Beiträge von Miriquidius

    So, der Neuling hat nun auch was zum Thema "Vibrationen" beizutragen! Aber um es vorweg zu nehmen - es liegt nicht am weißen Riesen! Ich hatte bei Fahrzeugübernahme die Originalfelgen mit Winterreifen drauf und bekam einen Satz Toyo Proxes Sport-Reifen mit, also die Serienbereifung. Der Vorbesitzer hatte dann wohl nur die Gummis wechseln lassen. Die Toyos liefen nur eine Saison. Ich habe mir dann einen Satz Felgen gekauft, die Toyos aufziehen und montieren lassen.


    Als ich vor kurzem das erste Mal auf der Autobahn fuhr, ging ab 160 km/h ein übles Gerüttel los, was bis 180 km/h wieder etwas abnahm. Ich hatte den Reifenservice im Verdacht, nicht richtig ausgewuchtet zu haben. Nochmal auswuchten brachte aber: genau nichts.


    Doomscrolling hier im Forum bringt ja so ziemlich alles von Gelenkwelle bis Aufhängungen und was weiß ich noch. Da ich mit den Winterrädern vorher jedoch nicht so schnell fuhr, habe ich heute kurzerhand die Räder getauscht, und siehe da - bis über 180 km/h ruhig wie auf Schienen. Also wenigstens ist der Dicke unschuldig.


    Nun liegen die Räder beim fRs (freundlichen Reifenservice); der will sich das mal angucken, weil beim zweiten Auswuchten wohl genauer hingeschaut wurde und dann das Wort "Bremsplatter" fiel. Möglicherweise so gering, dass man es auf die Schnelle nicht sieht und auch erstmal nicht merkt, aber vielleicht sind die ca. 19 Hertz (Raddrehzahl eines 235/50 R20 bei 160 km/h) ja die Eigenfrequenz des CX-60-Fahrwerks?


    Bin mal gespannt, ob mit den Felgen was ist oder die Toyos einen weg haben...

    Etwa ab Produktionsdatum 10/2024 wurde das 2025er Facelift-Modell hergestellt.

    Relativ einfach zu erkennen am dunklem Innenraum am Dach und an den Säulen.

    Von vorn gut an der A-Säulen zu erkennen.

    Wobei es theoretisch möglich ist, dass die ersten Fahrzeuge mit einer neuen Innenausstattung noch den alten Fahrwerksstand haben - und umgekehrt. Das ist fertigungstechnisch ja keine Zwangsverknüpfung. Wenn mir das extrem wichtig wäre, würde ich konkret wegen des betreffenden Bauzustands nachfragen. Oder Dietmar vertrauen. :)

    Tici , ich versuche mal zu antworten, da ich in der Branche arbeite. Allerdings bei einem deutschen Hersteller. Dass die Japaner da aber grundsätzlich anders arbeiten, glaube ich nicht (wir haben ja deren effiziente Produktionssysteme übernommen; früher war Toyota das große Vorbild).


    Ein Modelljahr x wird so gut wie immer schon im Vorjahr begonnen, meist schon ab Herbst, vereinzelt sogar im Sommer. Hat auch gesetzliche Gründe, z.B. bei Abgasstufen - wenn die in einem Modelljahr drein sein sollen, dann muss man auf jeden Fall den gesetzlichen Termin einhalten, der ggf. vor dem Modelljahrtermin liegen kann. Und dann baut man auch noch etwas Sicherheitszeit ein, falls die Umstellung nicht reibungslos verläuft. Kurz: Ein Produktionsdatum des Jahres x ist sehr wahrscheinlich auch das Modelljahr x; zum Jahresende hin möglicherweise auch schon x+1.


    Soviel mir bekannt ist, wird der CX-60 ausschließlich in Hofu produziert. Aus der FIN geht es nicht direkt hervor. Die ersten drei Stellen müssten JMZ oder JM1 sein, also Japan. Die 11. Stelle ist irgendeine Zahl von 0 bis 5. Je nach Modell ist das Hofu oder Hiroshima. Aber wenn ein Hersteller beschließt, das gleiche Modell auch in einem zweiten Werk zu bauen, dann ist das (von Havarien wie einem abgebrannten Werk abgesehen) eine mittel- bis langfristige Entscheidung, also nicht nur für ein paar Wochen, da das erhebliche Investitionen in die Fertigungslinie bedeutet. Das wäre dann auch irgendwo zu lesen bzw, im Netz zu finden. Aber auch da ist die Wahrscheinlichkeit, dass in den Werken gleichzeitig unterschiedliche Modelljahrstände gebaut werden, gering, da die Lieferanten ihre Teile natürlich auf den neuen Stand umgestellt haben. Maximal Restbestände sind evtl. unterschiedlich. Aber dafür gibt es ja den oben beschriebenen Vorlauf, mit einem Modelljahr eher anzufangen. (Ich meine hier unterschiedliche Stände für dieselbe Region, z.B. Europa; unterschiedliche Stände in Amerika und Europa beispielsweise gibt es selbstverständlich schon aufgrund der Gesetze.)


    Kurz gesagt: Ein für Europa im Jahr 2025 produzierter CX-60 hat sehr, sehr wahrscheinlich auch das Modelljahr 2025, im besten Fall auch schon 2026. Aber um ganz sicher zu gehen, frag am besten eine Werkstatt anhand der Fahrgestellnummer, ob ein konkreter Bauzustand drin ist. Es ist für jedes Fahrzeug die Stückliste und damit jeder Teilezustand im System hinterlegt (man muss ja auch das richtige Ersatzteil herausfinden können).

