Beiträge von Humora

    Ich hätte mal eine andere Frage:


    Bremsenteile sind Verschleißteile und somit von der Garantie ausgenommen. Ist klar.


    Aber was wenn die Scheiben sich verziehen und rubbeln? Geht das auf Garantie/Kulanz?

    Das Batteriemanagement hat genau gar keinen Einfluss auf die Reichweite. Es ist nur ein Kindermädchen für die Akkuzellen, welches scharf darüber wacht, dass die Zellen nicht außerhalb ihrer Wohlfühlparameter betrieben werden. Wenn etwas einen Einfluss auf die Reichweite hat, dann ist es die in die Mazda Drivetrain Software eingebaute Vorsicht, die bei allerhand Fahr- und Umweltumständen lieber die Nutzbarkeit einschränkt, anstelle Garantiefälle zu riskieren. Im Sinne der Haltbarkeit der Technik möchte ich das sogar begrüßenswert nennen. Schließlich ist ein PHEV nur in zweiter Linie ein Elektrofahrzeug.


    Ob ein Auto mehr oder weniger Reichweite hat, hängt letztenendes nur von zwei Faktoren ab: Der (nutzbaren) Akkukapazität und dem Verbrauch.

    17,8 kWh sind 17,8 kWh, egal ob das jetzt eine NMC oder eine LiFePO4 oder eine marsianische Goldstaub-Batterie ist.


    Durch das Antriebskonzept des CX-60, bei dem der Elektromotor im Getriebe steckt und den ganzen Verbrenner-Antriebsstrang mitbenutzen muss, ist das Auto zwangsläufig "stromdurstiger" als ein Fronttriebler mit elektrifizierter Hinterachse. Der angegebene Normverbrauch von ich glaube 21,5 kWh/100 km spricht schon Bände. Dafür bietet diese Art von Antriebsstrang im CX-60 viele andere Vorteile, gerade was die Eignung als Zugfahrzeug und die Funktion des Allradantriebs angeht. Andere Hersteller aus Deutschland haben übrigens dasselbe Konzept wie Mazda.


    Ich für meinen Teil freue mich einfach über das was das Auto kann, statt mich darüber zu ägern, was es nicht kann :)

    Naja, ganz so schlimm ist das auch wieder nicht, wenn's nicht über die App geht. Möglicherweise wird's ab 2028 ohnehin nicht mehr gehen. Wer zu regelmäßigen Zeiten fahren will/muß, kann sich die Klimaanlage über das Fahrzeug konfigurieren.

    Ich glaube das eCall System und die Fernsteuerfunktionen sind technisch voneinander unabhängig. Auf der Mazda Webseite ist auch nur vom eCall-Ende die Rede, nicht davon, dass Mazda Connected Services nicht mehr gehen würden.

    Bei 22 km täglichem Arbeitsweg kann ich mir den Diesel schon eher als halbwegs sinnvolle Entscheidung vorstellen. Bei meinen nur 10 km ist das aus Erfahrung totaler Nonsens.

    Auch zuhause nicht laden können lässt viele Vorteile des PHEV einfach verpuffen.


    Allerdings sollte man vielleicht folgende PHEV Goodies trotzdem nicht unerwähnt lassen:


    - die VIEL geringere Steuer entschädigt durchaus für den einen oder anderen Liter Mehrverbrauch über das Jahr

    - auch mit permanent gleichbleibendem Akkustand (Charge-Mode oder Akku leer) lässt sich das Auto durchaus mit 6 - 7 Liter (Überland) bzw. 7 - 9 Liter (Autobahn) bewegen.

    - Die serienmäßige Standheizung ist gerade für Laternenparker ein Geschenk des Himmels

    - die meiste Zeit ist auch der Vierzylinder sehr leise und laufruhig, möchte sogar sagen leiser als der Diesel

    - der 2,5 Liter eSkyactive G Motor hat hat sich über viele Jahre bereits einen hervorragenden Ruf erarbeitet

    - Kein Partikelfilter, kein Turbolader: Schon zwei Dinge weniger, die auf lange Sicht früher oder später immer teure Reparaturen verursachen

    - der Benziner kommt schneller auf Temperatur, vor allem wenn er auf den ersten Metern die Batterie wieder ein paar % anheben muss

    - auch ohne den Akku zu verbrauchen funktioniert das Auto sehr gut als Vollhybrid und kann überraschend oft elektrisch fahren

    - ein "E" im Kennzeichen verschafft manches Mal Vorteile beim Parken und auch in der sozialen Akzeptanz vieler "Dieselpanzer-Hasser"

    - Dinge wie "kalter Motor springt plötzlich unerwartet an" lassen sich als Fahrer einwandfrei kontrollieren und somit auch vermeiden. Meist sind das Ammenmärchen, oder stammen von Leuten, die die Technik nur von einer kurzen Probefahrt kennen.

