Ich lade den PHEV bei uns normal an einer Haushaltsdose (T12) auf. Im Geschäft oder zuhause über nacht. Ist jetzt die Frage, ob Du als Mieter allenfalls in der Nähe eine auf Dich bzw. Deinen Zähler angeschlossene Buchse hast (evtl. mit Verlängerungskabel), da könntest Du das Ladeproblem schon mal umgehen. Laden im Niedertarif mit 28 Rp. über Nacht - Verbrauch im Sommer 22, im Winter 32 KWh. d.h. im Jahresschnitt ca. 7,60 CHF auf 100 elektrische Kilometer. Entspricht einem Benzinäquivalent von 4,2 l/100 km.
Wenn Du nicht laden kannst, wird er Dir bei jedem Fahrtantritt zumindest auf die via Batteriemanagement errechnete Restkapazität laden, d.h. auf den ersten Kilometern hättest Du einen Mehrverbrauch (ca. 1/3 höher). Hatte das hier mal gepostet - bedeutete konkret auf den ersten ca. 10 km meines Arbeitsweges effektiv 0,3 Liter. Danach der übliche Verbrauch. Liegt bei mir auf Langstrecke (AB-Tempo ca. 130 km/h) bei 7,9 l/100. Alltag, was 80% der gefahrenen KM ausmacht, bin ich meist elektrisch unterwegs. Wenn dochmal Verbrenner, zeigt er mir im CH-Mix 7,1 Liter an.
In meiner Region liegen die Spritpreise bei ca. 1,80 bleifrei, 2 CHF beim Diesel. Wenn ich einen Dieselverbrauch von im Schnitt 6,5 l/100 zugrunde lege, macht's im Portemonnaie am Ende des Tages nichts aus, ob Diesel oder Benziner, wenn man auch mit dem PHEV meist mit dem Verbrenner unterwegs wäre.
Sprechen wir über die Emotionen, so wird Dir die Dieselfraktion vom "Sechszylinder" säuseln. Naja. Ich komme von V8 und Klappenauspuff, beim SUV ist mir eh anderes wichtiger. Drehmomentmässig liefern beide fast identisch, PS-mässig kennst Du die Werte. Was abgeht, wenn er bei der Autobahnauffahrt oder einem Überholvorgang den E-Boost hinzugibt, ist schon zum Zungenschnalzen. Da verzichte ich persönlich gerne drauf, zwei Zylinder mehr unter der Haube zu haben.