Beiträge von Dietmar

    Zurück zur Eingangsfrage des Threads: Motor „kaltfahren“, um Verkokung am Turbolader durch hohe Öltemperaturen zu vermeiden, und wie verträgt sich dies mit i-Stop nach Vollgas-Fahrten. Meine Meinung dazu (gebildet aus Forumsbeiträgen, eigenen Erfahrungen, OBD-Werten, technischen Überlegungen usw.) sind folgende:

    • i-Stop ist ein intelligentes System, um die Effizienz des gesamten Systems zu erhöhen. Inwieweit dieses System dem Besitzer auf Dauer Vorteile bringt, ist nicht absehbar. Vorteil ist ggf. ein leicht geringerer Verbrauch und weniger Umweltbelastung. Den Nachteil sehe ich in einer höheren Belastung der Kupplung zwischen Motor und Getriebe. Auch wenn es nur marginal erscheint, denkt an den Spruch: „Steter Tropfen höhlt den Stein“.
    • i-Stop stellt für das Getriebe kein Problem dar.
    • i-Stop wird erst scharf geschaltet, wenn die parametrierten Rahmenbedingungen passen (nach Motorstart).
    • i-Stop wird während der Fahrt aktiviert, wenn die dann geltenden Parameter erfüllt sind.
    • Zu den während der Fahrt geltenden Parametern gehört, meinem Verständnis nach, zwingend die Motoröltemperatur. Wenn diese zu hoch ist, sollte i-Stop nicht aktiviert werden. Nur ab wann ist sie zu hoch für i-Stop? Dann wären wir beim Thema Turbolader und dessen Schmierung. Ich habe keine Erfahrung, was längere Fahrten im Vollgas-Modus betrifft. Daher kann ich nicht sagen, ob i-Stop in solch einer Situation aktiviert wird.
    • Das Motorkühlsystem ist gut. Der Normalbereich liegt zwischen 85°C und 100°C. Hier im Forum schrieb mal jemand was von 110°C unter längerer Vollast. Wenn jemand schreibt, dass heutige Dieselmotoren im Normalbetrieb nie auf ihre Betriebstemperatur kommen, halte ich das, gelinde gesagt, für Unfug. Oder er definiert Normalbetrieb anders als ich.
    • Im i-Stop-Betrieb ist die Ölpumpe des Motors außer Betrieb, der Öldruck fällt sofort auf 0 bar. Was soll das Problem sein? Es kommt doch nicht, nach so kurzer Zeit bis zum Neustart, zur Mischreibung. i-Stop ist eh von so viele Faktoren wie Zeit- und Situationsbegrenzungen abhängig.
    • Verkokungen in dem Ausmaß früherer Mazda-Modelle sollten dem CX-60/80 fremd sein. Die Abgasnachbehandlung ist eine auf dem neuesten Stand basierende. Da mache ich mir keine Sorgen. Zumal ich verkürzte Ölwechselintervalle fahre (10 Tkm) und nur Premium-Diesel tanke.


    Mein Fazit:


    i-Stop, wenn es durch die Software freigeschaltet und aktiviert wird, stellt kein Problem dar. Negative Auswirkungen auf Motor und Getriebe sehe ICH nicht. Trotzdem immer meine Empfehlung des Motorölwechsels alle 10 Tkm.


    Gruß Dietmar

    Hi Klosterjupp,

    Ich hatte das so verstanden, dass die elektrische Ölpumpe im Getriebe nur für dieses zuständig ist.


    Im Falle einer Motorentkopplung (I-Stop) hält sie den Öldruck im Getriebe aufrecht, damit es auch runterschalten kann, und die Hydraulik der Sperrklinke versorgt wird.

    Laut OBD wird die elektrische Ölpumpe des Getriebes eingeschaltet,

    • wenn das Auto zum Stehen kommt und i-Stop aktiv ist (Motor AUS). Bei Gaswegnahme während der Fahrt und i-Stop aktiv (Motor AUS) ist die Pumpe nicht in Betrieb.
    • kurzzeitig beim Motorstart

    Ich denke, dass die E-Pumpe nur dazu dient, den Öldruck schnell aufzubauen (Motorstart) bzw. zu halten (Stillstand mit i-Stop). Die mechanische Ölpumpe (Kettenantrieb) übernimmt beim Fahren. Auch bei aktivem i-Stop, da sie nicht vom Dieselmotor getrennt angetrieben wird.


    Gruß Dietmar

    Ralph K.


    Würde ich als Anbieter auch schreiben. Es ist aber nichts Anderes, als den Tastendruck zum Abschalten von i-Stop zu automatisieren. Daher sehe ICH so ein Teil erst mal nicht so problematisch. Ich habe gelesen dass man schon überlegt (noch nicht in D), i-Stop nicht mehr zwangsweise zu aktivieren, sondern dem Kunden die Wahl lassen soll.


    Gruß Dietmar

    Habe mir ein Anti Start Stop Modul für die Geschwindigkeitswarnung eingebaut.


    Technisch schon interessant. Nur der Stromdiebstahl ist nicht mein Ding, auf sowas bin ich nicht spezialisiert. Desweiteren wäre ich mir nicht sicher, ob das beim CX-60/80 überhaupt funktioniert. Falls ich das richtig in Erinnerung habe, ist die Tastenleiste nur mit 1 Stecker angeschlossen (3-polig ?). Das lässt eher darauf schließen, dass die Taster am CAN-Bus hängen. Somit wäre das Modul untauglich.


    Gruß Dietmar

    „Was du heute kannst besorgen…“ War soeben nochmal am Auto. Defroster-Taste betätigt, und es kam Luft auf die Scheibe und Richtung Fahrgastraum. Perfekt, wenn der permanente Luftstrom zur Scheibe nicht auf meine empfindlichen Augen treffen sollte (Sonnenblende immer unten + Brille). Aber das teste ich dann wirklich erst morgen (4h-Fahrt).


    Gruß Dietmar

    FRX


    Danke für den Hinweis 👍 Das ist auch ne Lösung, die ich mal ausprobieren werde. Ich brauche dagegen die Lüftung zum Fahrgastraum hin. Nach dem Umbau der Luftführung in meinem CX-60 bläst ja in allen Stellungen die Luft zum Fahrgastraum, nur in der Defroster-Stellung habe ich das noch gar nicht probiert, weil Standheizung im Winter. Wenn das bei mir funktioniert und ich damit leben (fahren) kann, ist das eine gute Alternative zum Taster. Morgen bin ich schlauer…


    Gruß Dietmar

    DoK


    wozu die Stöpsel gut sind, ist mir auch nicht ganz klar. Jedenfalls hatte ich sie rausgenommen, dann das Blech beklebt und danach mit einem Cuttermesser die Löcher freigelegt, um die Stöpsel wieder einzubauen.


    Gruß Dietmar