Beiträge von Humora

    Moin


    Hab am Wochenende mit dem PHEV und einem 2.500 kg Tandemachs-Kofferanhänger einen Umzug bewältigt.

    Bei diesem Einsatz hatte ich 170km leere Hinfahrt und ebenso 170km leere Rückfahrt. Auf den Pendelfahrten zwischen den Wohnungen waren vielleicht 500 kg im Anhänger drin. Also alles weit entfernt von den technischen Maximalwerten.

    Interessant fand ich, dass schon der leere Anhänger mit seinen gut 2,50m Höhe und 740kg Leergewicht einen wirklich heftigen Einfluss auf den Verbrauch hat: 11.5 - 12.5 Liter laut BC, zusätzlich zum Batterie-Verbrauch. Puh! Wenn ich mein 1300 kg Boot ziehe, dann saugt das nur etwa 9,5l im Schnitt aus dem Tank.

    Geladen habe ich unterwegs nicht, sondern bin mit 100% Akku von daheim los und nach insgesamt 532 km Strecke mit 8% Akku und 11.4l/100 km + 16,3 kWh/100km wieder angekommen. Die Batterie wurde unterwegs mittels Charge Mode bei 40 - 60 % gehalten. Erst auf den letzten Metern vor zuhause hab ich ihm erlaubt auch die Batterieladung vollends aufzubrauchen.


    In Sachen Leistung ist der PHEV mit Anhänger über jeden Zweifel erhaben! Man muss halt damit leben, dass der Motor an Steigungen vorübergehend auch mal hörbar wird, was ich aber nicht weiter schlimm finde.

    Wenn es sein muss, dann kann man auch mit Anhänger so manches Auto im Rückspiegel zügig schrumpfen sehen :saint:. Es macht übrigens einen erstaunlich großen Unterschied ob man nur Vollgas gibt, oder ob man den Kickdown-Schalter am Gaspedal auslöst: Letzterer scheint nochmal einige Pferdchen und Newtonmeter mehr freizugeben.


    Mehrmals aufgefallen ist mir aber ein leichter "Kupplungsgeruch", wenn ich am Ende einer Fahrt angekommen war und ausgestiegen bin.

    Ansonsten aber alles einwandfrei gelaufen, keine Warnungen oder sonstigen Probleme erlebt.

    DANKE Tristan!!

    Eine ganz ähnliche Spur gibt es bei meinem auch!! Ein bisschen kleiner zwar, aber unverkennbar ähnlich! Ich dachte schon jemand vom Autohaus sei mit irgend etwas drangekommen!?

    Bin gespannt ob noch mehr hier im Forum dasselbe haben.

    Auf jeden Fall ist es keine Verschmutzung und das Material ist auch nicht mechanisch beschädigt. Ich würde sagen es ist eher eine "Entfärbung" aufgrund einer chemischen Reaktion.

    Ich möchte hiermit meine abgrundtiefe Abneigung gegen diese Art von Antwort und Umgangsformen zum Ausdruck bringen!


    Überhaupt lässt dies hier im Forum allzu oft sehr zu wünschen übrig. Eigentlich sollten hier alle über 18 sein.

    Mehr sage ich dazu nicht.

    Das die Benutzung der einen oder anderen Bremse auf das Eintauchen des Fahrzeugs keinen Einfluss hat lässt sich leicht widerlegen.

    Wenn du mal auf einem Motorrad sitzt (oder einem anderen Zweirad mit Federung), dann merkst du SEHR deutlich den Unterschied zwischen vorderer und hinterer Bremse. Wenn man hinten bremst, dann taucht die Gabel fast gar nicht ab.


    Außerdem hab ich mir das nicht ausgedacht, sondern das hat mal ein Fahrzeugenzwickler vor laufender Kamera gesagt, weiß nur nicht mehr wo.


    Edit: Ich beziehe mich natürlich nur auf Komfortfunktionen, nicht auf Regeleingriffe zur Fahrzeugstabilisierung oder Unfallvermeidung!

    Ihr habt natürlich Recht, was das KPC und dessen Wirkung auf die Hinterachse betrifft.

    Dem sei aber noch hinzugefügt: Alle Assistenten mit Bremseneingriff zur Temporegulierung machen das immer nur an der Hinterachse. Branchenweit, Herstellerübergreifend. Grund ist genau die bereits genannte Nickbewegung beim Bremsen, die durch den vorwiegenden Einsatz der hinteren Bremsen vermieden wird.

    Natürlich gilt das nur für regelnde Bremseneingriffe bis zu einer gewissen Verzögerung, nicht für Notbremsungen!

