Beiträge von CH-60

    Wenn Du noch etwas Geduld hast, unbedingt warten, bis Mazda den EZ-60 nach Europa bringt. Den gibt es als reinen Stromer, hat ungefähr die Masse des CX-60 - denn, so wie Du schilderst, wäre EV für Dich wohl die beste Wahl.


    MAZDA NEWSROOM
    newsroom.mazda.com

    Ich gebe bppaffi schon recht, "aktuell" gibt es einige Anbieter, welche beim PHEV punkto E-Reichweite deutlich mehr bieten. Müsste ich heute einen Entscheid fällen, wäre dies ein zu gewichtendes Kriterium. Vor 3 Jahren, als wir bestellt hatten, war das Angebot spärlicher und der CX-60 in diesem Segment konkurrenzfähig. Zudem, damals war auch der 2,5 Liter Sauger ein Kriterium. kein aufgeblasenes 1,6 Liter Motörchen mit zusätzlichen E-Motoren an den Hinterrädern. Die 327 PS und 500 NM Drehmoment möchte ich nicht missen. E-Motor und Verbrenner, welche direkt ins Getriebe gehen.


    Ich hatte es anderswo schon erwähnt, die EREV erleben grad eine Renaissance , mal schauen, was da vor allem aus China zu uns rüberschwappt. Mit genügend Leistung und entsprechender Reichweite könnten die mich überzeugen. Das war bei den ersten EREV wie vor 15 Jahren, wie BMW mit dem i3 - halt eher ein kleines Öko-Ding - nicht so. Vorderhand bin ich mit dem CX-60 immer noch sehr zufrieden.

    Aktuell lade ich grade im Geschäft. - 3 Grad, bei 93 % Kapazität 34 km Reichweite.


    Falls Du "bei Start EV-Priorisieren" drin hast, wird er Dir erst die Batterie leeren und dann dann den Verbrenner zuschalten. Mein Rat wäre, die ersten paar km im Off Road fahren und dann auf "Normal" zu gehen. Dann wechselt er nach Bedarf zwischen EV und Verbrenner, ohne dass er "kalt" bei 100 km/h zuschaltet.

    Und bei anderen Herstellern sind nach wenigen Jahren etwas größere Batterien gekommen, was vermutlich auch hier möglich gewesen wäre. Und wenn es nur für max 80km elektr. Reichweite gewesen wäre....

    Bin da völlig bei Dir. Mit den Neuerungen, insbesondere Geräuschdämmung, wäre der '26er theoretisch eine Sünde wert, jedoch, verglichen mit anderen Anbietern, ist die E-Reichweite nicht mehr zeitgemäss. Da bieten andere mehr. Wenn meiner in die Jahre kommt, wird die E-Reichweite ein Kriterium sein.

    Bei uns in der Schweiz ist so, dass mitd em PKW-Führerschein Kat. B (3,5 t) bei reinem E-Antrieb sogar Fz bis 4'250 kg gefahren werden dürfen. Daher können gar Ungetüme wie der Dongfeng MHero 1 gefahren werden.

    Dongfeng MHero: Kraftpaket aus China jetzt in der Schweiz
    Mit einer Länge von fast fünf Metern und einem Gewicht von über drei Tonnen stellt der MHero neue Massstäbe im Bereich der Elektro-Geländewagen.
    www.20min.ch


    (Sorry, natürlich drifte nun auch ich ins off-topic ab. Ich gelobe Besserung :saint: )

    Also ich brauche z.B. die Mazda-App nicht und ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden hatte, dass es für PHEV-Fahrer durchaus ein "Drama" ist, das ganze Diskussionen füllt, wenn die App nicht funktioniert. So ist zumindest meine Wahrnehmung. (---) Aber ich erkläre gerne, was mich daran reizt oder davon abhält

    Ach herrjeh, ebenso füllen hier die Dosierungstehemen von AdBlue, die Reinigungszyklen etc. ganze Seiten. Was hier ellenlang die Seiten füllt, kann nun wirklich kein objektives Argument sein. Wenn die App nicht funktioniert, geht das Vorheizen oder -kühlen via Fernsteuerung nicht, es fehlt ein Komfortfeature. Kam letztes Jahr glaube ich im Dezember 2 Tage lang wegen eines Updates vor.
    Wieso kann nicht eine sachliche Diskussion geführt werden, wenn ein Fragesteller mit 10 - 15 K pro Jahr und taglich weniger also 30 km Strecke eine Entscheidungshilfe braucht. Die Kriterien zu Lademöglicheit sind bekannt. Dass dann sofort die Diesel-Fans aufpoppen und ihre Vorurteile gegen PHEV raushauen, ist zur Entscheidungsfindung des Fragestellers unnötig (Vor allem, wenn EV und PHEV bezüglich Lademöglichkeiten wild gemischt werden, was Du mit deinen "Erklärungen" leider tust). Mir ist hier noch nie ein PHEV-Fahrer aufgefallen, der den Diesel verteufelt, sondern einfach sachlich erklärt, was unter welchen Umständen für den Hybrid spricht - Bei den genannten Kriterien bezüglich Distanzen etc.
    Ich hatte mal eine X5 mit Reihensechser Diesel, tolles Auto, gutes Drehmoment - aber meine Nutzung und Arbeitsweg hat sich geändert. Hätte damals noch lieber den V8er von BMW genommen, aber Spritkonsum bzw. Kosten wären für die alltägliche Nutzung damals schlichtweg zu gross gewesen.