    Beruhigt euch. Es gibt Anwendungen, da macht ein PHEV Sinn. Es gibt Anwendungen, da macht ein Diesel Sinn.


    Wer so viele kurze Strecken kleiner 15 km fährt, der wird mit einem Diesel nicht glücklich werden. Wer andauernd München —> Hamburg pendelt, der wird mit dem PHEV nicht glücklich werden.


    Aber selbst als Stadtmensch ohne eigene Garage würde ich eher den PHEV nehmen. Denn wer viel in der Stadt unterwegs ist, der fährt insgesamt nicht viele Kilometer im Jahr, auf die er die heftige Steuer für den Diesel umlegen könnte. Und selbst mit leerer Batterie (oder via Charge auf Level gehaltener Batterie) ist der PHEV auf kurzen Strecken in einer Stadt in seinem Element. Noch dazu wird der Benziner sehr viel schneller warm als der Diesel.


    Der Diesel bleibt der King der Mittel- und Langstrecke, wenn sein großer Motor genug Zeit hat durchzuwärmen. Da macht dann auch die Abgasreinigung kein Theater mehr, im Gegensatz zum Kurzstreckeneinsatz.

    Dann hast du wohl eine Special Edition, ich habe das bei CX-60 UND CX-80 mit dem ständigen An-Aus bei vers. Zuständen. Gerade heute früh wieder hinter einem LKW-Auflieger mit funktionierenden Rücklichtern.

    Wahrscheinlich funktioniert bei mir deshalb alles so gut, weil der Händler nicht so viel Rabatt geben musste :D :P

    Das kann ich nachvollziehen. Mein S-Max mit Matrix LED (2016) hatte da nie Probleme, auch nicht bei Regen. Der CX-60 spinnt nur noch rum, sobald die Straße feucht ist und reflektiert und / oder ein paar Regentropfen vor der Kamera sind. AN-AUS-AN-AUS-AN-AUS.... und das im 5 Sekunden Takt auch ohne das andere Fahrzeuge vor einem sind. Es reichen angestrahlte Verkehrsschilder oder sogar die Barken am Straßenrand. Daher habe ich das System jetzt komplett ausgeschaltet, weil es mich nur noch nervt.

    Das ist kein allgemeines Problem vom Mazda AHL. Wenn die Sicht der Kamera sehr schlecht ist, dann steigt es mal aus, beispielsweise auch bei Nebel. Aber dieses dauernde Auf- und Abblenden bei Nässe ist nicht normal. Meiner ist dagegen immun.

    Der Klarheit wegen:


    Die R052/25 scheint sich auf ein Problem mit der automatischen Leuchtweitenregulierung be Abblendlicht zu beziehen, nicht auf ein Problem mit dem adaptiven Fernlicht (Automatik aktiviert). Richtig?

    Ich achte immer recht genau auf den entgegen kommenden Verkehr, ich beobacht auch ganz gern das "Lichtspiel" bei sich ändernden Situationen. Ich habe dabei nicht das Gefühl, Andere zu blenden, wenngleich ich mich an ein Ereignis im Odenwald erinnere, wo der aus einer Senke kommende, offenbar geblendete Fahrer/in sich mit Lichthupe beschwerte. Sonst war bisher nichts bei entsprechenden Nachfahrten. Gerade auf übersichtlicher Strecke macht das System einen guten Job. Bei stark reflektierenden Verkehrszeichen, blendet er diese auch aus, die Reflexion blendet mich aber auch hin und wieder.

    Halt, Moment! Es geht hier NICHT um die automatische adaptive Fernlichtsteuerung!

    Sondern um die Leuchtweitenregulierung bei Abblendlicht (Automatik ausgeschaltet)