Beiträge von Dietmar

    Heute Fahrt nach München (550 km). Behalte beim Warmfahren immer das Drehmoment im Auge, habe auf dem OBD-Dashboard noch die AGR-Anforderungen, AGR- sowie LLK-Temperatur drauf. Zu Beginn alles normal. Ich switche dann immer zwischen den Dashboards. Nach ca. 30 min. wieder zurück auf das besagte Dashboard. Ich denk, mich trifft der Schlag: Keine AGR-Anforderung (B) mehr, und dass bei 130 km/h. Da hat man normalerweise immer 100%. EGR-Temperatur bei 56°C, viel zu wenig! LLK-Temperatur normal, wenigstens das funktioniert. Heißt, die gesamte Abgasrückführung funktioniert nicht.


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    Ich wechsle die App, um zu schauen, wie weit es bis zur DPF-Regeneration hin ist. Ist Erfahrungssache, vor Fahrtantritt ging ich von ca. 120-130 km aus. Ich wäre, bedingt durch fast nur AB-Fahrt, diesmal bei ca. 610 km gelandet. Mich trifft wieder der Schlag: Noch immer ca. 100 km. Und die DPF-Befüllung steigt kaum. Gegenüber dem Normalfall um den Faktor 6, heißt, was sonst in 10 km befüllt wird, dauert jetzt 60 km. Bis München steigt die DPF-Befüllung langsam an, habe bereits 1070 km seit letzter Regeneration hinter mir und noch gut 300 km bis zum Befüllungsgrad, wo normalerweise die Regeneration ausgelöst wird. Mir schwant nicht gutes. Wenn keine Regeneration stattfindet, geht die Motorsteuerung ggf. in den Notlauf? Geht der DPF kaputt? Bleib ich vielleicht liegen? Wird mich das dann auf der Rückfahrt treffen?


    Am Ziel Fehlerspeicher ausgelesen. DTC: P0476. Problem ist, dass DTC‘s unterdrückt werden, die die genaue Ursache darstellen. Jedenfalls keine DPF-Regenerationen und keine Abgasrückführung mehr. Also bleibt nur der Weg in eine Werkstatt vor Ort, wie von meinem fMH nach Rückfrage empfohlen. Zum Glück ist hier in München, ca. 2 km von mir entfernt, der fMH Autohaus Häusler. Hab schon für morgen früh einen Termin bekommen, sie nehmen sich der Sache an. Mal schauen, was sie machen. Entweder Ursache beseitigen (gibt, wie gesagt, verschiedene Ursachen), oder eine DPF-Regeneration anstoßen, so dass ich noch nach Hause komme, um den Rest meinem fMH zu überlassen.


    Warum ich das hier so ausführlich geschrieben habe, ist, dass es es keine Meldung fahrzeugseitig gab. Das Auto wäre irgendwann in den Notlauf gegangen, und ich hätte nicht gewusst warum. 20 km von der Heimat weg, kein Problem. Mehrere 100 km können dann schon zum Problem werden. Jedenfalls bin ich froh darüber, einen OBD-Adapter zu benutzen und mich mit den Möglichkeiten beschäftigt zu haben.


    Gruß Dietmar

    Mr.Smartier


    zum Thema 0W-20 gibt es genügend Informationen im Internet und auf YT. 0W-20 und niedriger mag seine Berechtigung in bestimmten Motoren haben, ein 6-Zylinder im CX-60/80 m.E. eher nicht (z.B. 550 Nm bei 1500 U/min). Ein ehemaliges Forumsmitglied (Wohnwagenfahrer), mit dem ich noch in Kontakt bin, hat eine signifikante Verbesserung nach dem Wechsel von 0W-20 auf 5W-30 erfahren. Ich habe daraufhin selbst von 0W-30 auf 5W-30 gewechselt und kann auch noch von Verbesserungen reden. Lange Rede, gar kein Sinn: Probiere es aus und mache eigene Erfahrungen!


    Gruß Dietmar


    P.S.: Vielleicht brauchst du dir danach weniger Überlegungen zum Thema Geräuschdämmung Motor machen 😉

    Bei meinem damaligen Mazda 3 BM hatte ich mir die im Zubehör von MAZDA erhältlichen Schmutzfänger montieren lassen. Die waren komplett verschraubt. Null Probleme mit Waschanlagen!


    Bei den hier verbauten Schmutzfängern von AliExpress etc. werden von Foristen vorhandene Spreizdübel benutzt. Da habe ich eher Bedenken, dass sich die Schmutzfänger lösen, vor allem in Waschanlagen. Wenn eine komplette Verschraubung möglich ist (?), würde ich diese wählen.


    Gruß Dietmar

    Welches Öl ein fMH einfüllt, hängt auch davon ab, welche er auch lagern möchte. Mein fMH ist relativ klein, hat also nur begrenzte Lagermöglichkeiten. Daher verzichtet er auf 0W-30 Öle. Er verwendet 0W-20 für die Skyactiv-X Motoren und für alle anderen Motoren 5W-30, beide die Mazda Originalöle.

    Ich werde auf jeden Fall 5W/30 fahren. Die heutigen sehr dünnen Öle sind in erster Linie dem CO2-Wert in der Zertifizierung geschuldet. Wer sein Auto länger als die Garantiezeit fahren möchte und auch mal höhere Öltemperaturen durch Autobahn-High-Speed oder schwere Hänger hat, tut den Gleitlagern damit einen Gefallen.

