sparko
Wir sprechen hier von zwei Bereichen: Lade-Infrastruktur und Strom-Produktion. Logisch werden die Lade-Ifrastruktur dann von Strom-Lieferanten beliefert, aber es geht hier um die Ladesäulen-Besitzer.
Und da sind Shell, BP usw. ganz grosse Player - logisch, wohin sonst mit dem Rubel, den sie mit dem Erdöl verdienen.
Hier noch einen Link zu Verständnis, was ich meine:
https://www.elektroauto-news.n…ruktur-betreiber-be-power
Das schliesst nicht aus, dass örtliche Stromlieferanten nicht auch eine eigene Infrastruktur anbieten. Was ich sogar hoffe, sonst gibts ein Preismonopol. So oder so werden die Preise steigen und damit sind eigene Investitionen mit Solar usw. erst recht gefragt.
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Siehst du, da ICH Abhängigkeit und die Preispolitik von unseren Stromkonzernen hasse, haben wir für uns 2022 Solar beauftragt und Anfang 2024 nochmal erweitert, Erdwärmepumpe ist seit 2018 vorhanden, 2 Wallboxen sind 2024 mit der Erweiterung gekommen. Unsere PHEV laden wir täglich so viel wie möglich durch unseren eigenen Solarstrom, gezogener Strom kommt aus einem Bürgerwindpark zu einem fairen Preis, und durch meine Beteiligung erhalte ich noch eine Rendite (für 2022 waren es 9,1%!). Wenn wir tanken fahren, müssen wir halt die Energiekonzerne was verdienen lassen, aber wir wollen für uns das so gering wie möglich halten.
Als ich die Tage bei MB war und mir gesagt wurde, ab 130 solle ich mal mit 30kWh + x rechnen, also 90kWh + auf 300km (mit Anhänger min. 40kWh + bzw. ca. 200km), dann die Preise unterwegs an Ladesäulen sehe, dann sind mir die "Tankkosten" auf 100km für einen reinen Stromer definitiv zu hoch, wenn ich meistens unterwegs laden muss, weil die Politik sich hier sperrt, das Laden am Wohnort zu erleichtern. Klar brauche ich zuhause länger mit einem reinen Stromer, aber über Nacht ist es doch egal.
Würden mehr Bürger Bürgerwindparks und Solarfreiflächenanlagen unterstützen (und sich auch beteiligen wollen bzw. können!), könnten hier die Ladepreise deutlich günstiger aussehen und ein wenig mehr Preisdruck entstehen. Aber politisch ist das ja seit vielen Jahren nicht gewollt bzw. manche Gruppen hier in D schreien lieber "nieder mit den Windmühlen der Schande", aber ein neues AKW will auch KEINER vor seiner Tür oder in seiner Nähe!
Zurück zur Reichweite im Winter: Ist die Reichweite so wie aktuell sehr gering und auch keine günstige Solarladung möglich, fahren wir auf Benzin. Und dazu stehen wir auch, weil es ja nur für eine gewisse Zeit im Jahr ist. Das ist garantiert immer noch sauberer als das, was viele in ihre Öfen werfen, so wie es bei uns oft stinkt, aber kein Wunder, wenn ich sehe, was für Holz mein Nachbar kleinmacht.... und da ist er kein Einzelfall, da bin ich mir sicher!