Beiträge von CH-60

    Ich würde tippen, Du hast "EV priorisieren" in den Einstellungen. Bei mir war das so, als ich an einer Steigung im EV aufs Gas ging bzw. Überholen wollte. Da springt er nur auf den Verbrenner, wenn Du brachial "Pedal to the metal" gibst. Ansonsten geht einfach die Leistung zurück und wenn's gradaus geht, ist dann wieder etwas mehr möglich.

    Ich wohne in Wuppertal Cronenberg und verbrauch mit meinen 600km altem Mazda 10,6l auf Kurzstrecke X(

    Da wäre dann die Frage, wieso Du Kurzstrecke nicht elektrisch fährst. Und, falls die Antwort lautet, dass Du zuhause nicht laden kannst: Er wird Dir den Akku auf den ersten Kilometern IMMER auf die jeweilige, temperaturabhängige Mindestkapazität laden, auch ohne Charge-Taste (Batteriemanagement, um den Akku nicht zu schädigen). Das gibt dann den Mehrverbrauch auf Kurzstrecke.

    Es gibt sicher Scheinwerfer, welche konstruktionsbedingt per se eine Tendenz bezüglich Feuchtigkeit / Beschlagen haben. Als ehemaliger Cadillac-Fahrer kann ich davon ein Lied singen. Beim CX-60 habe ich bislang nichts derartiges erlebt.

    Jedoch: beim Reinigen mit der Hochdruckanlage vermeide ich den Scheinwerferbereich entsprechend, Ebenso die Heckleuchten. Hält man voll drauf, ist klar, dass da Feuchtigkeit in alle Ritzen dringt.

    Wie Dietmar schon schreibt, warst Du etwas voreilig und Übervorsichtig. Das soll nun Mazda via Garantie glattbügeln? Gehört ins gleiche Thema, wie die Übervorsicht bezüglich AHK / Steuergerät, wo Du von Mazda auch erwartet hast, sie müssten in Vorleistung gehen, falls das Gerät in eine Charge gehört, aus der Defekte gemeldet wurden.
    Wenn Du den Wagen bei dem Händler gekauft hast, welcher auch deine Werkstätte ist, kannst Du allenfalls auf Kulanz hoffen. Allerdings, eben, siehe deine Beitragshistorie, könnte auch da bereits "das Kind in den Brunnen" gefallen sein, je nach Art und Weise eurer Kommunikation.

    Hohen Benzinverbrauch kann ich bestätigen. Jetzt bei winterlichen Strassenverhältnissen und Kurzstrecke immer im Offroad Modus unterwegs.

    Wenn Du den nicht zwischendurch bis auf ca. 40% lädst, wird er Dir genau auf dieser Kurzstrecke immer wieder selbsttätig mit dem Verbrenner und entsprechendem Mehrverbrauch auf die hier schon oft erwähnte Minimalgrenze hochladen.

    CX60diesel24


    Nur ist leider so, dass diese Garantieverlängerung bei uns in der Schweiz via Quality one abgeschlossen wird und einzig für ein weiteres, d.h. 7. Jahr abgeschlossen werden kann.

    Ich hatte bei Mercedes mal eine Garantieverlängerung um zwei Jahre gemacht, da war für den Preis um die 2000 CHF wenigstens noch ein Wechsel der verschlissenen Bremsscheiben drin. Man müsste schauen, was Mazda/Qualitiy one für den Aufpreis von CHF 1'300.- in einem Jahr inkludiert.

    Maxi Garantie Plus

    Ja und Nein. Also wenn es draußen 42 Grad hat und du es schaffst die Theoretischen 60 km innerhalb von einigen Minuten voll zu verbraten, wirst du sicherlich einen Unterschied sehen. Und dann? ;)

    (...)

    Ich hätte ja angenommen, dass bei der Fahrt mit Benzin/Diesel-Motor durch Motorwärme der Akku etwas aufgewärmt wird, um bei der Rekuperation besser Leistung aufzunehmen, scheint aber nicht der Fall zu sein oder ich kann es mit der minimalistischen Anzeigen nicht sehen.

