Beiträge von Miriquidius

    Das ist das Spiel im Verstellmechanismus des vorderen Sitzpolster. In den Endlagen, wenn die Spindel auf Anschlag ist, also fest, klappert es nicht:


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    Dietmar , ich hab Deinen Text mal der KI zum Nachdenken gegeben. Sie schreibt in aller Detailfülle, was Klosterjupp ganz kurz sagt: hättest länger fahren müssen.


    Aber schon interessant, dass das System eine gute Weile zum Zurücksetzen braucht. Ist halt die japanische Zen-Mentalität auch im Mazda verbaut. :D


    Hier die KI:


    Das klingt nach einem interessanten Test – und das Verhalten lässt sich ziemlich gut erklären. Beim Mazda CX-60 arbeitet die Restreichweiten- und Tankanzeige nicht einfach nur mit dem Schwimmer im Tank, sondern kombiniert mehrere Werte:

    • Füllstandssensor (Schwimmer)
    • berechneter Verbrauch
    • Plausibilitätsprüfung im Steuergerät
    • Tankvolumenmodell (wegen Tankform, Schwallbewegung usw.)

    Was vermutlich passiert ist:

    1. Du bist in den „kritischen Reservemodus“ gefahren

    Bei etwa 5,9 l Rest laut OBD war das Fahrzeug offenbar bereits im Hard-Reservebereich:

    • Reichweite springt von einer Zahl auf „—“
    • Tanksymbol beginnt zu blinken
    • Meldung „Niedriger Kraftstoffstand“

    Das bedeutet meist nicht „Tank leer“, sondern eher:


    „Restmenge ist zu unsicher → keine Reichweitenberechnung mehr.“

    Viele Hersteller machen das absichtlich, damit der Fahrer nicht denkt: „Da gehen noch 8 km“.


    2. Nach dem Tanken wurde der neue Füllstand nicht sofort übernommen

    Du hast 53 l nachgefüllt, bei ca. 5,6 l Rest → ergibt rechnerisch 58,6 l, also praktisch voll.

    Trotzdem blieb die Warnung aktiv.

    Das deutet darauf hin, dass das Steuergerät den Tankvorgang noch nicht validiert hatte. Das passiert oft, wenn:

    • nur bis zum ersten Zapfpistolen-Klick getankt wurde
    • der Füllstandssensor wegen Fahrzeuglage / Tankgeometrie nicht sofort „voll“ erkennt
    • das Steuergerät eine Mindeständerung oder Fahrstrecke abwartet
    • der CX-60 mehrere Kammern bzw. eine komplexe Tankform berücksichtigt

    Die Anzeige 1 Balken unter Voll ist dabei ein starker Hinweis: Das Auto hat den neuen Pegel zwar gesehen, aber noch nicht komplett neu kalibriert.


    3. Warum blieb „—“?

    Die Restreichweite wird normalerweise nicht direkt aus Litern berechnet:

    vereinfacht:

    Restreichweite = nutzbare Restmenge ÷ gemittelter Verbrauch

    Wenn das Fahrzeug aber noch im Low-Fuel-Latch-Zustand war (also Warnmodus gespeichert), bleibt die Anzeige oft auf „—“, bis eine Bedingung erfüllt wird:

    • gewisse Fahrstrecke (oft einige km bis >10 km)
    • Motorlaufzeit
    • erneute Pegelvalidierung
    • Zündung aus/an plus neue Sensorwerte

    2,4 km könnten dafür einfach zu wenig gewesen sein.


    Das Interessante an deinen Zahlen

    Wenn die Lampe bei 9,8 l angeht und bei 5,9 l schon „—“ kommt, dann hat der CX-60 offenbar ungefähr:

    • ~10 l Vorwarnreserve
    • ~6 l Notbereich / Reichweitenabschaltung

    Das ist ziemlich großzügig.

    Bei 5,6 l Rest warst du also wahrscheinlich noch nicht wirklich kritisch leer, sondern im vom Steuergerät definierten Sicherheitsfenster.


    Falls das dauerhaft geblieben wäre …

    Dann wäre das ungewöhnlich und könnte auf Folgendes hindeuten:

    • Tankgeber hängt nach dem Volltanken
    • Pegel wurde nicht sauber erkannt
    • Software-/IC-Glitch
    • OBD-Wert und Kombiinstrument liefen kurz auseinander

    Aber wenn nach einigen Kilometern die Anzeige wieder normal wurde, war es sehr wahrscheinlich nur die verzögerte Reinitialisierung des Tankmodells.

