Das war vor 2 Jahren ganz genau auch meine Argumentation, kommend vom E300de. Nur hat sich das "rundherum" Zufriedenheitsgefühl beim CX-60 bis jetzt noch nicht eingestellt...tatsächlich sogar ein wenig Wehmut. Es wäre so viel mehr möglich gewesen, womit der CX-60 wirklich zu einem nahezu konkurrenzlosen Auto hätte werden können...
Ja, ich denke auch manchmal, dass verschiedene Punkte mit relativ wenig Aufwand auch im CX-60 anders sein könnten. Aber man sieht es ja oft an der Frage "warum hat Mazda nicht dieses oder jenes..."
Weil es den Japanern als Entwickler oder anderen wichtigen Zielmärkten nicht wichtig ist und dann anders priorisiert wird. Der CX-60 ist ja nur der Fast-Follower des CX-70 im US-Markt mit vermutlich höheren Stückzahlen.
Heutzutage wird aufgrund der Lebenszyklen und der Komplexität viel mehr priorisiert, was soviel heißt wie "also alles andere nicht gemacht". Das tut einem echt weh, wenn man die Autoentwicklungen der 1990er mit endlosen Budgets, wenigen Baureihen, langen Laufzeiten kennt.
Bei heutigen Autos ist das mehr wie beim Smartphone: schnell an den Markt und dann ggf. schnell nachbessern. Hatte ich bei MB vor paar Jahren mal eine Schulung, bei der es explizit um diesen Paradigmenwechsel ging. Galt da wohl auch als ewig-gestriger Bedenkenträger.