Beiträge von FRX

    Wenn es so steil ist, daß man bestimmte Helferleins braucht (z.B. 15% Gefälle), dann schafft das eine Motorbremse alleine nicht mehr.

    Das ist schon klar, dass ich dann zusätzlich die Radbremse brauche, damit ich nicht immer schneller werde und die Drehzahl oben raus geht.


    Das blöde ist eben der Überraschungseffekt, wenn man mit Motorbremse und etwas Radbremse eigentlich gerade die für das Gefälle passende Mischung gefunden hat, und dann rausch die Fuhre wieder nach vorne, weil wegen Hochschalten die Motorbremse plötzlich fehlt und man dann wieder kräftig in die Eisen muss, um den Koffer einzufangen.


    Dass die neuen Autos mit Doppelkupplung oder Automat und den ganzen Spritsparanpassungen heute am Berg nichts mehr halten, ist mir schon klar. Mein vorheriger Citroen C5 mit Automatik hatte vermutlich deswegen eine Anhängelast von 1300kg, weil er nicht mehr gebremst bekam, weniger als die A-Klasse meiner Eltern. Aber wenn ich mit meinem W124 E420 die Automatik auf den 3. Gang begrenze, oder an engen steilen Strecken sogar auf den 2. dann fahre ich den komplett mit dem Gaspedal, damit er bergab nicht zu langsam wird - klar, der Getriebeölkühler freut sich und mein Mechaniker bekommt Schnappatmung, aber das war eben noch eine Motorbremse. Damit macht es im Schwarzwald auch bergab ganz entspannt Freude. Den Berg hoch machen alle meinen Autos großen Spaß, bergab nur der Mercedes.

    Vielleicht kann ja jemand es selber testen mit seinem CX 60 vielleicht ist es ja Normal.

    Also ich wäre froh, wenn mein CX-60 Diesel NICHT ständig bergab einfach in den nächsten Gang schalten würde, sondern den ggf. mit den Schalt-Paddels am Lenkrad manuell gewählten Gang halten würde.

    Würde es einfacher machen, bergab das Tempo zu halten, wenn man nicht alles über die Bremse machen muss, sondern der dicke 6-Zylinder als Motorbremse mithilft.


    Wie reagiert Dein CX-60 auf manuelle Schaltvorgänge?


    Es gibt, wie andere schon zuvor erhähnt haben, verschiedene Einflussfaktoren auf den Schaltvorgang - Modus wie Sport/Towing, manuelle Gangwahl, bis 20km/h die Bergabfahrhilfe, Tempomat, ... -

    Aber wenn das so ist, ohne dass Du irgendwas davon verstellt hast, dann ist das ein merkwürdiges Verhalten, dass die Getriebesteuerung des Automatikgetriebes beim Beschleunigen nicht mehr schaltet.

    Daniel96 : Ich nutze die Bergabfahrhilfe gerne mit 10-14 km/h, wenn ich einen engen/steilen Feldweg runter fahre/rolle. Wie ein Tempolimiter, aber eben im 1. Gang und bis Tempo 20.

    Wenn ich mit >15km/h fahren kann, brauche ich die Hilfe nicht!


    Wenn das Auto bei 10-12km/h nicht schneller wird, kann man sich aufs Schauen und Lenken konzentrieren. Und auf der Bremse stehen ist in solchen Situationen auch oft eine schlechte Idee. Am steilen Berg, insbesondere auf losem Untergrund, fährt man nicht mit der Bremse, sondern mit dem richtigen Gang runter, damit's keine Rutschpartie wird. Ja, der CX-60 ist kein echter Offroader, brauche ich für den Feldweg auch nicht. Aber da finde ich es ganz praktisch mit der Bergabfahrhilfe.

    in den letzten ca. 4-5 Wochen ist es jetzt schon mehrfach passiert, dass wenn ich die Klimaanlage per App aktiviere, nach 1-2 Minuten die Alarmanlage losgeht, sobald der Wagen anfängt zu kühlen

    Ich bin am überlegen, ob es der kalte Luftstrom stelbst ist, der wegen der großen Temperaturdifferenz zwischen Raumluft und Zugluft als solcher erkannt wird.

    Hab mir die 10014 schicken lassen und werds Update mal am Wochenende einspielen

    Das aktualisiert nur die Connect Software.


    Die relevanten Steuergeräte können nur vom fMH mit deren Diagnose-Computer aktualisiert werden. Der muss dann gezielt auf dem Mazda-Server nach dem Steuergerät und der Software suchen, weshalb es kein "bitte einmal alles aktualisieren" gibt.


    Bei den frühen Baujahren kam die "12V Batteriewarnung" immer sehr schnell. Am schlimmsten war das irre Gebimmel dabei. Wenn er einfach alles abgeschaltet hätte, wäre mir mehr geholfen gewesen... Dann kam ein Update, in dem der Timer geändert wurde.


    Timer-gesteuerte Batterie-Schützer sind sicherlich nur ein günstiger Kompromiss. Wieder einer der zahlreichen Punkte, bei denen Mazda mit paar Euro mehr für eine echte Spannungüberwachung mehr Komfort hätte bieten können. Aber für 80%-90% der Mazda-Fahrer, die das Fahrzeug u.a. wegen dem Preisabstand zu deutschen Fahrzeugen gekauft haben, wird die Lösung ausreichend sein. Inkl. anderer Verwendung des Fahrzeugs in anderen Ländern.