    Diese gelegentlichen Bocksprünge kenne ich auch. Aber ich halte das für ein völlig anderes Problem als den 1-2 Schaltruck, Beim Bocksprung scheint eher ein Gangwechsel plötzlich abgebrochen zu werden, was sich wirklich rabiat anfühlt. Ist aber eher ein Softwarethema, kein mechanisches. Wenn ich das korrekt erfasst habe, dann passiert das besonders gerne, wenn man den Gasfuß nur ein wenig lupft, aber ohne das Pedal vollständig loszulassen. Das Auto gibt dann plötzlich von sich aus heftig Gas, aber nur für einen Bruchteil einer Sekunde. Ich hoffe auch sehr, dass Mazda das eines Tages mit einem Update in den Griff bekommt! Meines Wissens gab es hierzu bereits einmal eine Softwareänderung, die meiner eigentlich schon ab Werk hätte haben müssen.

    Ich bleibe dabei: Die Getriebetemperatur spielt eine große Rolle! Im EV Modus wird es einfach nicht warm und das Öl bleibt dickflüssig. Wenn ihr mal den Verbrenner zuerst ausgiebig nutzt und DANN erst den Akku leer fahrt, dann werdet ihr merken: Es ruckt kaum noch bis gar nicht. Nur fällt einem das Abhandensein von etwas nervigem weit weniger auf, als wenn es vorhanden ist.

    Was soll "Premium" überhaupt sein? Das ist so ein undefinierbares Mittelmaß aus "nur das Nötigste" und "alles im Überfluss".

    In Sachen Verarbeitung muss sich der CX-60 wirklich nicht verstecken! In Sachen Ausstattungsoptionen hingegen ist er weit von den Trendsettern entfernt. Vieles ist einfach nicht verfügbar oder nicht ganz auf der Höhe der Zeit.

    Aber nochmals die Frage: Was definiert ein "Premium"-Fahrzeug eigentlich? Das Vorhandensein der allerneuesten Technik? Der Preis? Die gefühlte Qualität und Robustheit...?


    Wenn man - wie ich - in diese Fahrzeugklasse AUFgestiegen ist, dann fühlt sich das schon alles sehr nach Premium an. Wer sich selbst aber von einem 80.000 € auf den CX-60 DOWNgegradet hat, der wird das anders empfinden.

    Irgendwie meine ich hier herausgehört zu haben, dass viele Foristen früher deutsche Firmenwagen aus dem Hochpreissegment hatten. Der CX-60 ist die bezahlbare Alternative für das erste wieder selbst gekaufte Auto nach dem letzten Arbeitstag. Liege ich da falsch?

    Wiederum andere haben bislang vielleicht eher günstigere oder kleinere Autos gefahren, und der CX-60 eröffnet mit seinem Preis erstmals den Zugang zu einer Fahrzeugart, die ansonsten komplett außer Reichweite gewesen ist.


    Lange Rede, kurzer Sinn, Premium ist Ansichtssache und kein Fakt.

    Hallo alle zusammen


    Ich möchte zum Thema Restreichweitenanzeige etwas erklären, da wahrscheinlich bei manchem PHEV Fahrer etwas Verwirrung herrscht bezüglich der Restreichweitenanzeige. Die Suche hat mir keinen existierenden Tread ausgespuckt, also mache ich einen neuen auf. Das soll jetzt auch kein ewig langer Diskussionstread werden, sondern eine Information für alle, die das Thema interessiert. Kritik oder Ergänzungen sind natürlich willkommen :)



    Anders als die Diesel verfügt der PHEV über zwei Energiequellen: Den Tank und den Hochvolt Akku. Entsprechend werden auch zwei Restreichweiten angezeigt: Die rein elektrische und die mit Kraftstoff + elektrische Reichweite kombiniert.

    Manch ein Nutzer hat sich hier schon darüber gewunder, dass sein PHEV eine sehr geringe Gesamt-Restreichweite anzeigt, während identische Autos anderer User immer deutlich mehr versprechen.


    Mein Erklärungsversuch:


    Erst einmal muss man die beiden Energiequellen und Verbräuche gedanklich komplett voneinander trennen, als hätte man ein reines Elektroauto und einen reinen Verbrenner als zwei separate Fahrzeuge!

    Wechselt man beim PHEV die Antriebsart, dann steigt man - bildlich gesprochen - aus dem einen Fahrzeug aus und in das jeweils andere Fahrzeug ein.

    Der Bordcomputer des PHEV zeigt jedoch immer die kombinierten Daten beider Fahrzeuge an! Fährt man die neiste Zeit mit dem Elktroauto, dann fällt der Verbrauch des Autos mit Verbrenner anteilig nicht so sehr ins Gewicht, egal ob dieses Auto jetzt 5 oder 10 Liter auf 100 km verbraucht.