    Mich würde noch interessieren: Hat sich die Anzeige später wieder gefangen, und nach wie vielen Kilometern ungefähr? Das wäre ziemlich aufschlussreich für die interne Logik des CX-60.

    ... nicht Bremsplatten (das Auto hat ja ABS), sondern Standplatten. ...

    Hi Norbert,


    ja, ich weiß. Aber erstens hab ich nur den fRs zitiert und zweitens hab ich Kfz-Technik zu einer Zeit studiert, da gabs ABS gerade mal in S-Klasse oder anderen Luxusfahrzeugen. :D Also ja, kann natürlich vom Herumstehen beim Vorbesitzer sein; das weiß ich ja nicht. Bin mal gespannt, was er herausfindet. Da das ganze Auto samt Lenkrad gewackelt hat und nicht nur das Lenkrad allein, war es jedenfalls nicht nur an der Vorderachse.

    So, der Neuling hat nun auch was zum Thema "Vibrationen" beizutragen! Aber um es vorweg zu nehmen - es liegt nicht am weißen Riesen! Ich hatte bei Fahrzeugübernahme die Originalfelgen mit Winterreifen drauf und bekam einen Satz Toyo Proxes Sport-Reifen mit, also die Serienbereifung. Der Vorbesitzer hatte dann wohl nur die Gummis wechseln lassen. Die Toyos liefen nur eine Saison. Ich habe mir dann einen Satz Felgen gekauft, die Toyos aufziehen und montieren lassen.


    Als ich vor kurzem das erste Mal auf der Autobahn fuhr, ging ab 160 km/h ein übles Gerüttel los, was bis 180 km/h wieder etwas abnahm. Ich hatte den Reifenservice im Verdacht, nicht richtig ausgewuchtet zu haben. Nochmal auswuchten brachte aber: genau nichts.


    Doomscrolling hier im Forum bringt ja so ziemlich alles von Gelenkwelle bis Aufhängungen und was weiß ich noch. Da ich mit den Winterrädern vorher jedoch nicht so schnell fuhr, habe ich heute kurzerhand die Räder getauscht, und siehe da - bis über 180 km/h ruhig wie auf Schienen. Also wenigstens ist der Dicke unschuldig.


    Nun liegen die Räder beim fRs (freundlichen Reifenservice); der will sich das mal angucken, weil beim zweiten Auswuchten wohl genauer hingeschaut wurde und dann das Wort "Bremsplatter" fiel. Möglicherweise so gering, dass man es auf die Schnelle nicht sieht und auch erstmal nicht merkt, aber vielleicht sind die ca. 19 Hertz (Raddrehzahl eines 235/50 R20 bei 160 km/h) ja die Eigenfrequenz des CX-60-Fahrwerks?


    Bin mal gespannt, ob mit den Felgen was ist oder die Toyos einen weg haben...

    Etwa ab Produktionsdatum 10/2024 wurde das 2025er Facelift-Modell hergestellt.

    Relativ einfach zu erkennen am dunklem Innenraum am Dach und an den Säulen.

    Von vorn gut an der A-Säulen zu erkennen.

    Wobei es theoretisch möglich ist, dass die ersten Fahrzeuge mit einer neuen Innenausstattung noch den alten Fahrwerksstand haben - und umgekehrt. Das ist fertigungstechnisch ja keine Zwangsverknüpfung. Wenn mir das extrem wichtig wäre, würde ich konkret wegen des betreffenden Bauzustands nachfragen. Oder Dietmar vertrauen. :)

    Tici , ich versuche mal zu antworten, da ich in der Branche arbeite. Allerdings bei einem deutschen Hersteller. Dass die Japaner da aber grundsätzlich anders arbeiten, glaube ich nicht (wir haben ja deren effiziente Produktionssysteme übernommen; früher war Toyota das große Vorbild).