    Nochmals zum "Mehrverbrauch" beim Hochladen auf die Minimum-Restkapazität im Winter (33 % Aktuell). Da hat er also während ca. 20 km einen Mehrverbrauch von hochgerechnet ca. 50% auf 100 km, was real ca. 1 Liter Mehrverbrauch bedeutet, bis er "normal" im Hybrid-Modus geht. Oder ich gebe an der Dose über Nach ca. 15%, was max. 2 KWh, roundabout 50 Cents / Rappen entspricht, um in ein wohlig klimatisiertes Auto zu steigen, das dann keine zusätzliche Energie für die Heizung mehr zieht. keine Ahnung, was eine Standheizung beim Diesel zieht, kannst Du gerne erläutern. Kosten des Einbaus plus Verbrauch. Das hilft bei der Entscheidungsfindung. Zur Einstellung der Fahrprogramms: wenn Du des morgens einsteigst und nicht weisst, wohin Du fährst, kann das ein Problem sein. Ansonsten stellst Du einfach, je nach Strecke, eine Stufe ein, genauso wie Du deine Musik auswählst. Dass hier darüber diskutiert wird, welches am ökonomischsten ist, bedeutet nicht, dass es kompliziert ist, diesen Modus zu wählen, sondern dass Erfahrungen ausgetauscht werden, einige sind ja zum erstenmal mit einem PHEV unterwegs.

    Zuguterletzt: ich schiele momentan interessiert auf das, was grad aus China kommt. Batterietechnik für EV, Range Extender (EREV) oder "konventioneller" PHEV. Da geht die Musik ab, bzw. da dürfte künftig der Takt vorgegeben werden. Beispiel YangWang U8, der hat mit EREV über 1000 km Reichweite, rein elektrisch ca. 180 km. (Preislich natürlich eine andere Kategorie, sowas kommt aber sicher bald in der SUV-Mittelklasse. Evtl. hat Mazda ja den Mut, den EZ-60, welcher in etwas CX-60 Dimensionen hat, hierzulande auch mit dem in China erhältlichen EREV anzubieten).


    Der G-Klasse-Gegner positioniert sich
    Der Yangwang U8 könnte bald nach Deutschland kommen & G-Klasse wie Defender ihren Platz streitig machen. Der voraussichtliche Preis!
    www.autozeitung.de


    https://www.blick.ch/auto/news_n_trends/autoindustrie-entdeckt-eine-alte-liebe-neu-das-comeback-des-range-extenders-id20849446.html

    Beim PHEV taucht man dann in die Welt der "Elektriker" ein, wo Ladestrategie, Ladeeinstellungen, Fahrprogramme, Smartphone-App, Ladekarten- und -tarife, ... relevant werden. Ich kann den PHEV nur anhand der Diskussionen hier im Forum bewerten …

    Mal ernsthaft: an wie vielen der 365 Tage im Jahr stehst Du morgens auf und weisst nicht, wohin Du fährst? Dann wären die hier aufgezählten Vorurteile relevant. Ansonsten: 5 Tage die Woche zuhause oder im Geschäft an die Dose und gut ist. An einem Tag zum Einkauf oder ins Freizeitvergnügen. Da muss ich mir um Staus o.ä. mehr Gedanken machen als ob ich auf den ersten Kilometern vor der Autobahn mit einem Fingertipp Sport oder Allrad reintue, oder bei Überland einfach direkt den Normalmodus wähle.


    Die Diskussionen zum PHEV werden hier, wie Du selber schreibst, eigentlich einzig von Diesel-Fans befeuert. Die in nicht geringem Masse ihrer „Reihensechser-Nostalgie“ frönen und EV-Skeptiker sind. Menno, wir fahren ein japanisches Mid-Size SUV und kein Glaubensbekenntnis. Ich will damit so sicher, komfortabel und günstig wie möglich von A nach B kommen und dabei noch Platz für Gepäck und Passagiere haben. Das A nach B entscheidet, was passend unter der Haube steckt. In solche Betrachtungen grätschen die Reihensechser-Jünger dann öfters mal mit ihrem Mantra rein.

