Beiträge von FRX

    [a] Ich bin auch der Meinung, das Starthilfe mit dem Auto NICHT gewollt ist.

    ...

    [b] Die Entwickler sehen solche Alltagsprobleme nie

    Du hast zwei nachvollziehbare Sätze aufgeschrieben, aber verknüpfst sie falsch ;)


    Er sieht [b] sehr genau, möchte aber nicht, dass ein unbedarfter Youtube-Schüler seine schönen Steuergeräte mit Starthilfe- oder Ladeversuchen abschießt, und konstruiert das so, dass [a] zutrifft.

    Der Wunsch nach Laden oder Starthilfe ist leider nicht per se auf Fachpersonal beschränkt, sondern häufig eine Laienlösung.


    Bei meinem letzten Fiat war die Batterieabdeckung mit Torx-Schrauben gesichert, die zu dem Zeitpunkt nur vereinzelt im Heimsortiment Anwendung fanden. Und ich kenne einen 10.000 €-Fall in der Werkstatt, als ein Kunde seine Batterie laden wollte - mit Minus an Plus. Also ich verstehe den Entwickler, auch wenn ich auch schon über den versteckten Pol geflucht habe.

    Zumindest für den Diesel sollte das gewichtsmäßig passen. Wäre noch zu prüfen - Nabendurchmersser, ET, Reifenfreigabe

    Da bin ich ja gespannt, wieveil "Mazda" denn im CX-6e steckt. Könnte mir gut vorstellen, dass der keine Mazda-Achsen/Radnaben hat, wenn er technisch auf einen Chinesen aufbaut. Ist ja auch sonst bei Kooperationen immer die Diskussion, wieviel von wem drin steckt.


    Da ich aus der Mercedes-Welt komme: die T-Klasse war eben wirklich ein umgebauter Renault Kangoo. Der oft (evtl. zu unrecht) gescholtene 1,6l Motor, der nur in Teilen von Renault kam, war eigentlich ein Mercedes-Motor mit Gleichteilen zu Renault.

    Ich muss zugeben, ich habe mich auch erst über die Frage - und die Antworten - amüsiert.


    Ich habe auch eine Gummimatte drin, auf der nix rutscht. Nach vorne wird bündig an die Rückbank geladen. Bleibt nur "umfallen". Da ist der Kofferraum mit Kühlbox und Einkaufs-Klappboxen meist so voll, dass da nix kippen kann.


    Spannend wird's in der 2. Ebene, wenn ich meinem Vater 5 Kisten Wasser bringe oder das Leergut zurück. Die Kisten sind noch zu 1/3 unter der Rückbank-Oberkante und ich vertraue auf den Getränkekisten-Stapelboden. OK, sind 3km mit max. Tempo 70. Eine einfache, schnelle Sicherung wäre da schon nicht schlecht, denn beim Einschlag nach Vollbremsung fliegen die schon böse durchs Auto.


    Schau mir die Spanner von Sparko mal an...

    Ich behaupte mal: Bei Garantie muss getauscht werden, bei Kulanz kann auch abgedreht werden, denn beim Abdrehen verschlechtert man die Scheibe ja, indem Restlaufzeit verloren geht. Aber bei Kulanz muss ich das ggf. in Kauf nehmen, oder eben ohne Kulanz neue Scheiben zahlen.


    Außerdem: Beim Austausch (wenn ich jetzt die Bezahlung durch Mazda mal nicht beachte) muss er Scheiben zum Einkaufspreis beschaffen und kann diese schnell wechseln.


    Beim Abdrehen kann er nichts vorbereiten, braucht erst die Teile aus deinem Auto. Dann weitere Arbeitszeit fürs Abdrehen, während das Auto eine Bühne blockiert. Wenn er einen Hiwi hat, der das statt Halle fegen macht, kostet ihn das die Lohnkosten, wenn das der Mechaniker selbst macht, verliert er verkaufte Kundenstunden >100 €/h. Und er muss für die Reparatur wieder 1 Jahr Gewährleitung geben.


    Ich glaube, da spricht heute viel für Austausch, wenn die Werkstatt nicht gerade massig überschüssige Kapazitäten hat.

    Ja, wird nur über Anfrage gehen. Vielleicht können die die ABE, respektive das Gutachten, relativ einfach rechnerisch ergänzen.


    In der aktuellen Version des Gutachtens ist wirklich nur der CX-60 drin.


    Radlast bis 900kg sollte beim Diesel auf jeden Fall reichen und selbst beim PHEV mit 1717kg HA-Last. Das Lästige an den Gutachten und Homologationen ist, man muss es tun und hat so eine große Vielfalt, die man beachten soll.


    Heute erst wieder gestaunt, was man alles braucht, um die Genehmigungen von einem Fahrzeugtyp auf den anderen zu übernehmen. Zulassung für die Hupe ;) und fünfzig andere. Selbst wenn die Gutachten und Genehmigungen das hergeben, dass man sie einfach überträgt, weil es das gleiche Fahrerhaus mit der gleichen Hupe ist, muss man den Verwaltungsakt für jeden neuen Typ durchziehen. Inhaltlich hab' ich davon ja keine Ahnung. Die fragen nur immer, ob ich Geld hab', ums zu bezahlen.

