Denke auch, man nimmt am besten ganzheitlich die Fachwerkstatt in die Verantwortung für Umbau EINSCHLIEßLICH der erforderlichen Abnahme und „Eintragung“ in die Fahrzeugpapiere. Normalerweise regeln die vieles ganz pragmatisch auf dem „kleinen Dienstweg“, sofern technisch vertretbar.
Und wenn es nicht abgesegnet werden kann, sollte es auch nicht verbaut werden.
Ansonsten wird ein Prüfer immer sagen, „kenn ich nicht, weiß ich nicht, hatten wir noch nie, lieber nicht, …“, sofern annähernd berechtigte Zweifel bestehen. Echter Ermessensspielraum besteht wohl kaum.
Bei uns auf dem Land hat der TÜV extrem viel Zeit und agiert kleinlich. Bei meinem Motorrad wurden schon mal die ab Werk serienmäßigen (!) Showa-Stoßdämpfer beanstandet, weil ich keine ABE vorzeigen konnte - warum auch, waren ja serienmäßig ab Werk verbaut … .
Ganz allgemein empfinde ich persönlich den CX-60/80 als brave Familienkutsche, also eher kein klassisches „Beute-Schema“ für ein Tuning (abgesehen von den Stoßdämpfern für erste Baujahre). Zu nachgerüsteten 4er Auspuffblenden beim PHEV hatte ich ja schon mal kritisch kommentiert und wurde daraufhin angegangen … . Aber egal, jeder wie er mag.
Ein paar mehr PS und mehr NM aus dem 3,3 Liter-Sechszylinderdiesel könnten mich allerdings doch interessieren … 😉 Auch wenn man es nicht braucht. Wird aber angesichts der geringen Stückzahlen zumindest in Deutschland kaum angeboten werden, der dicke Mazda bleibt halt ein Exot.