Beiträge von Humora

    Meines Wissens nach kann es heikel werden, wenn man ohne das "E" im Kennzeichen ein für Elektrofahrzeuge reserviertes Sonderrecht in Anspruch nimmt - auch wenn das Auto auf jeden Fall berechtigt wäre ein "E" im Kennzeichen zu führen.

    Es hängt mitunter von der Beschilderung des Parkplatzes / der Ladesäule ab, ob dort nur "amtlich gekennzeichnete Elektrofahrzeuge" oder einfach allgemein Elektrofahrzeuge parken dürfen.

    Kannst du Zuhause an der eigenen Wallbox evtl mit einer Stromzange die Auslastung der einzelnen Phasen messen?

    Unter 4kw klingt schwer danach, dass nur noch einphasig geladen wird.

    Wenn das überall ist, unabhängig von der Temperatur und dem SOC, dann ist eventuell der bordeigene AC Lader oder die Typ2 Buchse am Auto beschädigt.

    Als Entscheidungshilfe:


    Sind viele der zurückgelegten Strecken kleiner als 10 Kilometer, dann immer PHEV, selbst wenn man ihn nicht regelmäßig laden kann. Ein Diesel mit Partikelfilter mag so etwas auf Dauer gar nicht.

    Auch die Gesamtkilometer pro Jahr sind ein Entscheidungsmerkmal. Denn der PHEV kostet 50 Euro Steuer, der Diesel mehr als 400 Euro (zumindest hier in D).

    Bei weniger als 20.000 km im Jahr wäre mir der kleine Mehrverbrauch des PHEV im Verbrennerbetrieb daher egal. Bei Überlandstrecken und Stadtverkehr kann man den PHEV übrigens bequem mit 6,5 Litern im Schnitt bewegen. Nur auf der Autobahn geht die Schere im Vergleich zum Diesel weiter auseinander. Aber selbst da sind die 7,5 - 8,5 Liter beim PHEV im Rahmen.

    Wenn Du alles resettest und elektrisch losfährst, dann wirst du einen hohen el. Verbrauch haben und Null Benzinverbrauch. Wenn dann der Akku leer ist, und der Verbrenner den Antrieb übernimmt, dann beginnt der Durchschnittsverbrauch beim Kraftstoff allmählich zu steigen, während der für Strom allmählich fällt. Immer entsprechend des elektrischen bzw. benzinbetriebenen Anteils an der Gesamtstrecke.

    Fährt man dann ohne aufzuladen nur noch auf Benzin weiter, dann tendiert der elektrische Verbrauch mit der Zeit fast gegen Null, während sich der Benzinverbrauch auf einem realistischen Niveau bei 7,5 - 8,5l stabilisiert.

    Nach 60 zurückgelegten Elektrokilometern spielen die ersten 6 auf Benzin zurückgelegten Kilometer noch keine große Rolle.

    Nach 6000 Kilometern auf Benzin spielen die anfangs zurückgelegten 60 Elektrokilometer keine Rolle mehr.

    Das passiert immer nur dann, wenn es sommerlich warm Ist, oder?

    Ich vermute, dass dadurch im Tank gebildete Benzindämpfe abgesaugt und verbrannt werden. Im ganzen Winterhalbjahr passiert das nämlich gar nicht, oder?


    Theoretisch wäre das vermeidbar, indem man gelegentlich vor einschalten der Zündung die Taste zur Vorbereitung des Tankvorgangs drückt. Dann wird der Druck stattdessen über den Aktivkohlefilter abgebaut.

    Das kurze Mitschleppen des Verbrenners ist auch sehr subtil, bei geschlossenem Fenster und eingeschaltetem Radio kaum wahrnehmbar.

    Was man aber merkt, dass der Motor unaufgefordert anspringt, wenn man direkt nach dem ersten Losfahren direkt wieder scharf bremsen muss.


    Bei mir war es immer wieder an derselben Stelle in der Strasse, weil ich da oft wegen einem doof geparkten Anwohnerauto verkehrsbedingt zügig anhalten muss. Bin ich in die andere Richtung vom Zuhause aus weggefahren, dann kam ich dort logischerweise nicht vorbei, musste nicht anhalten und der Motor ist nicht gestartet.

    Seit ich den Zusammenhang verstanden habe, kann ich den Mist gut vermeiden.

    Guten Morgen


    Ersteres im EV Modus ist ganz normal: Das ist der Verbrenner, der vom Schwung des Autos mitgeschleppt wird, um Öldruck aufzubauen. Der Antrieb macht das jedes Mal, wenn das Fahrzeug neu in Gang gesetzt wurde. Also auch dann, wenn man nur kurz die Zündung ausgeschaltet hatte und dann wieder neu losfährt. Der Effekt wird erst dann ausgelöst, wenn man > 30 km/h erreicht hat und das Gas lupft. Dauert tatsächlich eher 2 - 3 Sekunden. Geht man vom Gas und bremst stark, dann wird der Motor nicht lange genug gedreht und er springt tatsächlich für ein paar Sekunden richtig an (ICH HASSE DAS!).

    Abhilfe: Ganz bewusst nach jedem Losfahren bei > 30 km/h für ein paar Sekunden das Gas ganz loslassen, den Moment abwarten, dann normal weiterfahren. So kommt man viele Wochen aus, ohne dass der Verbrenner ein einziges Mal ungewollt gestartet wird.


    Im Offroad Modus muss das allerdings etwas anderes sein, denn hier läuft der Motor ohnehin permanent mit. Während des Rollvorgangs wird allerdings weder gezündet noch eingespritzt. Könnte also sein, dass es sich ähnlich anhört, während das Auto die Gänge herunterschaltet. Ich persönlich fahre das Auto praktisch gar nie im Offroad Modus auf der Straße. Manche finden das ja ganz toll, ich finde es widersinnig.

    Im Normalmodus ist beim Ausrollen wahrscheinlich bereits der EV Modus aktiv und der Verbrenner steht still und regungslos.

    Im selben Bauraum hat eine NMC Batterie z.B. 17,8 kWh (unser Akku), oder vielleicht nur 14 kWh im Falle einer LFP Batterie. Die LFP Batterie kann zudem selbst bei gleicher Kapazität nicht so hohe Spitzenströme abgeben wie die NMC Batterie. Ergo weniger Spitzenleistung des Elektroantriebs. Beim Auto kommt es auf jedes bisschen Volumen, Gewicht und Performance durchaus an.


    Bei einem reinen BEV, bei dem der Akku ohnehin riesig und schwer ist, da hat man am Ende auch mit LFP Technik seine 80+ kWh an Bord. Bei einem PHEV, bei dem der Bauraum begrenzt und das Gewicht sehr wichtig ist, ist eine NMC Batterie die effektivere Wahl. Weil sonst Leistung und Reichweite noch geringer ausfallen.


    NMC Batterien sind Rennpferde, LFP Batterien sind Kaltblüter.


    Beim Solarspeicher Zuhause kommt es auf ein paar Liter mehr Gehäusevolumen und auf das Gewicht kaum an. Da würde ich auch niemals was anderes als LFP haben wollen!