Beiträge von Klosterjupp

    Google hab ich mal in Nordamerika versucht, war aber aufgrund der Netzabdeckung nicht möglich.

    SmartMart

    Apple Karten und Google Maps greifen normalerweise bei Bedarf für Nachladen von Routendaten, Routenneuberechnungen, Umleitungen usw. in Echtzeit auf das Mobilfunknetz zu. Wenn man in Gebiete mit schlechter Abdeckung fährt (sehr einsame Gegenden wie Nationalparks, Wüsten etc.) sollte man vorher das Gebiet als Offlinekarte laden bzw. bei Zwischenstops in Motels/Hotels im WLAN die Karten für den jeweiligen Tag. Geht mit Apple und Google gleichermaßen.

    Danke für deinen Post dazu, ich war am Jahreswechsel in Mississippi unterwegs und hatte keinerlei Problem, war aber auch auf dem Land immer in „bewohntem“ Gebiet. Das Problem war mir gar nicht präsent . Aber Nordamerika, Kanada usw. haben natürlich auch größere Ecken ohne Mobilfunk. Da muss man dann mit Apple und Google Maps vorher die Karten laden!

    Wenn ich das hier so lese, werde ich die Mazda-Navigation nicht mehr testen. Ich navigiere seit ein paar Jahren mit Apple Karten und bin damit sehr zufrieden. Die beiden Riesen Apple und Google sind mit ihren Online-Navis an den Fahrzeugherstellern hinsichtlich Darstellung, Routenführung und Live-Traffic schlicht vorbeigezogen. Mit Wireless CarPlay funktioniert mittlerweile sogar das korrekte Weiternavigieren in Tunneln. Ich vermute, Wireless Android-Auto kann das auch.

    Warum Fahrzeughersteller noch eigene Navis entwickeln, weiß ich nicht so recht. Ich brauche nur noch ein Display und CarPlay im Auto.

    Grüße,

    Klosterjupp

    Drive67

    SCR und die damit verbundenen Herausforderungen bezüglich Dosierstrategie, Gleichverteilung im Abgas, Ablagerungsvermeidung, OBD etc. ist kein komplett neues Thema in der Entwicklung. Es ist eine Frage der zur Verfügung stehenden Ressourcen (Zeit, Menschen, Geld, Anzahl Versuchsfahrzeuge), wie gut und fehlerfrei das Ergebnis ist. OBD-Falschfehler dürfen nicht auftreten. Wenn sie auftreten, kann es verschiedene Gründe haben und sie müssen dann zeitnah abgestellt werden.

    Eine lange Bergabfahrt ist kein exotischer Betriebszustand, der nicht vorhersehbar ist und/oder nicht beherrschbar ist.

    Wir werden sehen, ob das seltene Einzelfälle bleiben und ob es irgendwann ein Update dafür gibt.

    Gruß,

    Klosterjupp

    Naja, theoretisch könnte die Düse im geschlossenen Zustand undicht sein und ungewollt ins Rohr pinkeln. Das würde die OBD ggf. Über die NOx-Sensoren erkennen.

    Ausschließen kann man das nicht. Es würde mich aber wundern, wenn das nur bei langen Bergabfahrten auffallen würde. Wenn die Leckage klein genug ist, könnte das vielleicht sein. Dann dürfte der Fehler nach Dosierventiltausch nicht mehr auftreten. Wenn er auf der gleichen Strecke wiederkommt, war es nicht das Ventil,

    Hallo zusammen,

    ich habe zwischenzeitlich Antwort von Mazda bekommen. Zusammengefasst war der Inhalt:

    - aus Gewährleistungsgründen äußern sie sich nicht in Foren oder zu in Foren diskutierten Themen

    - sollte ein Fahrzeug ein Problem haben, soll man zum Mazda-Händler fahren, der verfügt über aktuelle Informationen und kann ggf. die "technische Abteilung" von Mazda einbeziehen.


    Leider hat die Anfrage nichts Greifbares ergeben hinsichtlich des Problems der hier geschilderten Fehler. Schade, aber ich hatte damit gerechnet.

    Was man der Antwort ggf. entnehmen kann, ist der Hinweis auf die Einbeziehung der "Technischen Abteilung", wenn der Händler von sich aus diesen Schritt nicht macht.

