Ablagerungen im Ansaugtrakt und Verkokung im Düsenloch sind komplett unterschiedliche Dinge. Das eine kommt von der Abgasrückführung von „schmutzigem“ Rohabgas, das andere von hoher Temperatur der Düsenspitze.
Beiträge von Klosterjupp
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Hallo zusammen,
Ich kam leider ein paar Tage nicht zum Schreiben, jetzt geht es aber gerade:
Dietmar: ein paar Kommentare zu deinem letzten Beitrag:
- Öltemperatur 110 Grad habe ich bereits bei ca. 20 Grad außen bergauf mit Wohnwagen gesehen. Mehr geht bestimmt, da die Temperatur außen noch moderat und der Berg noch mäßig lang und steil war. Aber ich bin bei Dir, das Kühlsystem scheint gut zu funktionieren, ich hätte mit mehr Öltemperatur gerechnet.
- mindestens seit den TDIs haben Diesel im Winter bei Stadtverkehr oder langsamer Fahrt Überland ein Problem, warm zu werden bzw. zu bleiben, wenn die Heizung voll gefordert wird. Das sie NIE Betriebstemperatur erreichen, ist natürlich übertrieben. Im Sommer benötigen sie schon den Kühler…
- bei der Mischreibung muss ich widersprechen: jeder Startvorgang aus Drehzahl „0“ hat Mischreibung. Um die häufige Mischreibung durch Start-Stop beherrschen zu können, werden Polymer-beschichtete Lager verbaut, die das länger aushalten. Da die Lebensdaueranforderung in keinem mir bekannten PKW-Entwicklungsprojekt über 250000 km liegt (meist deutlich drunter), muss jeder selber entscheiden, wie er mit Start-Stop (I-Stop) umgeht. Wer das Auto nur 100000 km fahren will, kann es guten Gewissens anlassen.
- Verkokung: der CX60/80 hat einen geringen Adblue-Verbrauch. Das bedeutet, der Motor hat vergleichsweise niedrige NOx-Rohemissionen. Dadurch entsteht für Brennverfahrensentwickler eine sehr schwierige Aufgabe, die bei einer eher kleinen Diesel-Entwicklungsmannschaft wie bei Mazda dazu führt, dass die Düsenspezifikation bezüglich Konizität, Verrundungsradien, Lochdurchmesser eher in Richtung besserer Emissionen als bessere Verkokungsresistenz geht. Wenn die Not groß ist, ist das verlockend. Ich würde also nicht davon ausgehen, dass der große Diesel hier viel besser ist als frühere Motoren von Mazda. Wer Premium-Kraftstoffe tankt oder gute Dieseladditive mit Reinigungskomponenten nutzt, kann das Problem jedoch etwas mildern.
Grüße,
Klosterjupp
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Das schaue ich mir nochmal an. Das Video hatte ich zwar mal gesehen, aber nicht im Kopf, dass es dort eine elektrische ÖlPumpe gibt. Die wird aber sehr wahrscheinlich nur das Getriebe versorgen, wenn die Eingangswelle beim Segeln steht. Mal sehen, was Herr Schuster im Video dazu sagt.
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Ja, da sehe ich auch ein Risiko. Ich hoffe, dass I-Stop in einer solchen Situation den Motor nicht stoppt. Oder hat der Motor eine kleine zusätzliche elektrische ÖlPumpe, die dann nachläuft und den Turbo kühlt? Kann ich mir wg. der Kosten nicht vorstellen, wäre aber möglich. Vielleicht weiß das jemand hier.
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Bevor es jemand schreibt: mir ist klar, dass die Strömung im Motorraum viel geringer ist als die Fahrzeuggeschwindigkeit. Natürlich geht kein Wind mit 200 da durch. Aber die Strömung im Motorraum und die des Fahrzeugs korrelieren. Das war gemeint.
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Miriquidius , das ist interessant, in meinem Handbuch (CX-80, PD siehe Signatur) steht das nicht. Vor dem Abschnitt mit den Überflutungen steht nur komisches Zeig zu den Gefahren des Motorabstellens bergab, was bei aktuellen Autos ja gar nicht gehen dürfte bzw. bei I-Stop ungefährlich ist.
Der Abschnitt zum Turbo ist nicht vorhanden.