    Du kannst Dich weiter drüber ärgern, es einfach akteptieren, oder eine V-KIasse kaufen.

    Ich hab' mich anfangs auch an so Dingen wie fehlender Komfortöffnung/-schließung der Scheiben, oder daran, dass das Schiebedach nur bei eingeschlateter Zündung zu schließen ist, abgearbeitet. Aber: Der japanische Entwickler tickt einfach anders. Alle Fragen "warum haben die" oder "das müsste doch"... "ist doch nur Software" haben in der Regel keine Lösung, egal wie einfach es für uns "Mazda-Bundestrainer" doch sein sollte, das umzusetzen.


    Wenn es eine Lösung gibt, kennt die hier im Forum jemand. Wenn nicht, dann leb' damit.

    Natürlich darf man auch dem fMH damit auf den Nerv gehen, auch da gibt es findige Exemplare, aber eben auch welche, die dann einfach auf Durchzug stellen.

    @sgt.luk3: Das ist halt der Fluch des Software-Definierten Autos. Eine riesige Zahl an Computern, die einerseits immer Online sein sollen, andererseits die Batterie schützen müssen.


    Da wird es IMMER Nutzer geben, zu denen die Philosophie zwischen max. Komfort / max. Sicherheit nicht passt.


    Hab' mal einen spaßigen Artikel eines Oldtimerbesitzers beim Besuch im Autokino gelesen.

    Running Gag: alle 30 Minuten musste der "Créateur d'automobiles" hinter ihm sein Auto anlassen, damit er im Autoradio weiter den Ton vom Film anhören konnte. Witzig. Und leider so wahr. War bei meinem vorherigen "Creative Technologie" genauso. Würde ich seitdem auch nur mit meinem W124 mit 100Ah Batterie machen, die er von den Entwicklern in den Kofferraum bekommen hat, um Stunden (oder Tage?) lang mit den vielen elektrischen Hellferlein wie el. FH, el. Sitze, el. Spiegel spielen zu können. Brauch dann aber eher einen Satz Sicherungen, weil die alten E-Motoren heute mehr Last ziehen als in jungen Jahren.

    K.G. Ich musste jetzt kurzfristig um 2 Wochen verschieben und das hat dann auch gut geklappt. Hatte auch erstmals Kontakt zu einem Mazda-Kundendienstmitarbeiter. Weil das Gespräch, bei dem ICH nochmal einen Bitte hatte, ganz OK war, habe ich auch wegen dem KVA nicht weiter nachgebohrt. Werde berichten, wie die Rechnung für den 3 KD + TÜV ausfällt.


    Nachtrag 12.07.: Am Freitag kam der Anruf vom Autohaus: Der Kraftstoff-Filter ist im Rückstand. Ab Ende Juli wieder lieferbar => Jetzt haben die nochmal verschoben.

    @sparko  Nonesense


    Mein bisheriger fMH, bei dem ich mein Auto auch gekauft habe und mit dem ich nach ebenfalls anfänglicher Skepsis sehr zufrieden war, hat altershalber den Laden dicht gemacht. Ein paar engagierte ehemalige Mitarbeiter machen zwar als freie Werkstatt weiter, aber da der CX-60 dann doch ab und an an den Mazda-Server muss und eigentlich immer Garantiearbeiten anstehen, macht es für mich keinen Sinn, bei der am weitesten entfernten Werkstatt für den Kundendienst zu bleiben und bei Garantiearbeiten bei den anderen bettlen zu gehen. Preislich war der auch nicht ganz günstig, aber super Service. <3


    Also suche ich einen neuen Partner meines Vertauens.


    Der Nächste gehört zur Emil Frey Gruppe, hat erst sein 1-2 Jahren Mazda zu seinem langjährigen BMW-Betrieb dazu genommen. Mein bisheriger Händler war auch nicht billig, aber ich hätte doch gerne gewusst, ob die Mazda-Service zu BMW-Preisen machen. Aber nach 5x Anforderung eines KVA konnte mir der überlastete Mitarbeiter leider immer noch nichts zusenden. Die junge Dame am Termin-Tresen wirkt zwar super-engagiert, aber der Rest... Wir werden sehen.


    Ein zweiter Mazda-Händler hat sofort geantwortet, wäre aber wegen der Entfernung nur meine 2. Wahl, wenn der andere Vollkatastrophe bleibt. Der liegt auf dem nicht ganz günstigen Niveau meines bisherigen fMH, aber es geht ja NICHT NUR ums Geld.

    Zum Thema "Temperatur" hatte ich bei der Fahrt in den Urlaub auch ein Erlebnis:


    Nach 600km Autobahn bei Tempo 130 bin ich ziemlich direkt an die Tanksäule in Frankreich gefahren (noch bei ca. 22 Grad draußen). Der Tank war natürlich relativ leer.

    Beim Einfüllen des Sprits hat es wie wild und gut sichtbar weißlich aus dem Tankstutzen gedampft. Wollte da dann aber nicht noch ein Telefon-Video drehen... War aber eine wirklich gut sichtbare Dampf-Säule.


    Ich vermute mal, der Tank wurde vom Auspuff gut aufgewärmt. Aber warum das so deutlich war? Auf der Rückfahrt war es nach ähnlicher Strecke auf der Autobahn fast genauso, vielleicht nicht ganz so dramatisch.


    Hattet Ihr das auch schon mal?