Beiträge von FRX

    Aber niemand hat Mazda

    verboten aufgrund von Kundenrückmeldungen auch selbst tätig zu werden und bspw. die Lenkradheizung auf den ganzen

    LR-Kranz zu erweitern. Das erwarte ich als Käufer wenn Mazda jetzt das sog. Premiumsegment bedienen möchte.

    Das kann ich nachvollziehen, und auch ich vermisse die eine oder andere Funktion im Alltag. Allerdings hängt für mich das "Premium" bei Mazda nicht so hoch, dass ich daraus besondere Erwartungen ableiten würde - nicht mehr als heute im Fahzeug vorhanden ist. Ärgerlich waren für mich anfangs Dinge, die ich bei der Probefahrt nicht getestet hatte und die mich erst mit der Zeit überrascht haben. Aber die waren immer so, auch als ich mir das hätte klar machen müssen. Heute hab' ich meinen CX-60 einfach so akzeptiert wie er ist. Ich bin auch nicht perfekt und habe meine Macken ;)


    Ein Opel Senator war im Vergleich zu BMW und Mercedes auch nie Premium, aber ganz sicher ein Premium-Opel.


    Kundenrückmeldungen sind glaube ich besonders aus Deutschland schwierig. Kaum ein anderer Markt verkauft so individuelle Fahrzeuge statt Built-to-Stock. Dazu Anforderungen an Geschwindigkeit, die man nur für Deutschland braucht. Das muss man als deutscher Hersteller bedienen, aber wenn man in Japan ein Weltauto baut, ist der Aufwand für die paar Einheiten in Deutschland sehr hoch. Man kann das ja auch nur in Deutschland testen.

    Wie sehr auch Mazda die Varianz einschränkt, um Kosten zu sparen, sieht man aus meiner Sicht ja an den Tempomat-Tasten rechts und Lautstärke links => eine typische Rechtslenker-Anordnung.


    Ich finde es schon toll, dass Mazda mit neuem Modelljahr nicht nur neue Stoßfänger und anders geformte Lampen und freaky Kühlergrills bringt, sondern neue Ausstattungsdetails und technische Änderungen, zumindest im Rahmen der Möglichkeiten ohne komplette Neukonstruktion. MJ 2025 und 2026 sind für mich schon mehr als das was andere als große Modellpflege verkaufen.

    Ich wäre auch mit meinem alten Nissan weitergefahren, aber alles hat seine Zeit und irgendwann ist es betriebswirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ein Fahrzeug weiter „am Leben“ zu halten.

    Also wenn Du den Wertverlust eines Neuwagens in 3 Jahren zusammen nimmst und das als Budget für die Aufrechterhaltung deines Altfahrzeugs verwendest, kannst Du wirklich viel reparieren lassen, macht man nur meist nicht. Klar steigert das den Restwert nicht mehr, aber das tut der Wertverlust des Neuwagens ja auch nicht.


    Von meinem letzten Traumauto: Es ist nur einfach der Ärger mit dem alten Auto, wenn sich die 2010er Innenverkleidung langsam auflöst und es einfach keinen Ersatz mehr gibt. Alternative ist dann vom Sattler be(kunst)ledern lassen. Und die Werkstatt keine Leute mehr hat, die noch wissen, wie man neue motobetriebene Dämpfer in die Heckklappe einbaut und korrekt einlernt, damit man nicht ständig im Regen nochmal raus muss und das Ding zudrücken,... Auf neue Türgummis hab' ich auch 4 Monate gewartet.


    Da hat man einfach die Hoffnung, dass mit einem Neuwagen alles besser wird.

    Nun lernen wir täglich dazu, dass die steigende Komplexität der Fahrzeuge kein ungetrübter Segen ist. Monatelang auf eine MHB warten... Das wollte ich doch loswerden.


    Ich bin gerade am Abwägen, was denn mein nächstes Auto sein könnte. CX-60 Bj. 2026ff oder doch wieder ein Fahrzeug mit Baujahr vor 2010 mit unsinnigem Reparatur- und Restaurierungsbudget. Bis wohin bekommt man problemlos Ersatzteile, bis wann kann man Teile einfach einbauen, ohne sie einlernen zu müssen, und welche Abgasnorm und Motor sollte sowas haben. Leider muss ich dann schon vor 2000 zurück. Alles nicht befreidigend. Also doch hoffen, dass mein CX-60 sich noch eine Weile wacker schlägt und ich nicht jedes Wewehchen mitnehme.

