Beiträge von FRX

    Ja, wird nur über Anfrage gehen. Vielleicht können die die ABE, respektive das Gutachten, relativ einfach rechnerisch ergänzen.


    In der aktuellen Version des Gutachtens ist wirklich nur der CX-60 drin.


    Radlast bis 900kg sollte beim Diesel auf jeden Fall reichen und selbst beim PHEV mit 1717kg HA-Last. Das Lästige an den Gutachten und Homologationen ist, man muss es tun und hat so eine große Vielfalt, die man beachten soll.


    Heute erst wieder gestaunt, was man alles braucht, um die Genehmigungen von einem Fahrzeugtyp auf den anderen zu übernehmen. Zulassung für die Hupe ;) und fünfzig andere. Selbst wenn die Gutachten und Genehmigungen das hergeben, dass man sie einfach überträgt, weil es das gleiche Fahrerhaus mit der gleichen Hupe ist, muss man den Verwaltungsakt für jeden neuen Typ durchziehen. Inhaltlich hab' ich davon ja keine Ahnung. Die fragen nur immer, ob ich Geld hab', ums zu bezahlen.

    Und sie hatten es auch schon, dass die defekte Batterie gar nicht an Mazda zurückgeschickt werden musste, sondern direkt entsorgt werden konnte!

    Dürfen defekte Akkus / Batterien denn überhaupt noch, außer als Sondermüll, transportiert werden? Ich glaube, da hat keiner Bock drauf.


    Und sobald sie wissen, woran es in etwa liegt, hat es ja auch keinen Mehrwert, wenn man "dem guten Geld" für die neue Batterie noch "schlechtes Geld" für den Sonder-Rücktransport hinterher wirft.

    Nochmals, er äussert, 2-3 Tage rein elektrisch (mit dem PHEV) fahren zu können. Also ca. 60 km des Sommers. Jetzt stell Dir mal vor, wieviele Male er mit einem reinen EV (CX-6e bspw, 486 WLTP Reichweite) überhaupt zu einer Ladestation müsse. Genau. Alle 3 - 4 Wochen. Ladedauer realistisch wohl um die 30 min. Das lässt sich easy mit einer Besorgung verbinden.

    Genau das macht ja den Unterschied. Beim PHEV müsste er alle 2-3 Tage das lästige Laden erledigen, beim Vollelektrischen nur ein Mal im Monat.

    Also an dieser Stelle Danke für die Erläuterung, wie diese Beurteilung des Ladens zustande kommt. Das hatte ich so auch nicht auf die ursprüngliche Frage bezogen, da ich den Fokus rein auf der Kurzstrecke als häufige Anwendung hatte, aber sonst trotzdem eine darüber hinaus gehende Nutzung unterstellt hatte, die ähnlich einem PHEV trotzdem ein öfteres Laden erfordert hätte.


    Aber richtig, da bin ich gedanklich falsch abgebogen - obwohl mein Diesel mit vergleichbarer Reichweite ja auch nur 2 - 4 Mal im Monat an die Zapfsäule geht und ich nicht jeden Abend mit dem Kanister auffülle ;)

    Ich dachte das das mein Auto wäre und ich bin nicht fremdbestimmt bin?

    Auch Dein CX-60 ist ein "modernes Auto" mit den ganzen Helferlein. Das ist heute nur noch mit einem Gebrauchtwagen mit manueller Handbremse zu vermeiden, egal welcher Hersteller.


    Sowas ist heute nicht mehr vorgesehen und der fMH wird daran nichts ändern können, da man in den Steuergeräten heute nur noch Parameter ändern kann, die wirklich wehlweise sind. Die Haltefunktion der elektrischen Handbremse wird nicht dazu gehören.


    Ich oute mich zwar auch gerne immer mal als "ewig Gestriger", weshalb mir der CX-60 mit Tasten und Dreh-Drück-Steller so sympathisch ist, aber bin mit den Helferlein doch ganz zufrieden. Selbst bei meinem 2012er Citroen C5 war das schon so mit der elektrischen Parkbremse. Und bei meinem Corsa ist es genauso und es gibt keine Option es abzustellen. Ich hatte teilweise schon heftig festgerostete Bremsen nach den Winterferien, aber wenn die nach einem lauten Knall offen waren, einfach mal auf leerer Straße kernig in die Eisen und gut war's wieder. Ich hatte damit nie dauerhafte Probleme.