    Klosterjupp kann ich nur zustimmen. 0W-20 hat im CX-60/80 Diesel nix verloren, egal welches Fahrprofil. 0W-30 für den Normalfahrer und 5W-30 für den Langstrecken- und/oder Anhängerfahrer sind auch aus meiner Sicht geboten. Ich bin jetzt umgestiegen auf 5W-30 und kann nur Positives berichten.

    Ist das sinnvoll und ratsam für ein fast neues Auto mit 25kkm

    Ich habe es regelmäßig an einem Ford S-Max bj2016 benutzt und war sehr zufrieden.


    Ölwechsel werden alle 10.000 km durchgeführt, obwohl Mazda 20.000 km empfiehlt.

    Ich lasse auch alle 10 Tkm das Öl wechseln, auch wenn es für mein Fahrprofil länger halten würde. Kann nie schaden.


    Mit Dieseladditiven halte ich es so, dass alle 10 Tkm einen Motor- und Systemreiniger verwendet wird. Mir ist wichtig, dass die Injektoren sauber bleiben. Da mein CX-60 noch nie B7-Normaldiesel bekommen hat, nur Premium-Diesel, denke ich, dass das reicht. Und über das Thema Verkokung mache ich mir so gut wie keine Gedanken, da hat MAZDA beim CX-60/80 schon sehr gut vorgebeugt.


    Gruß Dietmar

    Der Lampen haben kleine Löcher, um den Druckausgleich ausführen zu können. Dadurch kommt mal etwas Luft aus und in die Lampe.

    Zum Druckausgleich in einem Gehäuse reicht 1 kleines Loch. Um aber einen Temperaturausgleich und damit auch die Angleichung der relativen Luftfeuchtigkeit (rF) zwischen AT und Scheinwerfer in relativ kurzer Zeit zu gewährleisten, müssten m.E. mehrere Löcher vorhanden sein, die die Luft zirkulieren lassen.

    Was zumindest bei CX-60 auch noch eine Rolle spielen kann, ist, daß der Scheinwerfer auseinander zu nehmen ist, also nicht verklebt oder verschweißt ist.

    Somit wäre ein „offenes“ System ja besser. Es darf nur nicht so offen sein, dass Regen- oder Spritzwasser eintritt. Wenn aber ein dichtes System irgendwo undicht ist, zieht es schnell Feuchtigkeit, die nicht schnell genug wieder rausgeht. Dann kommt es bei Temperaturstürzen zum Kondensatausfall und ggf. Einfrieren.

    Bei Halogenscheinwerfern war das sehr selten, da sich die Birnen erhitzt haben und somit sich kein Schwitzwasser bilden konnte

    Durch die Erhitzung sinkt eben die relative Feuchte. Wenn die Lampen aus sind und die Temperatur sinkt, steigt sie wieder, ggf. bis zur Sättigungsgrenze.



    Ich bleib dabei: Ein Scheinwerfer darf nicht innen Kondensat und daraus folgend im Winter eine Eisschicht bilden. Entweder ungenügende Luftzirkulation oder undichtes System, je nach Konstruktion.


    Gruß Dietmar

    Das Problem habe ich bei anderen Fahrzeugherstellern erlebt und gesehen.. Angeblich ist das normal beim LED Licht.


    Kenne ich auch z.B. vom Kodiac. Das verschwindet aber von selbst wenn es wieder wärmer wird.

    Vollste Zustimmung 😩 Ihr solltet Werkstattmeister werden…


    Ich habe keine Ahnung von Scheinwerfern und deren Fertigung. Aber dass bei LED-Scheinwerfern ein Feuchtigkeitseintrag normal sein soll, möchte mir mal bitte jemand erklären.


    Scheinwerfer kommen von einem Zulieferer, der nicht nur eine Marke beliefert. Wenn der ein Qualitätsproblem hat, schlägt sich das auf alle Marken nieder. Da kann man doch nicht sagen, dass das normal ist, weil beim Autohersteller X und Y das auch so ist. Das ist doch keine Argumentation!


    Irgendwann kommen die Hersteller dahin einem zu sagen, dass man Kopfhörer mit Noice-Cancelling oder Musik von AC/DC in voller Lautstärke hören soll, wenn man irgendwelche abnormalen Geräusche wahrnimmt. Weil, dann sind die Geräusche im 1. wie 2. Fall temporär minimiert bis weg, und im 2. Fall auf Dauer, weil man einen Gehörschaden davonträgt.


    Gruß Dietmar

    CX60Fahrer


    Das Thema füllt in diesem Forum gefühlte 100 Seiten.


    Wer seinen Diesel nicht so nutzt, für was er gemacht ist (Langstrecke), braucht sich nicht wundern, dass die Intervalle für den empfohlenen Ölwechsel keine 20 Tkm beträgt. Kurzstrecke, häufige Starts, kein Warmfahren etc, etc. Die Software berechnet anhand verschiedenster Parameter, wann das Motoröl verschlissen und demnach gewechselt werden soll. Ich würde das nicht ignorieren.


    Service bezieht sich aber nur auf den Ölwechsel. Viele Werkstätten machen zugleich die Inspektion, die erst nach jeweils 20 Tkm fällig wird. Also Vorsicht!


    Gruß Dietmar