Beiträge von Klosterjupp

    Die App-Anzeige schwankt stark und ist daher nur ein grober Anhaltswert. Als bei mir das erste Mal die Warnung „Füllstand niedrig“ kam, zeigte die App nach Motor abstellen 10 % an. Nach Einfüllen von 5 l zunächst bei Zündung an immer noch „Füllstand niedrig“, das ging dann aber nach kurzer Fahrt weg. Die App zeigte dann wieder 90 %. Eine der beiden Zahlen oder beide sind falsch, aber was soll‘s. Wenn die Warnung kommt, muss man eben 5 l Adblue besorgen und reintanken, dann ist das Auto wieder längere Zeit zufrieden.

    Ich hatte diesen Abschnitt von Mazda so verstanden, dass das Steuergerät „während des internen Selbsttests eine Überlastung bei der Ansteuerung feststellt“. Bei sich selbst.


    Vielleicht ist das aber auch eine missverständliche Formulierung und es ist doch einfach eine Überlastung des Kühlsystems gemeint.

    FRX

    Da hast du bestimmt Recht mit.


    Das bedeutet dann wohl oder übel, dass man für sicheren (problemlosen) Anhängerbetrieb unter allen Bedingungen mit 2-Tonnen-Anhängern „echte“ Nutzfahrzeuge wie z.B.. Transporter in Sprinter-Größe, Pick-Ups und/oder Fahrzeuge mit 3,5 Tonnen Anhängelast benötigt, damit das auch bei 35-40 Grad C noch alles gut funktioniert.


    Ich hatte einen Pick-Up als preislich ähnliche Alternative überlegt, aber die haben im Alltag einige Nachteile und haben teils auch ihre Probleme mit den SCR-Systemen und der komplexen Elektronik.

    Man muss das positiv sehen. Bevor Wasser/Öl überhitzt, wird es dem Steuergerät zu warm. Das wird erkannt und Notlauf wird ausgelöst. Ironiemodus wieder aus.


    Ich muss gestehen, diese Variante von Derating/Kochschutz/Hitzekorrektur war mir nicht bekannt….


    Irgendwie fehlen mir dafür die Worte, wenn das wirklich so ist.


    Weiß jemand, wo das Steuergerät sitzt? Vielleicht kann man an der Kühlungssituation was verbessern, ohne Garantieverlust zu riskieren?


    Es grüßt ein perplexer Sommerferien-Anhänger-Zieher,

    Klosterjupp

    Winki und Dietmar,


    Ich hatte bislang mit diesen Reifendrucksensoren nichts zu tun. Muss man die mitbringen, wenn man auf vorhandene Felgen neue Reifen aufziehen lässt? Ich hätte gedacht, Reifendienste haben die da und codieren die ggf. Für das Auto. Oder bestellt ihr die selber, um Geld zu sparen? Oder sind Reifendienste oft überfordert, korrekt zu kodieren?

    Warum bestellt ihr selber die Sensoren?


    Grüße aus Schweden,

    Klosterjupp

    Hier im Forum wird von einigen von beeindruckendes Laufzeiten der Bremsscheiben berichtet. Ich meine hier schon von Scheiben gelesen zu haben, die 70000 oder 100000 km gehalten haben. Insofern sind sie wohl generell haltbar. Wenn sie nach 30 Tausend Kilometern Scheiben vollkommen runter sind, fährt der Fahrer sonderbar oder die Laufleistung des Autos stimmt nicht. Davon abgesehen: 2-3 mm Grat können nicht sein, denn dann wäre sie 4-6 mm dünner als neu. Typische maximale Verschleißmaße liegen bei 2-3 mm Dickenverlust. Dann hätte man 1-1,5 mm Grat. Das spürt man schon deutlich mit dem Finger. Starker Verschleiß der Scheiben bei nur 30000 km wäre für mich ein Ausschlußgrund für einen Gebrauchten.

    Gruß,

    Klosterjupp

    Ich präzisiere einen Punkt, um die Fahrwerksentwickler nicht vor den Kopf zu stoßen: der CX-80 ist in Anbetracht der Tatsache, dass er 2 Tonnen wiegt, „nur“ 235er-Reifen hat und ein klassisches ungeregeltes Fahrwerk verbaut ist, hinsichtlich Agilität wirklich gut. Aber Konkurrenten mit mehr Aufwand im Fahrwerk erreichen ein anderes Niveau, das liegt in der Natur der Sache und schmälert nicht die Leistung der Mazda-Ingenieure.

    Hallo nostra ,

    Zu einigen der Punkte kann ich auch was beitragen. Wir fahren unseren Homura Plus 3.3 d jetzt etwa 6500 km.


