Beiträge von Odin

    Ich bin ja mit einem 22er Model ein gebranntes Kind und habe eigentlich alle Frühmacken mitgenommen. Bin immer sofort zum Händler und habe alles über ihn eingereicht. Ich war einer der ersten mit dem Lenkproblem, dass damals bei Mazda noch unbekannt war. Das hat 2 Monate gedauert, bis andere Mitleidende durch gleichartige Anfragen nachgezogen haben und Mazda eine Lösung gefunden hat.

    Andere Garantienachfragen wie das Steuermodul für die Hängerkupplung liefen ohne Probleme und innerhalb von Minuten durch.

    Es scheint am Problem zu liegen. Nachhaken macht aber auf jedenfall immer Sinn. Ein guter Profi, der es für Einen umsetzt, macht das Leben leichter.

    Meine Werkstatt, die auch mehrere andere Modelle führt, sagt immer, dass Mazda der kulanteste Hersteller ist, den sie vertreten.

    Das Video auf dem Schuster Kanal habe ich auch gesehen. Das sollte man hinbekommen, wenn man halbwegs geschickt ist.


    Ich würde mir aber auf das hohe Auto nicht noch etwas Höheres aufbauen. Bei 1,75 m Körperhöhe müsste ich dann einen Tritt oder Leiter mitführen. Vom erhöhten Spritverbrauch mal abgesehen. Ich habe dafür eine andere Lösung. Ich setze mir auf die AHK eine Ontobox von Thule. Dann hat man 300 l mehr Kofferraumvolumen ohne sich auszustrecken und ohne signifikanten Mehrverbrauch.

    Die Box gibt es mit eigenem Grundrahmen oder zum Aufsetzen auf einen 3er Fahrradträger von Thule. Die Fahrradträgervariante habe ich gewählt. Das ist für mich variabler. Wenn ich sie nicht brauche, kann man sie kleiner zusammenlegen und in den Keller stellen. Die Box ist regendicht und abschließbar.

    Wir sind dieses Jahr aus dem Berliner Raum bis in die Mitte Italiens auf einen Campingplatz gefahren und haben den größeren Stauraum genossen. Nur das Rückwärtsfahren sollte man nicht ohne Einweiser vornehmen, da die Kamera die Box anschaut und man daher nicht weiß, wann die Fuhre zu Ende ist.

    Ich habe ja auch einen 22er PHEV und mir ist das nie aufgefallen oder es kommt nicht vor, also zumindest im Fußbodenbereich. Das hätte meine Family mir gesagt. Im Kofferraum schaue ich ehrlich gesagt nach einer langen Fahrt nicht im Unterstübchen nach. Mir ist dort bei Subwoofer und Co., wo auch so manch nützlicher Kleinkram liegt, auch noch nichts zerschmolzen...
    2023 waren wir auf einer 2500 km Tour durch Italien - nix. Ende August machen wir das Gleiche. Ich werde es mal beobachten.

    Mein größter Alltagstest in Sachen Verbrauch war im Herbst 2023, als ich mit dem Auto nach Italien (vom Berliner Raum bis Höhe Rom) in den Urlaub gefahren bin. Ich habe am Anfang den Verbrauch genullt, bin nur mit Benzin gefahren, habe nicht geladen und nach 2500 km hatte ich zu Hause dann einen Durchschnittsverbrauch von 7,5 l. Da war jede Menge deutsche Autobahn dabei (meist ca. 140 km/h), aber auch italienische Autobahn mit 120 km/h und auch viel Landstraße in Italien (z.B. Civitaveccia bis Ancona). Ich finde, dass das für ein 2,1 t schweres Auto kein schlechter Wert ist. Nur den Tankinhalt würde ich mir größer wünschen.
    Auf Kurzstrecke und noch dazu im Winter nimmt er dagegen schon mal 10 l. Der Stromverbrauch ist sehr abhängig vom Wetter draußen. Im Winter geht er nicht unter 32 kW, im Sommer kaum unter 23 kW.

    Also ich fand den Beitrag von Schuster Automobile sehr gut, zumal er ja noch auf ältere Beiträge hinweist, die ich zwar mal gesehen hatte, aber das bevor ich mein Auto gekauft habe. Nun habe ich sie mir mit dem Wissen von heute noch einmal angeschaut und wahrlich etwas dazu gelernt und zwar:
    Wenn ich zuvor nicht laden konnte oder wollte, aber trotzdem Hochvoltstrom in den Batterien aufheben musste, um die Standheizung zu betreiben, bin ich immer im Sport Modus gefahren, der ja immer für einen gewissen Stand in der Hochvoltbatterie sorgt. Dabei hat er mir manchmal zu spät geschaltet (Sport eben) und ich hatte keinen Tempomat zur Verfügung. Mit dem Tipp von Herrn Schuster lege ich mir nun z.B. 30% als Ladeziel fest und fahre mit der Charge Taste. Diese 30% hält er nun. Jetzt kann ich im Normalmodus fahren und habe den Tempomat zur Verfügung. Das macht sich sogar im Verbrauch bemerkbar. Das habe ich letztes WE gleich mal auf einer längeren Strecke auf der Landstraße ausprobiert. Dabei habe ich im Schnitt 7 l auf 100 km verbraucht. Was gibt es besseres, wenn man das Wissen gleich umsetzen kann.

    Ich hatte den Fehler mit der AHK auch. Wollte mit Hänger fahren und die AHK ließ sich nicht ausklappen. Hin zum fMH. Der hat nur gegrient und meinte, er kennt das schon. Bin schon der x-te mit diesem Fehler. Er meinte, dass liegt am Steuergerät und Mazda weiß das und bezahlt es auch.
    Damit habe ich einen kurzfristigen Termin gemacht und ein neues Steuergerät eingebaut bekommen. Nix bezahlt. Alle funktioniert wieder so, wie es soll.

    Das oben gesagte kann ich in etwa auch bestätigen. Ich habe ja auch eine ganz frühe EZ und habe alle "Kinderkrankheiten" komplett mitgenommen. Von der nicht mehr fahrbaren Lenkung (da war ich wohl im November 2023 einer der Ersten), über Ausfall des Steuermoduls der AHK bis zur ständigen Anzeige, meine Batterie wäre alle. Weitere Kleinigkeiten kamen hinzu...
    Es wurde alles kostenlos und schnellstmöglich (bis auf die Lenkung, der Rückruf kam erst 2 Monate später) vom Freundlichen wieder hergerichtet. Es reihte sich ein Update an ein anderes. Wenn ich nun fahre, ist alles schnell wieder vergessen.
    Eigentlich habe ich immer erst das Facelift meiner früheren Mazdas (seit 1995) gekauft und ich wusste warum. Zuverlässiger gings kaum. In diesem Fall war es der Preis, der mich lockte, meinen CX 5 gegen einen CX 60 zu tauschen und das Risiko einer neuen Serie einzugehen. Ich habe nämlich seinerzeit fast 12 T€ gespart, um einen 1/2 Jahre alten mit knapp 10 T km Laufleistung kaufen zu können.
    Aber nun, da scheinbar alles geschafft ist, ist er ein zuverlässiger Begleiter und läuft phantastisch. Daher denke ich, dass, wenn ein angebotenes Modell alle Services und Updates bekommen hat, sollte es egal sein, welches Baujahr man kauft.