    Und sie hatten es auch schon, dass die defekte Batterie gar nicht an Mazda zurückgeschickt werden musste, sondern direkt entsorgt werden konnte!

    Dürfen defekte Akkus / Batterien denn überhaupt noch, außer als Sondermüll, transportiert werden? Ich glaube, da hat keiner Bock drauf.


    Und sobald sie wissen, woran es in etwa liegt, hat es ja auch keinen Mehrwert, wenn man "dem guten Geld" für die neue Batterie noch "schlechtes Geld" für den Sonder-Rücktransport hinterher wirft.

    Nochmals, er äussert, 2-3 Tage rein elektrisch (mit dem PHEV) fahren zu können. Also ca. 60 km des Sommers. Jetzt stell Dir mal vor, wieviele Male er mit einem reinen EV (CX-6e bspw, 486 WLTP Reichweite) überhaupt zu einer Ladestation müsse. Genau. Alle 3 - 4 Wochen. Ladedauer realistisch wohl um die 30 min. Das lässt sich easy mit einer Besorgung verbinden.

    Genau das macht ja den Unterschied. Beim PHEV müsste er alle 2-3 Tage das lästige Laden erledigen, beim Vollelektrischen nur ein Mal im Monat.

    Also an dieser Stelle Danke für die Erläuterung, wie diese Beurteilung des Ladens zustande kommt. Das hatte ich so auch nicht auf die ursprüngliche Frage bezogen, da ich den Fokus rein auf der Kurzstrecke als häufige Anwendung hatte, aber sonst trotzdem eine darüber hinaus gehende Nutzung unterstellt hatte, die ähnlich einem PHEV trotzdem ein öfteres Laden erfordert hätte.


    Aber richtig, da bin ich gedanklich falsch abgebogen - obwohl mein Diesel mit vergleichbarer Reichweite ja auch nur 2 - 4 Mal im Monat an die Zapfsäule geht und ich nicht jeden Abend mit dem Kanister auffülle ;)

    Ich dachte das das mein Auto wäre und ich bin nicht fremdbestimmt bin?

    Auch Dein CX-60 ist ein "modernes Auto" mit den ganzen Helferlein. Das ist heute nur noch mit einem Gebrauchtwagen mit manueller Handbremse zu vermeiden, egal welcher Hersteller.


    Sowas ist heute nicht mehr vorgesehen und der fMH wird daran nichts ändern können, da man in den Steuergeräten heute nur noch Parameter ändern kann, die wirklich wehlweise sind. Die Haltefunktion der elektrischen Handbremse wird nicht dazu gehören.


    Ich oute mich zwar auch gerne immer mal als "ewig Gestriger", weshalb mir der CX-60 mit Tasten und Dreh-Drück-Steller so sympathisch ist, aber bin mit den Helferlein doch ganz zufrieden. Selbst bei meinem 2012er Citroen C5 war das schon so mit der elektrischen Parkbremse. Und bei meinem Corsa ist es genauso und es gibt keine Option es abzustellen. Ich hatte teilweise schon heftig festgerostete Bremsen nach den Winterferien, aber wenn die nach einem lauten Knall offen waren, einfach mal auf leerer Straße kernig in die Eisen und gut war's wieder. Ich hatte damit nie dauerhafte Probleme.


    Beim Handhebel hat man beim Einsteigen gesehen, ob die Bremse offen ist. Heute hast Du nur noch das kleine Leuchtsymbol. Wenn jemand anderes einsteigt, weiß er nicht, dass die Bremse offen ist. Daher ist sie eigentlich immer angezogen. Und ich denke, das ist gut so.

    Seine nächste Lademöglichkeit ist 500 Meter entfernt. Statt Deiner Vorurteile einfach objektiv seine Situation betrachten.

    Es sind weniger pauschale "Vorurteile", als meine persönliche Bewertung der Siuation, wie ICH sie für mich beurteile.


    Und Fremdladen in in 500m Entfernung ist für mich einfach nicht akzeptabel. Mal abgesehen davon, dass die Tankpreis-Kapriolen der Mineralölkonzerne schon ärgerlich genug sind, so ist mir der Ladekarten-Dschungel mit häufig unbekannten Ladekosten zuviel womit ICH mich rumärgern will. Da ist das System noch nicht ausgereift.


    Wenn bei mir in den nächsten Jahren mit dem neuen Dach mal eine PV-Anlage aufs Dach kommt, wird der Ersatz für unseren Corsa sehr wahrscheinlich einen Stecker haben. Ich finde elektrisch Fahren genauso interessant wie mit meinem R6 und V8. Aber ein Auto mit Stecker macht für mich nur Sinn, wenn ich den Großteil der Ladung zuhause zu kalkulierbaren Kosten erledigen kann. Wenigstens Wallbox, besser eigene PV.


    Und ich will morgens entscheiden, welches heute das beste Auto ist und nicht erst irgendwohin laufen oder fahren. Mein Oldtimer steht auch am Haus in der Garage und nicht im Industriegebiet in einer Mietgarage. Das sind eben MEINE Vorstellungen. Ich hoffe, wir verstehen uns in dem Thema jetzt besser.