Ganz klar der Diesel - viel mehr Fahrspaß mit dem tollen Sechszylinder, vermutlich einem der letzten seiner Art (habe beide probegefahren und mich dann für den Diesel entschieden, obwohl (!) ich weniger als 20 tkm pro Jahr fahre).
Elektrisch kommst Du mit dem PHEV nicht gerade weit, erst recht nicht im Winter. Ohne heimische Ladesäule macht m.E. der PHEV wenig Sinn. Wenn man daheim laden kann, der Strom quasi gratis (abgesehen von 7-8 cent/kwh entgangener Einspeisevergütung) von der ohnehin vorhandenen PV-Anlage kommt und wenn man normalerweise weniger als 40 km/Tag zurücklegt, macht der PHEV natürlich Sinn, dann aber auch eher im Leasing, oder wenn man ihn viele viele Jahre behalten wird auch im Kauf. Der Mazda im Vergleich zu seinen Wettbewerbern ist bei der Reichweite schon heute nicht wirklich konkurrenzfähig, und deshalb wird sich der spätere Wiederverkaufswert wohl sehr in Grenzen halten.
Für mich selbst ist E-Mobilität noch zu kompliziert. Insbesondere die Schonung der Batterie (nur 10-80%, vorkonditionieren, nicht zu oft schnellladen), für jeden Stromanbieter eigene Konditionen, von den Energieversorgern wird man abgezockt beim kwh-Preis, „Blockiergebühren“, undundund. Habe aber beruflich auch „Benzin (bzw. Diesel) im Blut, Jahrzehnte in der „alten“ deutschen Autozulieferindustrie haben ihre Spuren hinterlassen.
Also nur meine Meinung. Auch der PHEV hat seine Fans, und letztlich macht man wohl mit beiden Antriebskonzepten nichts falsch.