Also ich brauche z.B. die Mazda-App nicht und ich habe lange gebraucht, bis ich verstanden hatte, dass es für PHEV-Fahrer durchaus ein "Drama" ist, das ganze Diskussionen füllt, wenn die App nicht funktioniert. So ist zumindest meine Wahrnehmung. (---) Aber ich erkläre gerne, was mich daran reizt oder davon abhält
Ach herrjeh, ebenso füllen hier die Dosierungstehemen von AdBlue, die Reinigungszyklen etc. ganze Seiten. Was hier ellenlang die Seiten füllt, kann nun wirklich kein objektives Argument sein. Wenn die App nicht funktioniert, geht das Vorheizen oder -kühlen via Fernsteuerung nicht, es fehlt ein Komfortfeature. Kam letztes Jahr glaube ich im Dezember 2 Tage lang wegen eines Updates vor.
Wieso kann nicht eine sachliche Diskussion geführt werden, wenn ein Fragesteller mit 10 - 15 K pro Jahr und taglich weniger also 30 km Strecke eine Entscheidungshilfe braucht. Die Kriterien zu Lademöglicheit sind bekannt. Dass dann sofort die Diesel-Fans aufpoppen und ihre Vorurteile gegen PHEV raushauen, ist zur Entscheidungsfindung des Fragestellers unnötig (Vor allem, wenn EV und PHEV bezüglich Lademöglichkeiten wild gemischt werden, was Du mit deinen "Erklärungen" leider tust). Mir ist hier noch nie ein PHEV-Fahrer aufgefallen, der den Diesel verteufelt, sondern einfach sachlich erklärt, was unter welchen Umständen für den Hybrid spricht - Bei den genannten Kriterien bezüglich Distanzen etc.
Ich hatte mal eine X5 mit Reihensechser Diesel, tolles Auto, gutes Drehmoment - aber meine Nutzung und Arbeitsweg hat sich geändert. Hätte damals noch lieber den V8er von BMW genommen, aber Spritkonsum bzw. Kosten wären für die alltägliche Nutzung damals schlichtweg zu gross gewesen.
Nochmals zum "Mehrverbrauch" beim Hochladen auf die Minimum-Restkapazität im Winter (33 % Aktuell). Da hat er also während ca. 20 km einen Mehrverbrauch von hochgerechnet ca. 50% auf 100 km, was real ca. 1 Liter Mehrverbrauch bedeutet, bis er "normal" im Hybrid-Modus geht. Oder ich gebe an der Dose über Nach ca. 15%, was max. 2 KWh, roundabout 50 Cents / Rappen entspricht, um in ein wohlig klimatisiertes Auto zu steigen, das dann keine zusätzliche Energie für die Heizung mehr zieht. keine Ahnung, was eine Standheizung beim Diesel zieht, kannst Du gerne erläutern. Kosten des Einbaus plus Verbrauch. Das hilft bei der Entscheidungsfindung. Zur Einstellung der Fahrprogramms: wenn Du des morgens einsteigst und nicht weisst, wohin Du fährst, kann das ein Problem sein. Ansonsten stellst Du einfach, je nach Strecke, eine Stufe ein, genauso wie Du deine Musik auswählst. Dass hier darüber diskutiert wird, welches am ökonomischsten ist, bedeutet nicht, dass es kompliziert ist, diesen Modus zu wählen, sondern dass Erfahrungen ausgetauscht werden, einige sind ja zum erstenmal mit einem PHEV unterwegs.
Zuguterletzt: ich schiele momentan interessiert auf das, was grad aus China kommt. Batterietechnik für EV, Range Extender (EREV) oder "konventioneller" PHEV. Da geht die Musik ab, bzw. da dürfte künftig der Takt vorgegeben werden. Beispiel YangWang U8, der hat mit EREV über 1000 km Reichweite, rein elektrisch ca. 180 km. (Preislich natürlich eine andere Kategorie, sowas kommt aber sicher bald in der SUV-Mittelklasse. Evtl. hat Mazda ja den Mut, den EZ-60, welcher in etwas CX-60 Dimensionen hat, hierzulande auch mit dem in China erhältlichen EREV anzubieten).
https://www.blick.ch/auto/news_n_trends/autoindustrie-entdeckt-eine-alte-liebe-neu-das-comeback-des-range-extenders-id20849446.html