    Nachdem ich hier immer wieder die Diskussionen über die Motoröl-Sorte und -Qualität verfolge, fiel ich bei meinem Corsa fast vom Glauben ab (nur mal als Off-Topic, warum man eine ordentliche Werkstatt braucht):


    "... die Ölvorgaben wurden ebenfalls angepasst. Das ab Werk eingefüllte bzw. in der Bedienungsanleitung hinterlegte Öl ist damit nicht weiter zu verwenden. Die richtige Ölsorte wird in der Opel Fachwerkstatt speziell auf die Fahrgestellnummer (VIN) abgefragt und eingefüllt." Hintergrund ist der Zahnriemen, der im (falschen) Öl aufquillt und sich auflöst, wenn nicht die passende Ölsorte eingefüllt ist.

    Man kann den Aufklapp-Winkel innerhalb des mechanisch möglichen Verstellbereiches ja per Tastendruck im Steuergerät veränd

    Leider nur eingeschränkt. Ich kann meine von Hand nochmal 2cm hochdrücken, was für mich schon ausreichen würde. Aber leider lassen sich die zwei cm nicht programmieren. Hatte auch in meiner Werkstatt gefragt, ob man die Entstellung per Werkstatt-Gerät nochmal nachjustieren könnte, aber angeblich nicht.

    Bezug in Schwarz ist m.E. alternativlos, alles andere ist sehr anfällig und sieht früher oder später nicht mehr schön aus.

    Natürlich stimme ich hinsichtlich der Abnutzung zu.


    Tja, aber ist alles auch Geschmackssache... Für mich sieht die schwarze Höhle dann schon vom ersten Tag an "nicht schön aus", nicht erst früher oder später ;)

    Dann lieber gelegentlich das weiße Leder aufbereiten (lassen). Und auch da ist die Frage, was Dein persönlicher Anspruch ist. Klar, wie Neuwagen wird's nicht ewig aussehen, aber ordentlich mit etwas Patina darf bei mir schon sein. Und an den Wiederverkauf denke ich nicht. Nicht bei dem, was ich für meine 10-jährigen Fahrzeuge noch bekommen habe. Da war der neu gemachte Zahnriemen wertsteigernder.

    Homura163 : Brauchst Du die Offline-Navigation wegen Fahrten im Nicht-EU Ausland, oder hoffst Du, dass so die Tempolimits in deinem Heimatort in den nächsten 3 Jahren mal aktualisiert werden?


    Ich konnte bei mir leider in den letzten 2 1/2 Jahren keine Veränderungen der Tempolimits durch die Kartenupdates feststellen und fahre in D und F nach Google Maps. Ich werde im Mai auf die letzte verfügbare Version updaten und dann war's das eben, auch wenn's schade ist.


    Bei meinem C5 waren die Kartendaten ab Tag 1 veraltet, es gab in 10 Jahren kein Update - und keine so tolle Intrgation der Smartphone-Navigation. Nur die Freude, wenn meine Urlaubs-Autobahn wieder weiter gebaut wurde und ich "über Wiesen und Felder" gerauscht bin.

    2. Interieur: Deep Crystal Blue mit Nappa-Leder (Rotbraun)

    Als zweite Option gefällt mir das dunkle Blau in Kombination mit dem neuen rotbraunen Leder sehr gut.

    Hat jemand Langzeiterfahrung mit diesem (oder ähnlich hellem) Leder?
    Wie sieht das Interieur nach ein paar Jahren aus, wenn man keine Kinder oder Haustiere hat? Verfärbt sich das Leder durch Jeans oder wirkt es schnell „speckig“?

    Wie Karl schon geschrieben hat, wird es keine Erfahrungswerte mit dem Cognac-farbenen Leder geben, da ganz neu.


    Ich fahre aber mit Takumi das weiße Leder, habe einen kleinen Hund, der auf der Rückbank sein Bettchen hat und sich mit seinen Füßen auf der hellen Türverkleidung abstützt. Nach 3 Jahren bin ich immer noch froh über die Wahl des nicht-schwarzen Interieurs. 1-2 Mal im Jahr mit feuchtem Tuch den Grauschleier der schwarzen Jeans abwischen und nach der Autowäsche mit dem feuchten Tuch über die Türverkleidung hinten. Dieses Jahr probier ich vielleicht mal die Lederpflege aus, die schon seit letztem Jahr in der Garage steht. Ich bin da aber auch nicht pingelig und fahre mal paar Wochen mit schmutzigem Auto.


    Das komplett schwarze Höhlen-Design kam für mich absolut nicht in Frage, insofern war ich bereit, jede "Last" auf mich zu nehmen, damit mir der CX-60 doch gefällt. Das Cognac-farbene Leder wäre für mich wirklich eine tolle Option, da die meisten Berührungsflächen (Armauflagen, etc.) ja trotzdem dunkel sind. Die hellen Flächen sind ja meist nur mit Stoff in Berührung oder zum Anschauen.


    Jetzt noch der Takumi-Chrom statt Schwarz-Chrom und es wäre meine Traum-Kombi.