    Von diesen zwei separaten Fahrzeugen hat jedes seinen eigenen Durchschnittsverbrauch und eine eigene Prognose für die Restreichweite. Die Prognose hängt ganz davon ab, wie der Fahrer mit dem jeweiligen Fahrzeug auf den letzten - sagen wir mal - 100 Kilometern unterwegs war. Ob eher sportlich oder eher sparsam, ob viele Kurzstrecken mit Kaltstarts oder auf Langstrecken etc. Der Bordcomputer geht davon aus, dass der Fahrer seinen Fahrstil und sein Nutzungsverhalten beibehält und errechnet daraus die voraussichtliche Restreichweite. So weit, so gut! So macht das jedes Auto seit Erfindung des Bordcomputers.


    Jetzt kommt der Teil, bei dem der PHEV etwas Mitdenken erfordert:


    Der tatsächliche Durchschnittsverbrauch des Verbrenners und der im Display angezeigte Durchschnittsverbrauch sind zwei völlig unterschiedliche Dinge!

    Der tatsächliche Durchschnittsverbrauch des Verbrenners ändert sich nur dann, wenn der Verbrenner benutzt wird, also während er wirklich läuft. Um auf das Beispiel mit den separaten Autos zurückzukommen: Nur wenn man das Auto mit dem Verbrenner tatsächlich benutzt, dann kann man den Verbrauch auf dessen Bordcomputer positiv oder negativ beeinflussen. Ist man "im Elektroauto" unterwegs, dann steht der Verbrenner nur herum, also tut sich an dessen Verbrauchsschnitt rein gar nichts.

    Der angezeigte Durchschnittsverbrauch ändert sich hingegen dauernd: Dieser bildet nämlich den rechnerisch kombinierten Wert aus der anteiligen Nutzung des Verbrenners und des Elektroautos ab. Fährt man zuerst ein paar Kilometer sehr flott mit dem Verbrenner, aber anschließend mehrere hundert Kilometer nur noch mit dem Elektroantrieb, dann wird der angezeigte Benzin-Durchschnittsverbrauch immer weiter und weiter und weiter sinken.


    Irgendwann zeigt der Bordcomputer dann zwar einen Benzin-Durchschnittsverbrauch von (z.B.) nur 1,5 Liter/100 km an, aber die Restreichweite wird jedoch nach wie vor alleine auf Grundlage der Strecke berechnet, die zuletzt mit Verbrennerkraft zurückgelegt wurde! Hat man damals, z.B. aufgrund hoher Geschwindigkeit oder wegen Anhängerbetriebs, einen tatsächlichen Durchschnitt von 11 Liter/100 km produziert, dann wird die Verbrenner-Restreichweite so lange aufgrund des hohen Verbrauchs eher gering ausfallen, bis man mal eine längere Strecke mit dem Verbrenner und eher maßvollem Verbrauch zurückgelegt hat. Dies ist vollkommen unabhängig davon, was der angezeigte Verbrauch im Display gerade behauptet.


    Auf die PHEV-Praxis heruntergebrochen:


    Die angezeigte Restreichweite des PHEV berücksichtigt immer nur die unsichtbare Statistik des tatsächlichen Verbrenner-Verbrauchs, nicht die des angezeigten Verbrauchs! Natürlich kommt dann die elektrische Reichweite entsprechend dem aktuellen Ladezustand noch dazu.


    Fährt man z.B. bergauf immer mit dem Verbrenner, aber bergab immer elektrisch, dann ist der tatsächliche Verbrauch des Verbrenners sehr hoch, der angezeigte Verbrauch aber eher moderat. Letzterer bildet schließlich das Mittel aus der Strecke zu Berg und der Strecke zu Tal ab. Da der Verbrenner bergab jedoch komplett AUS war, hat sich die Strecke zu Tal nicht positiv auf dessen tatsächliche Verbrauchsstatistik ausgewirkt, so wie es bei einem reinen Verbrenner der Fall wäre.

    Anderes Beispiel: Benutzt man den Verbrenner immer nur im Anhängerbetrieb, oder "um Spaß zu haben", dann liegt der tatsächliche Verbrauch des Verbrenners locker weit jenseits 10l/100 km, auch wenn der angezeigte Verbrauch auf dem BC durch die ansonsten vorwiegende Elektro-Nutzung gar nicht erschreckend hoch zu sein scheint. Die angezeigte Restreichweite wird also eher gering ausfallen.

    Fährt man eine längere Strecke mit dem Verbrenner, und zwar ohne Volllast oder Anhänger, dann wird sich dessen tatsächlicher Verbrauch statistisch in Richtung 6,5 - 7,5 Liter entwickeln und die prognostizierte Reichweite wird somit deutlich steigen.


    Ob einem nun im BC bei vollem Tank und Batterie nur 350 oder 600 Kilometer angezeigt werden, hängt also vor allem davon ab, ob der Verbrenner meistens "nur kurz, aber hart schuftend" oder "längere Zeit , aber dafür schonend" in Betrieb gewesen ist.


    Ich hoffe ihr könnt meinem Gedankengang folgen?