Als ehemaliger Motorenentwickler kann ich da aber etwas beruhigen. Ja, Abstellen direkt aus Volllast wäre schlecht. Aber der Fall ist jenseits von Motorprüfständen und eventuell Rennstrecke ziemlich konstruiert:
In der Realität liegt zwischen Volllastblasen auf der Autobahn und dem Abstellen das Runterfahren auf den Rastplatz. Im Schub und beim Bremsen fördert der Motor Luft durch den Turbo. Die Temperatur fällt dabei schnell am Turbo ab. Wahrscheinlich fährt man auch nicht mit 220 voll bremsend auf die Abfahrt, sondern lässt vorher schon auslaufen und ordnet sich rechts ein, um abzufahren. Bis das Auto dann geparkt steht, glüht der Turbo schon lange nicht mehr.
In der Realität ist eher wieder der Anhängerbetrieb kritisch: steil bergauf mit voller Anhängelast mit geringer Geschwindigkeit ist maximaler thermischer Stress, da dann kein Wind mit 200 durch den Motorraum geht…
Wenn man da dann aus hoher Last spontan rechts ranfährt wg. Harndrang, Aussichtspunkt etc., (Passstraße z.B.), kann die Hitze nicht mehr schnell genug weg und man sollte ein, zwei Minuten laufen lassen. Das dürfte aber nur wenige betreffen.
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Guten Morgen in die Runde,
Ich habe jetzt schon ein paar Mal gelesen, dass davon geredet wird, dass in Neuwagen 0W20 drin war und mich gewundert, da ich davon ausgegangen bin, dass in Neuwagen keine Ölzettel dranhängen wie nach den normalen Ölwechseln. Ich habe eben mal an unserem CX-80 in den Motorraum geschaut, was ich da finde. Ergebnis: Nix. Die Erstbefüllung ist nicht dokumentiert. So wie ich das auch aus der Vergangenheit kenne.
Also frage ich mal nach: habe ich etwas übersehen? Wo habt ihr die Info gesehen?
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12V Batterie zeigte noch 3,5 V.
Die Batterie ist dadurch vermutlich nachhaltig geschädigt, d.h. Kapazität jetzt deutlich geringer. Dafür spricht auch, dass sie sehr schnell wieder 13V hatte. Solange es warm ist und das Auto nie lange steht, merkt man vielleicht nichts, aber wenn es kalt wird oder das Auto mal zwei Wochen steht, kann das zu spontaner Arbeitsverweigerung führen. Wenn das Auto im Alltag zuverlässig laufen muss, würde ich sie ersetzen.
Ich merke bei unserem 80er Diesel, wie schnell in ein, zwei Wochen die Spannung fällt und hänge ihn mittlerweile immer ans Ladegerät, wenn er absehbar länger Pause hat. Wenn man das nicht macht, leben die Batterien durch die häufigen starken Entladungen im Stehen nicht sehr lange. Die Autos gehen zwar auch mit 12,0 V Leerlaufspannung noch an, im Vergleich merkt man jedoch die geringere Anlasserdrehzahl. Wenn ein Auto nur noch gerade so angeht, kann das durch den Spannungseinbruch im Bordnetz auch gerne zu obskuren Fehlereinträgen kommen, die Fehlfunktionen und Irritationen verursachen.
Die modernen Autos sind in vielerlei Hinsicht nicht mehr so problemlos, wie das in den 90er/2000er Jahren noch war.
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Gibt es jemanden, welcher über XL berichten kann. Mich würde es interessieren.
Mi_73 (und alle anderen, die es interessiert):
Ich hatte für den CX-80 die Emuk mit XL-Spiegeln bestellt. Die verkleinern allerdings viel stärker als die Standard-Spiegel. Damit kam ich nicht gut klar. Mir war das Rad am Straßenrand dann zu weit weg, um gut sehen zu können, was mich interessiert.
Zum Glück hatte ich noch die Emuk-Spiegel vom Kuga, deren Standard-Spiegel habe ich jetzt auf dem Mazda und bin wieder vollauf zufrieden.
Für mich verkleinerten die XL-Spiegel zu stark.
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„Einfetten“ als Maßnahme gegen Geräusche kann man ggf. an Plastikteilen machen, die keine Sicherheitsfunktion haben.
Am Airbag bzw. dessen unmittelbarer Umgebung lässt du bitte die Finger weg. Du willst weder, dass er danach nicht funktioniert, noch dass eine Fehlerlampe angeht, noch nach Jahren der Einwirkung des Fettes auf Materialien ein unvorhergesehenes Aufplatzen von Teilen, die nicht hätten Platzen sollen. Das ist alles sehr genau spezifiziert und getestet, damit das Ding dich rettet und nicht umbringt. Also bitte experimentiere da nicht rum.