    Beim Handhebel hat man beim Einsteigen gesehen, ob die Bremse offen ist. Heute hast Du nur noch das kleine Leuchtsymbol. Wenn jemand anderes einsteigt, weiß er nicht, dass die Bremse offen ist. Daher ist sie eigentlich immer angezogen. Und ich denke, das ist gut so.

    Seine nächste Lademöglichkeit ist 500 Meter entfernt. Statt Deiner Vorurteile einfach objektiv seine Situation betrachten.

    Es sind weniger pauschale "Vorurteile", als meine persönliche Bewertung der Siuation, wie ICH sie für mich beurteile.


    Und Fremdladen in in 500m Entfernung ist für mich einfach nicht akzeptabel. Mal abgesehen davon, dass die Tankpreis-Kapriolen der Mineralölkonzerne schon ärgerlich genug sind, so ist mir der Ladekarten-Dschungel mit häufig unbekannten Ladekosten zuviel womit ICH mich rumärgern will. Da ist das System noch nicht ausgereift.


    Wenn bei mir in den nächsten Jahren mit dem neuen Dach mal eine PV-Anlage aufs Dach kommt, wird der Ersatz für unseren Corsa sehr wahrscheinlich einen Stecker haben. Ich finde elektrisch Fahren genauso interessant wie mit meinem R6 und V8. Aber ein Auto mit Stecker macht für mich nur Sinn, wenn ich den Großteil der Ladung zuhause zu kalkulierbaren Kosten erledigen kann. Wenigstens Wallbox, besser eigene PV.


    Und ich will morgens entscheiden, welches heute das beste Auto ist und nicht erst irgendwohin laufen oder fahren. Mein Oldtimer steht auch am Haus in der Garage und nicht im Industriegebiet in einer Mietgarage. Das sind eben MEINE Vorstellungen. Ich hoffe, wir verstehen uns in dem Thema jetzt besser.

    Wer glaubt, dass sich das noch zurückdrehen lässt, glaubt auch an den Osterhasen

    Hallo Sparko,


    dass da der eine oder andere sich, wie in meinem Korea-Beispiel, über die Jahre in Europa etablieren wird, ist schon klar. Irgendwann bauen die auch dauerhafte Strukturen auf. Es ist ja schon zu sehen, dass die Chinesen gezielt Fahrzeuge bauen, die auch auf den europäischen Markt passen und nicht einfach kleine US-Modelle auf den europäischen Markt stellen.


    Nur will ich heute nicht ausprobieren, welcher davon überleben wird. Und da nach meinem Empfinden den Chinesen heute die Bedeutung von Dauerhaftigkeit und Vertrauen noch nicht klar ist (so wie einem blonden Amerikaner), wird es noch etwas dauern, bis ich denen mein Vertrauen schenke.


    Dass mein Mazda-Händler von heute auf morgen verschwunden ist und ich mit einem neuen warm werden muss, ist für mich schlimm genug.

    Ich weiß, jetzt kommt wieder der doofe Diesel-Fahrer. Aber ja, der Diesel bei 10-15km/Tag ist wirklich nicht optimal. Aber zur Frage PHEV oder Diesel will ich mich gar nicht äußern ;)


    Aber die Empfehlung eines Voll-Elektrischen Autos, wenn man keine Lademöglichkeit hat??? Das ist ja auch meine Situation. Das kann ich mir beim besten Willen nicht sinnvoll vorstellen.


    Klar ist ein E-Auto bei viel/fast ausschließlich Kurzstrecke die perfekte Lösung zum Fahren. Aber doch nicht zum Wiederbefüllen?


    Ich hole das Auto geladen beim Händler, fahre den Akku leer und lass es dann in der Garage stehen?

    Oder ich fahre an eine entfernte Ladestation und verbringe dort meine Zeit, bis das Auto geladen ist? Interessantes Hobby, wenn der nicht gerade Hyperwatt-Charging in 10 Minuten kann.

