Beiträge von PlusHomura80

    Denke auch, man nimmt am besten ganzheitlich die Fachwerkstatt in die Verantwortung für Umbau EINSCHLIEßLICH der erforderlichen Abnahme und „Eintragung“ in die Fahrzeugpapiere. Normalerweise regeln die vieles ganz pragmatisch auf dem „kleinen Dienstweg“, sofern technisch vertretbar.


    Und wenn es nicht abgesegnet werden kann, sollte es auch nicht verbaut werden.


    Ansonsten wird ein Prüfer immer sagen, „kenn ich nicht, weiß ich nicht, hatten wir noch nie, lieber nicht, …“, sofern annähernd berechtigte Zweifel bestehen. Echter Ermessensspielraum besteht wohl kaum.


    Bei uns auf dem Land hat der TÜV extrem viel Zeit und agiert kleinlich. Bei meinem Motorrad wurden schon mal die ab Werk serienmäßigen (!) Showa-Stoßdämpfer beanstandet, weil ich keine ABE vorzeigen konnte - warum auch, waren ja serienmäßig ab Werk verbaut … .


    Ganz allgemein empfinde ich persönlich den CX-60/80 als brave Familienkutsche, also eher kein klassisches „Beute-Schema“ für ein Tuning (abgesehen von den Stoßdämpfern für erste Baujahre). Zu nachgerüsteten 4er Auspuffblenden beim PHEV hatte ich ja schon mal kritisch kommentiert und wurde daraufhin angegangen … . Aber egal, jeder wie er mag.


    Ein paar mehr PS und mehr NM aus dem 3,3 Liter-Sechszylinderdiesel könnten mich allerdings doch interessieren … 😉 Auch wenn man es nicht braucht. Wird aber angesichts der geringen Stückzahlen zumindest in Deutschland kaum angeboten werden, der dicke Mazda bleibt halt ein Exot.

    Ich komme aus der Autozuliefererindustrie und würde den Kommentar von Dietmar etwas differenzierter sehen. In den ersten Monaten nach SOP („Start of Production“) eines komplett neuen Modells (beim CX-60 also 2023) oder einer wirklich großen Modellüberarbeitung („großes Facelift“) stimmt das mit den Modifikationen.


    OEM und Zulieferer „üben“ noch die Industrialisierung im Serienhochlauf, Kinderkrankheiten werden ausgemerzt, Werkzeuge werden verbessert, Mitarbeiter üben noch (learning bei doing), Qualitätsmängel werden abgestellt und Ausschuss wird reduziert („Qualität hineingeprüft“).


    Danach mitten in der Serie wird während eines laufenden Produktionsjahres zumindest bei der „Hardware“ eher weniger geändert, da jede kleinste technische Änderung wieder teuer freigegeben werden müsste und „Unruhe“ in Logistik- und Produktionsprozesse bringt, bis hin zu zusätzlicher Komplexität, mehr Dokumentationsaufwand und Ersatzteilthemen.


    Beim Modelljahr 2026 gab‘s keine größeren Änderungen, also wohl auch kaum Risiko von Kinderkrankheiten bei so einem „kleinen“ Facelift (oder besser gesagt Modellüberarbeitung).


    Hellbraune Innenausstattung kam neu, dann gedämmte Seitenscheiben vorne neu - das war’s eigentlich. Fahrwerk wurde schon 2024 überarbeitet. Software-Updates gibt‘s eh regelmäßig - also kein Risiko von neuen, zusätzlichen Kinderkrankheiten beim Modelljahr 2026.


    Ich selbst hätte keine Bedenken, von der angebotenen Lieferzeitverkürzung zu profitieren und würde bedenkenlos akzeptieren. Natürlich nur, solange Dir nicht ein Modelljahr 2025 untergejubelt wird.

    Kann also noch dauern, vermutlich eher 2028/29 für einen 6 Zyl.-Benziner mit EURO 7.


    Priorität in Europa für Mazda hat sicher ein moderner neuer 4 Zylinder-Benziner u./od. Vollhybrid für den CX-5 als Cash Cow mit hohen Stückzahlen, denn der aktuelle müde 143 PS‘ler als einzig verfügbarer Motor für den CX-5 dürfte viele Interessenten abschrecken.


    Unverändert bleibt der Diesel die einzig einigermaßen verbrauchsarme und damit vernünftige Antriebsquelle für große und schwere SUV‘s in Europa wie CX-60/80.


    Zwar von „Auto-BLÖD“, aber trotzdem ganz interessant:


    Mazda entwickelt neuer Hightech-Verbrenner-Motor Skyactiv-Z
    Mazda hält auch künftig an Verbrennungsmotoren fest. 2027 soll die neue Motorengeneration "Skyactiv-Z" debütieren. Alle Infos!
    www.autobild.de

    Naja, bei diesem Gewicht und dieser SUV-Stirnfläche eines Garagentores dürfte der Mildhybrid-Dieselmotor der bessere Antrieb sein als ein Mildhybrid-Benziner. Zumindest, wenn man Langstrecke auf deutschen Autobahnen ab und zu auch schneller als 55 miles per hour unterwegs reisen möchte, dürfte der Benzinverbrauch in Richtung 11l/100km gehen. In Nordamerika ist ein Diesel nach wie vor halt unpopulär und gilt als „Lastwagenmotor“.


    Mein Verbrauch beim Diesel bleibt zwischen 6,0 und 6,5 Litern auf 100km, bei zügiger Fahrweise. Fahrleistungen für mich mehr als ok. Klar, Kurzstrecken sind für den Diesel eher zu vermeiden. Brauche ich aber auch nicht, im Ort bevorzugen wir Fahrrad und Fußwege.


    Die Benziner-Abgasreinigung wird inzwischen auch immer komplexer, auch beim Benziner sollte man inzwischen reinen Kurzstrecken-Betrieb vermeiden.


    Der Preis für den CX-70 Benziner mit 340 PS in Nordamerika ist natürlich sensationell mit ca.53.500 US-Dollar.


    Find‘s klasse, wie Mazda als einer der wenigen Autohersteller noch attraktive Verbrenner entwickelt und sich nicht vollständig dem vermeintlichen Gutmenschen-Diktat der Elektromobilität unterwirft. „Last man standing“-Strategie gefällt mir. Bis heute habe ich noch nicht herausgefunden, was ein Elektro-Fahrzeug für mich besser machen könnte als ein moderner Mazda-Motor … .

    Mir scheint, der „wischt“ nicht oben auf dem Dreh/Drückrad, sondern bewegt es insgesamt, wenn auch nur mit Finger obendrauf. IMHO ist das Dreh/Drückrad oben nicht sensitiv, sondern muss insgesamt bewegt werden und überträgt nur dann Drehbewegungen rechts/links oder Drückbewegungen oben/unten/rechts/links.

    Mir hat der fMH bei der Fahrzeugübergabe noch eine separate Sicherung in die Hand gedrückt. Ich solle sie erst dann einstecken ins Auto, wenn ich mal Strom während der Fahrt in einem angehängten Wohnwagen brauche.


    Da ich nur einen Bootsanhänger ziehe, für mich nicht relevant. Vielleicht fehlt bei Dir (auch) noch diese Extra-Sicherung?