Ich wäre auch mit meinem alten Nissan weitergefahren, aber alles hat seine Zeit und irgendwann ist es betriebswirtschaftlich nicht mehr sinnvoll ein Fahrzeug weiter „am Leben“ zu halten.
Also wenn Du den Wertverlust eines Neuwagens in 3 Jahren zusammen nimmst und das als Budget für die Aufrechterhaltung deines Altfahrzeugs verwendest, kannst Du wirklich viel reparieren lassen, macht man nur meist nicht. Klar steigert das den Restwert nicht mehr, aber das tut der Wertverlust des Neuwagens ja auch nicht.
Von meinem letzten Traumauto: Es ist nur einfach der Ärger mit dem alten Auto, wenn sich die 2010er Innenverkleidung langsam auflöst und es einfach keinen Ersatz mehr gibt. Alternative ist dann vom Sattler be(kunst)ledern lassen. Und die Werkstatt keine Leute mehr hat, die noch wissen, wie man neue motobetriebene Dämpfer in die Heckklappe einbaut und korrekt einlernt, damit man nicht ständig im Regen nochmal raus muss und das Ding zudrücken,... Auf neue Türgummis hab' ich auch 4 Monate gewartet.
Da hat man einfach die Hoffnung, dass mit einem Neuwagen alles besser wird.
Nun lernen wir täglich dazu, dass die steigende Komplexität der Fahrzeuge kein ungetrübter Segen ist. Monatelang auf eine MHB warten... Das wollte ich doch loswerden.
Ich bin gerade am Abwägen, was denn mein nächstes Auto sein könnte. CX-60 Bj. 2026ff oder doch wieder ein Fahrzeug mit Baujahr vor 2010 mit unsinnigem Reparatur- und Restaurierungsbudget. Bis wohin bekommt man problemlos Ersatzteile, bis wann kann man Teile einfach einbauen, ohne sie einlernen zu müssen, und welche Abgasnorm und Motor sollte sowas haben. Leider muss ich dann schon vor 2000 zurück. Alles nicht befreidigend. Also doch hoffen, dass mein CX-60 sich noch eine Weile wacker schlägt und ich nicht jedes Wewehchen mitnehme.