    Motorgeräusch: Mazda hat sich beim Diesel - aus welchem Grund auch immer - überlegt, durch ein Resonatorrohr bestimmte Frequenzen verstärkt an die Fahrerkabine zu übertragen. Deshalb klingt er unter Last für einen Reihen-6er ungewöhnlich und lauter als erwartet. Aber das ist leider so. Man gewöhnt sich schnell dran. Das ist eben ein besonderes „Charakteristikum“ ….


    Fahrkomfort (mit 20-Zöllern):

    Ja, Audi/BMWMercedes SUVs federn teilweise VIEL geschmeidiger und sind trotzdem agiler, Das liegt aber am Aufwand, der bei Federelementen und Dämpfern getrieben wird. Sprich, den Kosten, die dort liegen. Mazda hat Stahlfedern und einfache Dämpfer ohne irgendwelche Verstellungen. Wer adaptive Dämpfer und/oder Luftfederung verbaut, kann damit mehr Fahrkomfort und Agilität erzeugen und trotzdem Wanken effektiv verhindern. Das ist aber viel teurer.

    Eine einfache Maßnahme für etwas mehr Komfort sind 18-Zoll-Räder. Reifenbreite gleich, Flanke höher, mehr Komfort. Ich werde aus diesem Grund auch nach und nach auf diese Räder wechseln, auch wenn das Einlenken dann nochmal etwas zögerlicher wird.

    Der Wechsel auf KONI wird den CX-80 vielleicht ein klein wenig verbessern, das Niveau eines aufwändig geregelten Luftfahrwerks der drei deutschen Premiummarken wird man damit aber niemals erreichen.

    Fahrverhalten insgesamt: bei hoher Geschwindigkeit auf der Autobahn passt für mich alles: Geradeauslauf, schnelle Kurven, alles unauffällig. Aber nochmal: aufgrund der einfachen Technik merkt man die 2 Tonnen, wenn man am Lenkrad dreht. Das Auto ist träge. Breitere Reifen und niedrigere Querschnitte könnten das etwas verbessern, aber dann wird er noch unkomfortabler. Das ist einer der Kompromisse an dem Auto, der jedoch 20-40000 Euro gegenüber Premium-Autos spart.


    Getriebe-Abstimmung:

    Ja, auch das hat z.B. Mercedes im GLE feiner ausentwickelt. Aber da steht ein Aufwand an Entwicklern dahinter, den Mazda nicht leisten kann. Ich habe I-Stop aus, das nimmt schon einen Störfaktor raus und bin bei normalem entspannten Fahren sehr zufrieden mit dem Schaltverhalten. Der CX-80 ist halt beim Cruisen am Besten…


    Mein Fazit:

    Ein sehr schönes Auto mit sehr schönem, hochwertigen Innenraum, sparsam, im Alltag schnell genug zu einem fairen Preis. Ich würde ihn wieder kaufen. Die kleinen Unzulänglichkeiten stören mich nicht.


    Schönen Abend,

    Klosterjupp

    Das ist ziemlich viel im Vergleich zu dem, was ich kenne. Wenn das wirklich über längere Zeit ansteht und genügend Restsauerstoff da ist, reichen die 6-8 Minuten wahrscheinlich.

    Ich höre jetzt auf zu spekulieren. Systeme mit Niederdruck-AGR habe ich nicht mehr selbst bearbeitet und ob die SCR-Beschichtungen hinsichtlich Alterung über Temperatur deutliche Fortschritte gemacht haben, weiß ich auch nicht. Vielleicht sind da deutliche Fortschritte gewesen oder Mazda ist sehr mutig. Ändern können wir es sowieso nicht. Die Zeit wird zeigen ob die Systeme problemlos alt werden.

    Dietmar ,

    Ich habe ja irgendwo schon geschrieben, dass ich das ziemlich ungewöhnlich finde, was Mazda da tut. Warum die bei 140 nicht auf 0 regenerieren, kann ich dir nicht sagen. Da hat man Ideale Bedingungen. Die Regenerationsdauet ist mit 6-8 Minuten meiner Meining nach sehr kurz. Es ist korrekt, da noch nicht komplett auf Null zurückzusetzen.

    Geringe Geschwindigkeit ist immer schwierig zum Regenerieren. Man benötigt viel Drosselung, viel Nacheinspritzung, ein Teil davon auch sehr spät, was Kritisch für Ölverdünnung ist. Wieso ausgerechnet dabei eine bessere Regeneration entstehen soll, kann ich nicht nachvollziehen.

    Eigentlich ist regenerieren bei höherer Geschwindigkeit besser für alle Beteiligten (Motor+ DPF). Aber wenn es stimmt, das der Filter dabei weniger sauber wird, wäre es das nicht. Ohne zu wissen, was die da exakt treiben, kann man es nicht richtig beurteilen.

    In meiner Welt läuft die Regeneration bei 140 schnell und vollständig ab, dauert dann aber 10-15 Minuten und der Filter ist dann „porentief rein“. Mazda geht einen anderen Weg.

    Welche Temperaturen siehst du denn vor DPF?