    Oder dann wirklich das Klapprad im Kofferraum und nachts um 3 abstöpseln, damit man keine Strafgebühr bezahlen muss, wenn voll ist?

    Da hänge ich voll an den Nachteilen des schleppenden Ausbaus der E-Mobilität.


    Ja, wieder am Thema vorbei ;)

    Davon ist kein bisschen was "Mazda", der ist zu 100% bei Changan in Ninjang Desgined und Entwickelt worden - der Deepal S07 auf dem er basierst ist meiner Meinung auch das bessere Auto. Der hat "nur" 15", dafür echte Tasten und Wippen am Lenkrad. Software kommt auch aus Ninjang (übrigens auch die vom 6e). Das einzige was Mazda Europe gemacht hat - wie beim 6e - ist das Fahrwerk angepasst. So nebenbei kostet der auch knapp 10k weniger...

    Für mich ist ein chinesischer Mazda aber hinsichtlich Service besser als das Original.


    Mazda wird nicht einfach verschwinden und vermutlich den Service für die Fahrzeuge irgendwie sicherstellen. Zur Not gibts ein gutes Angebot vom fMH für ein neues Auto, wenn für den Chinesen keine Ersatzteile mehr lieferbar sind. Aber Aiways oder Borgward Kunden standen bei ATU zum Service und es gab keine Teile mehr. Den Hersteller/Verkäufer gab es plötzlich nicht mehr. Das Auto "Schrott" und unverkäuflich, die Server für die elektronischen Helferlein abgeschaltet.


    Und wenn man sich anschaut, wie der chinesische Staat z.B. beim Leapmotor und Stellantis Joint-Venture, plötzlich reinkrätscht, als die in Osteuropa produzieren wollen, ... In China produzierte Autos sind eine Sache. Aber mein Ansprechpartner wird immer ein etablierter Hersteller bleiben. Wenn ich an die damals unbekannten Koreaner denke: Natürlich hat auch Hyundai seine Zeit gebraucht um sich das Vertrauen zu erarbeiten, Deawoo ist in Chevrolet auf- oder untergegangen, Ssangyong lebt unter neuem Namen weiter.. Aber ich will nicht derjenige sein, der das ausprobiert.

    Da ich den CX60 Benziner ende Januar anfang Februar geliefert bekomme brannte mir das Thema auf den Nägeln,

    Hallo Horst,


    der Stand ist im Moment, dass 2G noch mind. bis 2028 laufen wird. Und es wird eher eine Verlängerung diskutiert. Das immer wieder aufflammende TÜV-Thema ist durch den Gesetzgeber lösbar und wird kein Problem werden..

    Und ansonsten hoffe ich, dass es wichtigere Kriterien gibt, warum Du den CX-60 bestellt hast ;)


    Es ist natürlich nicht schön wenn man MJ2025 hat und ab MJ2026 ist das besser, aber auch andere Hersteller haben sowas im Lauf der letzten Jahre hinnehmen müssen, dass gekaufte Online-Funktionen eingestellt wurden. Ja, ärgerlich, aber mehr auch nicht. Da beim MJ2026 das neue Navi kommt, und ab 2027 NG eCall Pflicht ist, wird dort die neue Hardware verbaut sein.


    Ich lass mich da von der Diskussion angsichts der "Ungerechtigkeit" auch gene mal anstecken, aber nüchtern betrachtet hast Du im Zweifelsfall eben - wie wir - einen CX-60 der ab 2028 nicht selbst die Feuerwehr ruft, wenn Du ihn gegen den Baum gefahren hast. Das muss dann deine Smartwatch oder das Smartphone erledigen. Es ist heute ja nicht mehr so, dass man dann in der Nacht kilometerweit zur nächsten Notrufsäule oder zum Münzfernsprecher laufen muss, um einen Notfall zu melden. Klar, automatisch ist besser, aber wir hoffen doch trotzdem alle, dass wir ihn nie brauchen. Und dann sind da ja noch die Autos die wir dafür lieben, dass sie sowas nie verbaut hatten... z.B. mein W124.