    Ein Modelljahr x wird so gut wie immer schon im Vorjahr begonnen, meist schon ab Herbst, vereinzelt sogar im Sommer. Hat auch gesetzliche Gründe, z.B. bei Abgasstufen - wenn die in einem Modelljahr drein sein sollen, dann muss man auf jeden Fall den gesetzlichen Termin einhalten, der ggf. vor dem Modelljahrtermin liegen kann. Und dann baut man auch noch etwas Sicherheitszeit ein, falls die Umstellung nicht reibungslos verläuft. Kurz: Ein Produktionsdatum des Jahres x ist sehr wahrscheinlich auch das Modelljahr x; zum Jahresende hin möglicherweise auch schon x+1.


    Soviel mir bekannt ist, wird der CX-60 ausschließlich in Hofu produziert. Aus der FIN geht es nicht direkt hervor. Die ersten drei Stellen müssten JMZ oder JM1 sein, also Japan. Die 11. Stelle ist irgendeine Zahl von 0 bis 5. Je nach Modell ist das Hofu oder Hiroshima. Aber wenn ein Hersteller beschließt, das gleiche Modell auch in einem zweiten Werk zu bauen, dann ist das (von Havarien wie einem abgebrannten Werk abgesehen) eine mittel- bis langfristige Entscheidung, also nicht nur für ein paar Wochen, da das erhebliche Investitionen in die Fertigungslinie bedeutet. Das wäre dann auch irgendwo zu lesen bzw, im Netz zu finden. Aber auch da ist die Wahrscheinlichkeit, dass in den Werken gleichzeitig unterschiedliche Modelljahrstände gebaut werden, gering, da die Lieferanten ihre Teile natürlich auf den neuen Stand umgestellt haben. Maximal Restbestände sind evtl. unterschiedlich. Aber dafür gibt es ja den oben beschriebenen Vorlauf, mit einem Modelljahr eher anzufangen. (Ich meine hier unterschiedliche Stände für dieselbe Region, z.B. Europa; unterschiedliche Stände in Amerika und Europa beispielsweise gibt es selbstverständlich schon aufgrund der Gesetze.)


    Kurz gesagt: Ein für Europa im Jahr 2025 produzierter CX-60 hat sehr, sehr wahrscheinlich auch das Modelljahr 2025, im besten Fall auch schon 2026. Aber um ganz sicher zu gehen, frag am besten eine Werkstatt anhand der Fahrgestellnummer, ob ein konkreter Bauzustand drin ist. Es ist für jedes Fahrzeug die Stückliste und damit jeder Teilezustand im System hinterlegt (man muss ja auch das richtige Ersatzteil herausfinden können).

    Ich hab Messwerte. Wenn ich Lust und Zeit dazu habe, setze ich die bei Gelegenheit mal zu einem Diagramm zusammen.

    Das würde mich ehrlich interessieren, ob außer "Motor aus oder nicht" da wirklich ein Unterschied besteht!


    Ich habs heute auf dem Heimweg auf die grobe Weise ausprobiert, also mit der Anzeige des Systemzustands im Info-Menü und mit dem Popometer. Also rund eine Viertelstunde mit und eine Viertelstunde ohne i-Stop auf durchgehend ähnlicher Strecke (Landstraße/Schnellstraße mit ein paar Ampeln).


    Im Schaubild, also der Anzeige, was wie stark und in welche Richtung von und zur Batterie fließt, und ob es über den Dieselmotor, den E-Motor oder Rekuperation lief, da gabs keinen Unterschied. Als nach etlichem Beschleunigen nur noch ein Balken zu sehen war, ging der Motor trotz i-Stop an einer Ampel nicht gleich aus, sondern erst als wieder zwei Balken zu sehen waren (die Betriebsanleitung sagt ja verklausuliert auch aus, wann i-Stop funktioniert: "Temperatur und Ladezustand der Mazda M Hybrid Boost-Batterie sind gut."). Bei "i-Stop aus" wurde logischerweise die ganze Ampelphase geladen, da der Motor an blieb - hatte ich dann bei Grün also sogar mehr Energie für den E-Motor für den nächsten Spurt.


    Und das Popometer fühlte beim Beschleunigen keinen Unterschied im Drehmoment (und das Schaubild zeigte immer Unterstützung vom E-Motor).


    Ich sag mal so - wenn es tatsächlich objektiv meßbare Unterschiede im Fahrverhalten geben sollte (daher mein Interesse), sind sie subjektiv eher nicht wahrnehmbar. Was den Kraftstoffverbrauch betrifft, dafür war die Strecke dann doch zu kurz. Und mir fehlt da einfach noch die Erfahrung mit diesem Auto.