Viel Spaß mit dem Auto!
Beiträge von Klosterjupp
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Hey liebes Forum , ich bin neu hier und habe mir letztes Jahr einen Mazda CX 60 gekauft mit dem 250 PS Diesel V6.
Daniel96 : Mazda hat für diese Plattform eine Familie von Reihensechszylindern entwickelt. Benziner und Diesel. Einen V6 kannst du nur haben, wenn dich jemand betrogen hat. Das wäre dann aber schon eine respektable Leistung, einen Fremd-V6 dort zu implantieren, mit dem das Auto unauffällig fährt 😉
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Dann ist tatsächlich nur das Steigen softwareseitig verzögert?! Was sie sich dabei auch immer gedacht haben. So ein Unsinn.
Aber dank Dietmar wissen wir jetzt, was da passiert.
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@sparko
Die von dir zitierten Daimler hatten im Lastenheft 3,5 to Anhängelast stehen und die Kühlungen werden dort so dimensioniert, dass das funktioniert. CX60 und 80 haben da sicherlich weitaus weniger Reserven. Ich vermute stark, dass Mazda weniger Priorität auf den Hängerbetrieb legt als Daimler.
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Der von dir beschriebene Klappentest wird mit allen emissionsrelevanten Klappen/Ventilen so gemacht, also auch AGR-Klappen/Ventile und Drosselklappe. Bist du sicher, dass es bei der Kühlerjalousie nicht anders herum ist, dass also die Jalousie im Fehlerfall offen ist? Wenn sie geschlossen ist, bekommt der Kühler doch (gewollt) keine/wenig Luft. Dann würde das Auto relativ schnell thermische Probleme bekommen. Wenn das tatsächlich so ist, sollte auch eine Leistungsbegrenzung kommen und die MIL angehen.
Ich fände es erstaunlich, wenn die Japaner so etwas machen würden?! Aber möglich ist bekanntlich fast alles und du wirst es dir genau angeschaut haben ...
Jedenfalls werde ich ein aufmerksames Auge auf die Öltemperatur haben und berichten, wenn der Wohnwagen in den Sommerferien nach Schweden gezogen wird.
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Wenn Mazda tatsächlich bei 120° C Öltemperatur anfangen würde, Leistung zu reduzieren, fände ich das nicht gut. Ich möchte als Kunde nicht vor Alterung des Öls geschützt werden, sondern möchte ein Auto, was möglichst immer normale Leistung hat. Erst wenn es akut wird, sollte Leistungsabzug bedatet werden. Wenn man in Temperaturen hineinfährt, wo das Öl anfängt, zu verschleißen, sollte sich das im Ölwechselintervall niederschlagen (so wie auch viel Kurzstreckenverkehr). Es ist ja nicht so, dass das Öl bei 130 oder 140 °C innerhalb kurzer Zeit zum Motorschaden führt. Aber man sollte es nach einer solchen Belastung relativ bald tauschen. Ich hätte kein Problem damit, wenn die angezeigten Wechselintervalle in der App dann ggf. stark runtergerechnet werden mit einem Hinweis auf "schweren Betrieb".
Aber wer weiß schon, was der wahre Grund für die Anzeige ist. Vielleicht ist tatsächlich das Thermomanagement des Motors oder Getriebes überfordert bei Hängerbetrieb und die in der OBD angezeigten 120 °C sind nur die Spitze des Eisberges.
Das wäre allerdings eine schlechte Nachricht für alle, die sich so ein Auto unter anderem wegen der Anhängelast gekauft haben (wie mich...). Dann wären Ranger, D-Max, Amarok, Touareg, X5, GLE etc.pp. doch die bessere Wahl gewesen ...
Dietmar : wenn die Kühlerjalousie nicht öffnet, muss im Motor-SG ein Fehlereintrag sein. Das sollte ein Händler sofort sehen. Das scheint bei Alex.G aber nicht eingetragen gewesen zu sein.
Es gibt viele Hersteller, die so eine Jalousie aus gutem Grund nicht einbauen. Theoretisch (und auch praktisch) bringen die leichte Vorteile bei Warmlauf und cW-Wert. In der Praxis sind sie ein Riesenmist, wenn die Mechanik und Aktuatorik nicht lange lebt und Probleme macht.
Grüße vom Klosterjupp,
ich hoffe, es wird bald wieder kühler!
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Frage zum AT-Fühler:
Bin heute mit Anzeige 26 Grad aus einer Tiefgarage gefahren, AT war 33 Grad. Ist es normal, dass es ca. 30-35 Minuten dauert, bis der AT-Fühler dann doch mal die korrekte AT misst und zur Anzeige bringt?
Bisher ist mir nichts aufgefallen, werde aber mal drauf achten, was das Auto macht, wenn es in der Garage deutlich kälter/wärmer ist als draußen. Abgesehen von der Position des T-Fühlers spielt dabei auch die Software eine Rolle. Ich hatte mal einen Aygo von 2019, der wartete bei solchen Sprüngen (Garage 8 °C bei Zündung an, draußen aber unter 0 °C) reproduzierbar immer ca. 2 Minuten mit der Anzeige des Sensorwertes. Bei Erreichen dieser Zeit sprang dann die Anzeige von den 8 C hart runter auf z.B. -3 °C, während ich schon zwei Minuten bei winterlichen Bedingungen unterwegs war. Das war ganz klar Software und keine ungünstige Positionierung des Sensors. Einmal in Fahrt, wo sich die Temperature selten so schnell ändern, war alles gut. Ich hoffe, die CXen haben so etwas nicht in der Software des Außentemperatursensors.
Dietmar , gab es bei dir auch so einen harten Sprung oder kroch der Wert einfach langsam über eine halbe Stunde von den 26° auf die 33° hoch?
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Die Fahrgestellnummer ist das wichtige Kriterium. Wichtige Softwareänderungen (oft sind es auch nur Parametrierungsänderungen/Datensatzänderungen, bei denen die Software nicht angefasst wird) können auch zwischen Modelljahrwechseln einfliessen. Auch wenn die Dame kompetent wirkte, so eine Aussage kann stimmen, muss aber nicht.
Am Ende wird die Dokumentation beim Hersteller auf die Fahrgestellnummer, im Englischen „VIN“ bezogen.
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Bei dieser Definition von Normalbetrieb ist ein Diesel der falsche Motor, wenn man sich selber in dem Szenario befindet.
Das galt aber vor 25 Jahren auch schon, allerdings gab es noch wenig Probleme, weil DPFs da gerade erst in den Markt gingen.
Die bewusste Falschanzeige der Wassertemperatur kam meiner Erinnerung nach in den 90er in Mode. Man wollte die Kunden nicht damit „verunsichern“, dass sich diese Temperatur in der Realität ständig in einem gewissen Bereich bewegt und im Sommer im Schnitt höher ist als im Winter. Das verstehen viele nicht und denken, es stimmt was mit dem Motor nicht.
Ehrlich gesagt, würde ich auch keine Wette eingehen, ob die uns in den CXen angezeigte Öltemperatur stimmt. Man wird halt irgendwann misstrauisch.
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Ablagerungen im Ansaugtrakt und Verkokung im Düsenloch sind komplett unterschiedliche Dinge. Das eine kommt von der Abgasrückführung von „schmutzigem“ Rohabgas, das andere von hoher Temperatur der Düsenspitze.