Beiträge von PlusHomura80

    Ein größerer Akku wird verständlicher Weise erst mit einem Modellwechsel kommen. Nicht bei einem Facelift.

    Fraglich, ob der PHEV-Antriebsstrang vom CX-60/80 überhaupt noch einen neuen Akku mit mehr Reichweite bekommt - wohl eher nicht.


    Die drei SUV-Baureihen CX-5, CX-60/80 und CX-6e (und dann gibt’s noch CX-70/90 außerhalb Europa) kannibalisieren sich ja teilweise und haben ähnliches Marketing-„Beuteschema“.


    Mazda ist ein relativ kleiner OEM und muss bei den Entwicklungskosten besonders klug haushalten. Die Zukunft gehört wohl den vollelektrischen Batteriefahrzeugen (BEV), nicht den PHEVs. Bei Mazda gibt es den CX-6e als BEV.


    Im US-Gesamtmarkt kaufen weniger als 2% der Neuwagenkäufer einen PHEV, in Australien weniger als 4%. Zum Vergleich: in Europa haben ca. 10% der Neuzulassungen einen PHEV-Antrieb.


    In Deutschland wurden interessanterweise fast die Hälfte aller CX-60/80 mit PHEV gekauft, die andere Hälfte mit dem Diesel.


    Der CX-5 wird demnächst noch einen Vollhybrid-Antrieb (ohne Stecker) bekommen.

    Beim CX-60/70/80/90 stehen die Diesel- bzw. Benzinmotoren als 6 Zylinder-Reihe im Fokus der Mazda-Entwickler.


    Je schneller die Innovationszyklen des BEV bei Reichweite und Ladezeiten Fortschritte bringen und je schneller und besser die Lade-Infrastruktur ausgebaut wird, desto eher braucht man die PHEV-Technologie nicht mehr als Übergangstechnologie gegen die Reichweitenangst.


    Meine persönliche Vermutung ist sogar, dass die PHEV‘s sogar schneller durch BEV‘s vom Markt verdrängt werden als der Diesel- und Benzinmotor (inkl. Vollhybrid).

    Mal was ganz anderes. Neulich bei leichtem Regen auf der Autobahn hatte ich bei ca. 130-140 km/h ein wirklich lautes (!) Heulen an der linken Seite der Fahrertür, Fenster war natürlich im Regen komplett geschlossen. Versuchsweise habe ich trotz Regen das Fenster einen Spalt geöffnet, dann war‘s weg. Nach dem Schließen des Fenster kam das Heulen wieder. Woran könnte das Liegen, was kann man dagegen tun?

    Sofern nicht der Mazda-Händler selbst, bei dem Du das Auto gekauft hast, diese Originalreifen auf andere Zubehörfelgen aufgezogen hat, ist er nicht mehr in der Pflicht bzw. liegt die Beweislast bei Dir (hier unmöglich bzw. sehr teuer per Savhverständigen-Gutachten etc.).


    Sehr viel mehr gibt‘s dazu eigentlich nicht zu sagen bzw. zu schreiben.


    Garantieansprüche gelten für Originalzustand (und ggf. Wartung gem. Herstellervorschrift, hier beim Reifenthema aber nicht relevant).

    Früher war‘s serienmäßig dabei, seit Modell 2026 ersatzlos entfallen. Aber denk‘ Dir nix, es war eine totale Fehlkonstruktion und völlig unbrauchbar! Wenn Du mal Kopf schütteln und laut lachen möchtest, hier wird gezeigt, was für‘n Quatsch da erdacht wurde:


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    Für mich ist das Auto einfach nicht stabil. Es liegt nicht satt auf der Straße. Ich würde mich nucht trauen das Fahrzeug bis zur Höchstgeschwindigkeit zu fahren.

    Dann stimmt irgendwas nicht mit Deinem individuellen Exemplar. Mein CX-80 fährt auch bei hohen Geschwindigkeiten, Spurrillen, Seitenwind etc. absolut stabil. „Länge läuft“ sozusagen, der CX-80 hat ja einen sehr langen Radstand. Wie schon geschrieben, sollte mal ein Fachmann Dein Auto ausprobieren, und vielleicht fährst auch Du mal ein anderes CX-80 - Exemplar zum Vergleich.


    Könnte ja auch sein, dass Spur, Sturz oder sonstige Fahrwerkseinstellungen justiert werden müssen.


    Fährst Du original Rad/Reifen-Kombination?


    Ich glaube wie gesagt nicht, dass hier eine generelle konstruktive Fahrwerksschwäche vorliegt.

    Bezogen auf Deine direkte Frage zu „Nachrüst-Lösungen“ im After Market wird es vermutlich nicht viel gute Alternativen geben - der CX-80 ist ja ein ziemlicher Exot bezogen auf die Stückzahlen im Bestand. Dafür lohnt sich der Aufwand für die Entwicklung von Nachrüst-Lösungen nicht. Das CX-80 - Fahrwerk unterscheidet sich deutlich vom CX-60.


    Leider ist die Diagnose von Fahrwerksproblemen - sofern sie objektiv (!) vorliegen - nicht trivial und darum aufwändig. Ich hatte mal einen BMW 640, eigentlich ein „schnelles und sportliches“ Auto. Ab ca. 160 km/h auf der Autobahn wurde er nahezu unfahrbar, egal ob Sommer- oder Winterräder. Man hatte das Gefühl, der Vorderwagen hebt ab und die Lenkung verliert jeglichen Bodenkontakt, wirklich beängstigend. Letztlich konnte die Ursache nicht geklärt werden, und das Auto ging zurück zum Händler.

    Was stört Dich denn bei Deinem CX-80? Welche Räder/Reifen und welchen Reifendruck fährst Du?


    Das Auto ist groß und schwer, hat trotzdem relativ geringe Wankneigung in schnell gefahrenen Kurven und ist ab Werk eher straff ausgelegt, und die serienmäßigen 20-Zöller sind Teil des manchmal etwas poltrigen Gesamtkonzeptes.


    Nein, es ist kein teures und reparaturanfälliges Luftfahrwerk. Und ja, für mich passt das Gesamtkonzept prima, dieser SUV ist eine Familienkutsche und kein Kurvenräuber … !


    Auf der Autobahn und auf der Landstraße passt‘s für mich perfekt, innerorts spürt man halt Schlaglöcher, Gullideckel etc.. Beladen ist‘s deutlich besser, wir fahren öfters mit 6-7 Personen und Gepäck.


    Bei den frühen CX-60 war das Fahrwerks-Konzept unausgegoren, und die entsprechenden Kinderkrankheiten wurden durch Konis deutlich gemildert. Beim CX-80 hat man m.E. dazugelernt.


    Letztlich ist jede Fahrwerksauslegung ein Kompromiss zwischen Komfort, Fahrsicherheit und Fahrspaß. Sicherlich würden 18-Zöller etwas komfortabler abrollen, sehen aber mach meinem Empfinden etwas verloren aus im Radkasten bei einem so großen Fahrzeug.

    Verstehe den Unmut auch nicht. Gestern 6 Liter an der AdBlue-Zapfsäule getankt, 7 Euro bezahlt und gut ist, hat ca. 5 Minuten gedauert, kein Problem 1x im Jahr … .


    AdBlue-Restreichweite vor dem Tanken waren noch 2.000 km, nach den 6 Litern Nachtanken wird in der App ein Füllstand von 100% angezeigt.