    Wieviele Zylinder vorne werkeln und dass ich diese spüre, wäre mir allenfalls bei einem Fabrikat aus Affalterbach, Zuffenhausen oder Bella Italia relevant. Das wäre dann aber eher etwas Zweitüriges und deutlich weniger hoch gebaut. Und, Spoiler, auch diese Kult-Motoren kommen mit immer mehr Elektro-Unterstützung voran.

    Hi - zum Thema "lädt nach": ist tatsächlich so, dass er bei sehr tiefen Temperaturen (Minusgrade) erstmal auf 34 % lädt, auch ohne Ladetaste. Danach allerdings fährt er im "Hybrid-Modus", d.h. er benimmt sich wie ein Mildhybrid. Segelt immer mal wieder, lädt durch Rekuperation. Ab da gibt's also keinen Mehrverbrauch mehr durchs Laden. Daher lade ich nachts auf 40%, da kann ich morgens vorwärmen und habe trotzdem keinen Mehrverbrauch, wenn ich losfahre. Im Geschäft lade ich dann den Tag durch auf 100%.


    Aktuell (Minusgrade) habe ich einen E-Verbrauch von 31,5 KWh/100 km. Wobei die Rechweite bei 34 km liegt. Bekanntlich nimmt die Akkukapaziät bei kalten Temperaturen ab.
    Der reine Benzin-Verbrauch auf 100km liegt bei mir, Urlaubsfahrt ohne E-Laden, bei 7,9 Litern. (Long-Range ins Revier Kroatien, d.h. 95% Autobahn mit 130+ Tempomat :saint:
    An den reinen Sommertagen liegt mein E-Verbrauch dann bei ca. 22,5 KWh/100 km. Ich komme da tatsächlich auf 60 - 65 km Reichweite. (Habe übrigens keine PV, da Haus gemietet).


    Im Daily bin ich also des Sommers rein elektrisch, im Winter einen Arbeitsweg im Hybrid-Mix unterwegs, einen rein elektrisch. Nach mittlerweile mehr als 2,5 Jahren Nutzung ist der SoH immer noch bei 94%. > das Mazda-Batteriemanagement lässt übrigens gar nicht mehr als eine Ladung bis zu diesen 94% zu. D.h. wenn er in der App 100% anzeigt, sind's effektiv 94%, die er zulässt. Ebenso wie auch eine Tiefentladung verhindert wird, d.h. im Sommer ist bei Anzeige 0km immer noch eine Restkapazität von 8% drin, wo er dann im "Mild-Hybrid-Modus" unterwegs ist. Ich denke, die Batteriegarantie von 75 % in 8 Jahren wird der Wagen in jedem Fall erreichen.


    Ich weiss nicht, inwiefern diese Angaben dem Fragesteller helfen. Keine Lademöglichkeit zuhause = Laternenparker? Oder doch eine Steckdose in der Garage? Besteht bspw. beim Einkauf oder in der Umgebung die Möglichkeit, relativ günstig an einer Säule zu laden? Dann täte ich in jedem Fall zum PHEV tendieren. Ob die DPF-Reinigung beim Diesel (ebenfalls Mehrverbrauch) bei geringen Laufleistungen und viel Kurzstrecke öfters startet, müsste wer aus der Dieselfraktion beantworten.

    Aus meiner "Tuning-Zeit" für den Camaro ZL1, wo es eine grosse Community und Tunerszene gab, weiss ich, dass der Kraftstoff zumindest nochmals einige PS ausmachen kann. Prüfstandmessungen damals ergaben, dass bspw. Shell V-Power oder Aral Ultimate 100 (heute 102) schon nochmals etwa 5-8 PS mehr hergaben als herkömmliche 98er Gebräu. (Inwieweit das bei einem Kompressormotor mit eh schon 600 PS noch zählt, ist eine andere Frage).

    Punkto Kraftstoffverbrauch gibt's ebenso Unterschiede. Als wir unsere damalige Flotte mit den Treibstoffkarten von BP zu Coop wechselten, resultierte im Schnitt rund 0,3 Liter Mehrverbrauch bei den einzelnen Wagen. (auch hier auf die jeweilige Situation adaptiert: Ob sich ein Mehrweg lohnt, von der nahen Tanke zu einem etwas weiter entfernten Anbieter, ist auszurechnen).

    Heutzutage, als PHEV-Fahrer der, ausser bei den langen Urlaubsfahrten, so alle 3 Monate mal eine Tankfüllung braucht, muss ich eher drauf achten, dass der Tankinhalt nicht altert. Drum gebe ich bei halbem Tank und Alterung ein Additiv bei, das die Verbrennung fördert. (Thematik Additive hatten wir ja in einem andern Thread schon mal diskutiert).


    (sorry, für einmal ein "Re-post" aus einem andern Thread).