Ich habe beruflich ein bisschen Einblick in die Welt der Batterietechnik, weil das auch ein Geschäftszweig der Firmengruppe ist.
Die Akkus in PHEV‘s sind sehr klein, verglichen mit einem reinen Stromer. Die auf Dauer zumutbare Ladegeschwindigkeit ist proportional zur Gesamtkapazität eines Akkus.
Natürlich kann man eine Lithium Batterie problemlos mit 1C laden (in unserem Fall wären das 17 kW), aber dies geht bereits brutal auf die Lebensdauer des Akkus!
Einen Akku innerhalb von 20 Minuten von 20 bis 80% vollzuballern erfordert auf Seiten des Akkus eine Unmenge an Mehraufwand in Sachen Kühlung und Sicherheitsmechanismen.
Ein viermal so großer Akku in einem BEV wäre bei denselben 17 kW Ladeleistung noch vollkommen ungestresst.
Aus dem oben genannten Grund ist Schnellladen mit DC erst gar kein Thema für PHEVs.
Das Einsatzszenario für einen PHEV sieht einfach nicht vor, dass man das Auto tagsüber an der öffentlichen Säule lädt, während man daneben steht und wartet. Im allgemeinen werden die Autos einfach mit genügend Zeit schonend über Nacht geladen. Ich habe bei mir daheim die Ladeleistung sogar freiwillig auf 5,5 kW (12 A je Phase) begrenzt, um die Hauselektrik und den Akku zu schonen.
Es gibt übrigens genug PHEV auf dem Markt, die trotz sogar größerem Akku noch deutlich langsamer laden als unsere Mazdas! Wir können mit den Ladezeiten die wir haben sehr zufrieden sein.