    Ich hab Messwerte. Wenn ich Lust und Zeit dazu habe, setze ich die bei Gelegenheit mal zu einem Diagramm zusammen.

    Das würde mich ehrlich interessieren, ob außer "Motor aus oder nicht" da wirklich ein Unterschied besteht!


    Ich habs heute auf dem Heimweg auf die grobe Weise ausprobiert, also mit der Anzeige des Systemzustands im Info-Menü und mit dem Popometer. Also rund eine Viertelstunde mit und eine Viertelstunde ohne i-Stop auf durchgehend ähnlicher Strecke (Landstraße/Schnellstraße mit ein paar Ampeln).


    Im Schaubild, also der Anzeige, was wie stark und in welche Richtung von und zur Batterie fließt, und ob es über den Dieselmotor, den E-Motor oder Rekuperation lief, da gabs keinen Unterschied. Als nach etlichem Beschleunigen nur noch ein Balken zu sehen war, ging der Motor trotz i-Stop an einer Ampel nicht gleich aus, sondern erst als wieder zwei Balken zu sehen waren (die Betriebsanleitung sagt ja verklausuliert auch aus, wann i-Stop funktioniert: "Temperatur und Ladezustand der Mazda M Hybrid Boost-Batterie sind gut."). Bei "i-Stop aus" wurde logischerweise die ganze Ampelphase geladen, da der Motor an blieb - hatte ich dann bei Grün also sogar mehr Energie für den E-Motor für den nächsten Spurt.


    Und das Popometer fühlte beim Beschleunigen keinen Unterschied im Drehmoment (und das Schaubild zeigte immer Unterstützung vom E-Motor).


    Ich sag mal so - wenn es tatsächlich objektiv meßbare Unterschiede im Fahrverhalten geben sollte (daher mein Interesse), sind sie subjektiv eher nicht wahrnehmbar. Was den Kraftstoffverbrauch betrifft, dafür war die Strecke dann doch zu kurz. Und mir fehlt da einfach noch die Erfahrung mit diesem Auto.

    Nachdem wir vor zwei Wochen unseren weißen Riesen übernahmen, habe ich die Empfehlungen hier brav befolgt:


    Die Standardfußmatten habe ich weggepackt, da auch Gummimatten für die Fußräume vorn und hinten dabei waren. Die liegen nun drin, verbreiten zwar etwas Russenauto-Flair, aber sie sind halt ungemein praktisch und man sieht sie ja auch nur einmal beim Einsteigen.


    Für den Kofferraum war keine Gummimatte dabei. Da habe ich mir das hier geholt: https://www.amazon.de/dp/B0DMFKZ1BC. Die Veloursmatte ist vom Material her fast identisch mit der originalen (die habe ich einfach drunter liegen lassen) und passt genau. Der Ladekantenschutz ist nur ein gummibeschichtetes Kunststoffgewebe und auch bisschen fransig zugeschnitten - aber einmal den Rand abgeflammt hat das Problem gelöst. Gefällt mir noch nicht ganz, da man den Schutz irgendwie nach innen klappen oder rollen muss, und dann liegt der etwas unmotiviert drin. Aber er deckt die Stoßstange beim Einladen perfekt ab.


    Für die Mittelkonsole habe ich mir diese Einlage zugelegt: https://www.amazon.de/dp/B0F5H398C1. Sieht ein bisschen anders aus als die hier im Thread von Mr.Smartier in Beitrag #4 gezeigte. Passt aber ebenso gut, sieht auch nicht "billig" aus und riecht vor allem nach nichts - das ist immer so meine Befürchtung bei Plastik- und Gummiartikeln, die weitgehend alle aus China kommen.


    Die Schlüsselhülle von Mekurukito im Beitrag #8 gefällt mir sehr, allerdings habe ich auch befürchtet, dass sie dick aufträgt und diese hier gekauft: https://www.ebay.de/itm/267227751267?var=567439384607 - eine in hellblau für Jungs und einen in rosa, naja... rot, für Mädchen, da ich auch in den Schlüsseln die Fahrerprofile für meine Frau und mich abgespeichert habe. Die Tasten lassen sich damit weiterhin gut betätigen.


    Die Türfacheinlagen (siehe ebenfalls Mr.Smartier in Beitrag #4) habe ich jetzt auch drin. Sind die originalen Mazda-Teile, die es auf der Mazda-Homepage im Zubehör für denselben Preis gibt.


    Was ich vermisse, sind Haken oben im Kofferraum, wo man z.B. den Einkaufsbeutel anhängen kann. Im Mazda-Zubehör gibt es zwar einen Kofferraum-Organizer, aber für eine faltbare Stofftasche 90 Euro auszugeben, fand ich dann doch dekadent und habe nun diese hier: https://www.amazon.de/dp/B078SC4CVY.


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    Fahre seit Tag 1 konsequent mit deaktivierten I-Stop. Beim Diesel spart das kaum was ein und dieses ständige Start Stop Szenario verursacht bei mir ein ungutes Bauchgefühl. Bin gespannt ob ich dadurch den Verschleiß minimiere und verschont bleibe. 😊

    Hier! Noch einer! Mache ich bei den bisher gefahrenen Dienstwagen, seitdem es diese Funktion gibt. Zum einen aus Mitleid mit der Technik, die gerade in Berlin alle paar hundert Meter an den Ampeln zum Stop gezwungen wird. Zum anderen stört mich das kurze Geruckel beim Start und auch die "Gedenksekunde", bis das Auto wieder anfährt - hier wirst Du ja sofort angehupt, wenn Du nicht schon bei gelb losfährst.