    Wenn Du den Wagen bei sengender Hitze in der Sonne auflädst, tust Du dem Akku einen Bärendienst.

    Die 65 km sind nicht theoretisch, die erreiche ich im Sommer problemlos. Rekuperation wir Dir den Akku einzig beim vom Batteriemanagement vorgegebenen Minimalstand halten, weil er Dir gleichzeitig beim Beschleunigen wieder E-Unterstützung gibt und er immer mal wieder "segeln" wird. Also immer wieder E-Energie verbraucht. Fährst Du mit Akkustand unter dem vom System errechneten Minimalwert los, wird er Dir bis zu diesem Wert via Verbrenner auch den Akku laden, Du merkst es auf den ersten Kilometern dann am Verbrauch.

    Du findest hier einen Thread zu OBD2 Dongles, Apps etc., wo Du für schmales Geld sehr viele Daten mehr auslesen kannst.


    Bei mir ist's genau wie bei Humora, die 34 km bei leichtem Minus genügen mir um zur und von der Arbeit elektrisch unterwegs zu sein. Er geht morgens 9:30 an eine gebräuchliche 230V Dose, mittels des Ziegels, und ist abends um 18:30 zu 100% geladen und derweil vorgeheizt. So braucht er auf dem Rückweg schon mal weniger Leistung für die Heizung. Momentan reicht der Akkustand gar, um am andern morgen sogar wieder vorzuheizen und ebenso im E-Betrieb ins Geschäft zu gehen. Sehe ich morgens, dass die angegebene Restreichweite (welche erstaunlich exakt ist) nicht für den Arbeitsweg reicht, gehe ich auf "off-Road" ins Geschäft. Hat den Vorteil, dass ich so wenigstens mal etwas Benzin verbrauche und die Brühe im Tank nicht schlecht wird ...

    so habe ich aktuell 35,1 KWh und 1,5 Liter als Verbrauchswert stehen. Wenn ich meine Frau nicht via Quartierstrassen mit viel Bremsen/Beschleunigen zum Bahnhof fahre, liegt der E-Verbrauch gar bei 33 KWh.


    Ich denke auch, dass man, wie Humora schreibt, den Unterschied zwischen PHEV und einem EREV nicht genug betonen kann. Ein Range Expander bei einem EREV hat einzig die Aufgabe, die (ggü. einem reinen EV) deutlich kleinere Batterie unterwegs zu laden. Der PHEV wäre hierfür wenig effizient, ebenso seine deutlich geringer dimensionierte Batterie. Einige (chinesische) EREV sind deshalb wahre Reichweitenmonster.


    Spannend auch, dass BMW (nach dem eher ein Mauerblümchendasein fristenden i3) nun plant, wieder EREV Fahrzeuge anzubieten. Auch im Hinblick auf den chinesischen Markt. Ich persönlich hoffe, mit Blick auf einen Ersatz des CX-60, d.h. Ende dieses Jahrzehnts, darauf dass die EREV auch hierzulande wieder vermehrt angeboten werden, gerade die Chinesen haben da ganz tolle Modelle. Wer weiss, evtl. bis dahin gar Mazda.


    Kommen bald BMW-Modelle mit Range Extender? - electrive.net
    BMW erwägt offenbar, einige Elektromodelle mit Reichweitenverlängerern auszustatten – wohl vor allem mit Blick auf China. Im Fokus stehen dabei die großen
    www.electrive.net

    ich konnte mich firmenintern mal mit einem Entwicklungsingenieur unterhalten.

    Dieser erzählte mir, daß PHEV aufgrund des schlechten Batteriemanagment eigentlich für rein elektrischen Betrieb nicht geeignet sind.

    Man kann PHEV rein elektrisch fahren. Aber man sollte es nicht übertreiben.

    Aus der Rubrik "Niedergang der europäischen Autoindustrie" ... :D :D :D