Seit wann hat im deutschen Bürokratendschungel gesunder Menschenverstand seinen Platz gefunden?
Natürlich hast du recht Dietmar aber höre dir die Argumentation in dem diesbezüglichen Schuster Video an.
Grüße Karl
Seit wann hat im deutschen Bürokratendschungel gesunder Menschenverstand seinen Platz gefunden?
Natürlich hast du recht Dietmar aber höre dir die Argumentation in dem diesbezüglichen Schuster Video an.
Grüße Karl
Kennt jemand von euch einen von der Berufsfeuerwehr, den er mal befragen kann, wie die an die Rettungskarten für das Fahrzeug kommen? Und vor allem, wie die das Fahrzeug vor Ort identifizieren. Ist ja erheblich, ob es sich z.B. um ein E-, Hybrid- oder ein Verbrennerfahrzeug handelt. Dazu noch das Baujahr, FIN usw.
Ich revidiere meine Aussage vorhin dahin, dass ein Blatt Papier im Fahrzeug ggf. doch Sinn haben könnte, da Scheiben immer eingeschlagen werden können.
Gruß Dietmar
Seit wann hat im deutschen Bürokratendschungel gesunder Menschenverstand seinen Platz gefunden?
Natürlich hast du recht Dietmar aber höre dir die Argumentation in dem diesbezüglichen Schuster Video an.
Grüße Karl
Wie mir gesagt wurde, gibt es wohl eine allgemeine Regelung unter den TRettungsdiensten, dass die Rettungskarten immer hinter der Sonnenblende auf der Fahrerseite sein sollen und dort als erstes gesucht wird.
Fragt mich aber jetzt bitte nicht nach der "Heeresdienstvorschrift" in der das steht.
Grüße Karl
Also bei uns ist zwischenzeitlich ein Tablet mit Mobilfunkkarte für den Erkunder im Feuerwehrfahrzeug. Damit lassen sich QR-Codes prima lesen und Rettungskarten abrufen.
Am schnellsten findet man mit öffnen des Tankdeckels heraus, ob das Fahrzeug ein Benziner, Diesel oder Elektro-Fahrzeug ist, sofern der sich ohne Hebel/Knopf im Innenraum öffnen lässt. Daher für die Feuerwehr immer einen Blick wert und für mich ein guter Platz für einen QR-Code, wenn man den nicht an der Scheibe haben möchte.
Meine MEINUNG zur Sonnenblende: Ja, dort wird auf jeden Fall geschaut.
ABER: Die Rettungsdatenkarte ist bei modernen Autos so komplex (Airbags, Hochvolt, hochfester Stahl,...) , dass man das mehrseitige Teil dann farbig mind. in A4, besser A3 ausdrucken müsste, damit da was bei Nacht lesbar ist. Und wenn sich die Feuerwehr dafür interessiert, ist das alles nicht mehr im Originazustand, sondern halb abgerissen, verschmiert, vom Airbag verdeckt,...
Daher auch bei der Sonnenblende: Eigentlich hilft der QR-Code mit dem Hinweis, dass dort das Rettungsdatenblatt zu finden ist, am besten. Oder zumindest eine Fabrikats- und Typbezeichnung.
Aber lieb von Euch, dass Ihr auch mich daran erinnert habt', dass ich da noch was zu tun habe...
Mercedes hat die bei meinem GL z.B. als QR-Code in den Tankdeckel geklebt.
Habe die Tage mit unserem Ortsfeuerwehr-Häuptling gesprochen. Rettungskarte hinter der Sonnenblende ist schon mal gut. Ansonsten hat man im Land Brandenburg (er geht davon aus, dass es alle Bundesländer haben) das ganze soweit umgestellt, dass der genaue Fahrzeugtyp über das Kennzeichen ermittelt werden kann. Also bei Unfallmeldung am besten das Kennzeichen mit angeben. Manchmal vergisst die Leitstelle danach zu fragen.
Gruß Dietmar
Guter Tipp Dietmar. Hoffen wir mal das wir nie eine Situation kommen wo wir danach gefragt werden muss.
Frieder
Auf diesem Rettungsdatenblatt - es sind vier Seiten - ist auch auf der dritten Seite die Materialbeschaffenheit der Scheiben ersichtlich.
Jedes moderne Auto hat heute eine Verbundglas-Frontscheibe und damit einen guten UV-Schutz!
Die Meinungen von wegen schlechtem UV-Schutz treffen höchstens auf die Seiten- und Heckscheibe zu.
Die Hitzeentwicklung bei Sonnenschein kommt übrigens nicht von der Frontscheibe (wird durch den Fahrtwind gekühlt), sondern von der ausladenden, schwarzen Armaturenabdeckung. Deshalb decke ich diese beim Parken immer mit einer zugeschnittenen Silberfolie ab. Das schützt auch gleich das Headup-Display vor Hitze.
Die Ablage der "Rettungsdaten" sind bei allen Rettungskräften als "Sonnenblende bei Fahrerseite" vorgemerkt. Sogar in der Nicht-EU Schweiz.
Inzwischen haben diese vorzugsweise eine App mit allen Fz-Daten und eben diesen Rettungsdaten.
Hier ist interessant zu sehen, dass der Tank beim CX-60 Diesel Modell unter der hinteren Sitzbank ist. Das erklärt mir, warum leider die hinteren Sitze nicht verschiebbar sind.
Inzwischen erübrigen sich diese Rettungskarten, da ja sofort bei einem Crash ein Notruf mit ALLEN Daten inkl. Standort abgesetzt wird.
Laut einem befreundeten Rettungsmann werden dann schon bei der Hinfahrt zum Unfallort die Daten studiert.
Ich würde nicht sagen, daß sich die Rettungskarten erübrigen. Was immer zur Verfügung steht, schadet nicht. Ich komme zwar aus der Katastrophenvorsorge im IT-Bereich, aber es gelten die gleichen Regeln: es tritt oft das ein, womit man nicht rechnet. In Notfällen muß man mit Fakten arbeiten, nicht Mutmaßungen oder Annahmen. Ich könnte ja auch sagen, ich hätte weder Notuf noch Rettungskarte nötig, da ja in meinen fast 47 Jahren als Autofahrer nie etwas passiert ist ... weder mir, noch jemandem, an dem ich vorbeigekommen wäre. Eigentlich ist das bei den allermeisten so. Dennoch wurde dieses Teil zur Pflicht. Wie gesagt, weil ja etwas passieren könnte, womit man nicht rechnet.
Die "Risikofaktoren" sind beim Unfall vielfältig. Der Notruf kann auch nur abgesetzt werden, wenn man sich nicht in einem Empfangsloch befindet oder in eine Gebiet, wo 2G/3G noch nicht abgeschaltet wurde. Oder das Auto wird in der Art beschädigt, daß die Notrufeinrichtung nicht mehr funktioniert. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, daß das passiert? Gering? Genauso gering, wie Unfälle gerade dort passieren, wo ein Notruf abegesetzt werden muß, weil man sich mitten in der Pampa befindet, wo kaum andere vorbeikommen, die adhoc helfen können? Ich denke da an Bilder, die man oft sieht, wo Autos einen Abhang hinunter sind oder im Wald liegen. Wo dann in der Zeitung steht, wurde erst nach Stunden gefunden.
Wer sagt, daß diese Retungskarten nicht auch Ersthelfern nützlich sein können? Das sagt ja schon der Begriff "Ersthelfer", die sind vor Rettungskräften unterwegs.
Last but not least, am Ende kommt Murphy hinzu. Daher lieber 2- oder 3-fach abgesichert, als gar nicht oder 1-fach.