man sie mit in die Leasingrate mit rein rechnen kann.

    Ich lande bei knapp 800 km im Durchschnitt, ich tanke eigentlich ausschließlich entweder Aral Ultimate oder HVO.


    Sind Minimum und Maximum irgendwo gespeichert? Da hab ich ehrlich gesagt nicht so wirklich drauf geachtet...aber im Normalfall hab ich einen Zyklus pro Tank, auch mit sehr zügigen Autobahnfahrten.

    Ich vermute ehrlich gesagt, dass der Rußeintrag im oberen Teillastbereich am höchsten ist.

    Wer sich selbst aber von einem 80.000 € auf den CX-60 DOWNgegradet hat, der wird das anders empfinden.

    Das "traurige" ist, dass das gar nicht sein müsste, den die allermeisten Dinge, die den CX-60 in meinen Augen nicht Premium machen, sind Software und Kleinigkeiten die relativ einfach gelöst werden könnten. Das Zukaufen von anderen Stoßdämpfern oder das anbieten einer anderen Fahrwerksoption kostet Mazda kaum was, bringt mir als Kunden aber extrem viel (besonders als Leasing-Kunde). Klar - der ganze andere Softwarekram ist aufwendiger, sollte aber auch kein all zu großes Problem sein. (Getriebe, "echter" Manueller Modus, und ein paar andere Kleinigkeiten...)


    Und mir persönlich ist das tatsächlich wichtig - bei über 60k Euro erwarte ich halt was anderes, als bei 30k, aber unterm Strich hab ich im Vergleich zum CX-5 halt "nur" den 6-Zylinder und da wird's dann bei 30k Unterschied dünn mit den Argumenten.