Ja und Nein. Also wenn es draußen 42 Grad hat und du es schaffst die Theoretischen 60 km innerhalb von einigen Minuten voll zu verbraten, wirst du sicherlich einen Unterschied sehen. Und dann? 
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Ich hätte ja angenommen, dass bei der Fahrt mit Benzin/Diesel-Motor durch Motorwärme der Akku etwas aufgewärmt wird, um bei der Rekuperation besser Leistung aufzunehmen, scheint aber nicht der Fall zu sein oder ich kann es mit der minimalistischen Anzeigen nicht sehen.
Wenn Du den Wagen bei sengender Hitze in der Sonne auflädst, tust Du dem Akku einen Bärendienst.
Die 65 km sind nicht theoretisch, die erreiche ich im Sommer problemlos. Rekuperation wir Dir den Akku einzig beim vom Batteriemanagement vorgegebenen Minimalstand halten, weil er Dir gleichzeitig beim Beschleunigen wieder E-Unterstützung gibt und er immer mal wieder "segeln" wird. Also immer wieder E-Energie verbraucht. Fährst Du mit Akkustand unter dem vom System errechneten Minimalwert los, wird er Dir bis zu diesem Wert via Verbrenner auch den Akku laden, Du merkst es auf den ersten Kilometern dann am Verbrauch.
Du findest hier einen Thread zu OBD2 Dongles, Apps etc., wo Du für schmales Geld sehr viele Daten mehr auslesen kannst.
Bei mir ist's genau wie bei Humora, die 34 km bei leichtem Minus genügen mir um zur und von der Arbeit elektrisch unterwegs zu sein. Er geht morgens 9:30 an eine gebräuchliche 230V Dose, mittels des Ziegels, und ist abends um 18:30 zu 100% geladen und derweil vorgeheizt. So braucht er auf dem Rückweg schon mal weniger Leistung für die Heizung. Momentan reicht der Akkustand gar, um am andern morgen sogar wieder vorzuheizen und ebenso im E-Betrieb ins Geschäft zu gehen. Sehe ich morgens, dass die angegebene Restreichweite (welche erstaunlich exakt ist) nicht für den Arbeitsweg reicht, gehe ich auf "off-Road" ins Geschäft. Hat den Vorteil, dass ich so wenigstens mal etwas Benzin verbrauche und die Brühe im Tank nicht schlecht wird ...
so habe ich aktuell 35,1 KWh und 1,5 Liter als Verbrauchswert stehen. Wenn ich meine Frau nicht via Quartierstrassen mit viel Bremsen/Beschleunigen zum Bahnhof fahre, liegt der E-Verbrauch gar bei 33 KWh.
Ich denke auch, dass man, wie Humora schreibt, den Unterschied zwischen PHEV und einem EREV nicht genug betonen kann. Ein Range Expander bei einem EREV hat einzig die Aufgabe, die (ggü. einem reinen EV) deutlich kleinere Batterie unterwegs zu laden. Der PHEV wäre hierfür wenig effizient, ebenso seine deutlich geringer dimensionierte Batterie. Einige (chinesische) EREV sind deshalb wahre Reichweitenmonster.
Spannend auch, dass BMW (nach dem eher ein Mauerblümchendasein fristenden i3) nun plant, wieder EREV Fahrzeuge anzubieten. Auch im Hinblick auf den chinesischen Markt. Ich persönlich hoffe, mit Blick auf einen Ersatz des CX-60, d.h. Ende dieses Jahrzehnts, darauf dass die EREV auch hierzulande wieder vermehrt angeboten werden, gerade die Chinesen haben da ganz tolle Modelle. Wer weiss, evtl. bis dahin gar Mazda.