Was jetzt die Herunterrechnung bei der Regeneration angeht sowie die Rücksetzung auf Null oder einen anderen Wert beim Beenden der Regeneration, da gibt es unterschiedliche Philosophien. Wie einfach oder kompliziert will ich das machen, welche Risiken erscheinen vertretbar usw. . Normalerweise wird die Russmasse über ein Abbrandmodell heruntergerechnet, was im Kern Temperatur und Sauerstoff berücksichtigt. Das ist bei vereinfachter Betrachtung nachvollziehbare, einfache Physik/Chemie. Im Detail wird es aber tricky. Der Filter regeneriert manchmal am Rand schlechter als innen. Unter bestimmten Umständen bleibt außen Russ übrig. Man will und muss die Regeneration aber irgendwann mal beenden. Also kann es sein, dass mal etwas Russ übrig bleibt und dann von diesen 10 oder 20 % wieder hochgerechnet wird.
Der Regenerationsprozess endet immer bei ca. 24-26% „DPF PM Generated“. Interessant finde ich das Verhalten danach:
- Wird das Auto z.B. weiterhin mit 140 km/h gefahren, geht der Wert noch auf ca. 20% runter.
- Fährt man mit einer konstanten Geschwindigkeit und ohne nennenswerte Last während der Regeneration, z.B. 53 km/h im 7. Gang mit Tempomat auf gerader Strecke, und hält das Auto danach möglichst schnell an (< 200m), kann der Wert bis auf 0% fallen. Bei 0% gegenüber 20% erhöht sich der Abstand bis zur nächsten Regeneration um ca. 200 km bei Konstantgeschwindigkeit von etwa 120 km/h (100 km etwa 10% „DPF PM Generated“).
Frage an den Fachmann: Was ist besser für den DPF? Regenerationen mit 130 km/h oder mehr zu fahren, oder wenn möglich, mit weniger Geschwindigkeit und optimiertem Nachlauf?
Gruß Dietmar