    Dass Mazda weniger auf Forendiskussionen reagiert als auf Händlermeldungen, ist für mich nachvollziehbar.

    Also bittet ggf. den Händler ausdrücklich darum, Mazda Europa einzubeziehen und nicht auf Verdacht eine Einspritzdüse zu tauschen oder Ähnliches, wenn ihr von dem Problem betroffen seid.

    Die Tatsache, dass der Fehler anscheinend reproduzierbar bei langer Bergabfahrt auftritt und danach teils wieder im Steuergerät ausgetragen wird, deutet für mich auf etwas anderes als ein Hardware-Problem hin. Ich hoffe, es schaut sich bei Mazda in der Zwischenzeit jemand das Problem an, auch wenn die Antwort an mich aus juristischen Gründen nichts dazu enthielt.

    Schönes, unfallfreies und fehlerloses Wochende,

    Klosterjupp


    PS: unser CX80 zog den 2000kg-Hänger nach Schweden und zurück ohne irgendwelche Fehler. Auch die Kasseler Berge rauf und runter waren kein Problem, zumindest bei 26 °C nicht. So wie es sein soll. ;)

    Ich habe den alten, großen Beitrag zur Nachfüllmenge, den Dietmar hier in diesem Beitrag unter #10 verlinkt hat heute durchgelesen. Da finden sich auch viele Beiträge und Fragen zu den Laufleistungen zwischen den Auffüllungen bzw. dem „normalen“ Adblue-Verbrauch.

    Nur soviel für alle, die hier neuer sind und als kleines Update zu dem älteren Beitrag: die Bandbreite ist groß!

    Unser CX80 hatte schon nach 7000 km überwiegend mit Wohnwagen den Adblue-Tank leer. Ich werde möglicherweise noch ein, zwei Mal 5 l auffüllen müssen bis zum Service, wenn ich nicht früher hinfahre. Durch die hohe durchschnittliche Belastung ergibt sich seit Übernahme ein Durchschnittsverbrauch von 8,9 l/100 km. Bei höherer Last ist die spezifische NOx-Rohemission höher, was zu deutlich höherem Adblue-Verbrauch führt. Das ist erwartbar und in Ordnung.

    Wer mit einem etwas leichteren CX60 ohne Anhänger sehr gleichmäßig und gemächlich fährt, kann eventuell auch mit einem Adblue-Tank knapp von Service zu Service kommen. Auch das kann sein und ist kein Zeichen für ein Problem mit der Dosierung o.ä.

    Er fährt einfach mit sehr geringen absoluten NOx-Rohemissionen durch die Welt und verbraucht kaum Adblue.

    Alles dazwischen ist normal und kein Grund zur Sorge.


    Grüße,

    Klosterjupp

    War bei den Herstellern lange eine Glaubensfrage... Der eine Hersteller hat versucht alles über AGR zu machen, um möglichst lange auf AdBlue zu verzichten, der andere hat einfach AdBlue dazu gekippt, um AGR zu vermeiden.

    FRX

    Ich würde es nicht Glaubensfrage nennen. Es ging um einige Zielkonflikte, die nicht so einfach zu lösen waren. Dazu kam auch, dass LKW und PKW teils unterschiedliche Anforderungen und Prioritäten hatten/haben.

    Im PKW-Bereich sah man es lange als großes Problem an, den Fahrer mit einem weiteren Betriebsstoff und einem zweiten Tankstutzen zu konfrontieren. Unter anderem deshalb auch die Versuche, mit einer AdBlue-Tankfüllung ohne Nachtanken über ein Serviceintervall zu kommen. Außerdem kostet ein SCR-System viel Geld (was du als Controller sicher weißt), deshalb wurde das am PKW erst gemacht als es gar nicht mehr anders ging. Der LKW nutzte die Technik viel früher, weil das für den Verbrauch ein großes Potenzial hatte und dort die Betriebskosten Prio 1 haben.

    „SCR only“ war ein reines LKW-Thema, das gab es nicht am PKW. Das kam ja damals von Iveco.

    Ich gehe davon aus, dass die Rückmeldung von Mazda Übersetzungsprobleme enthält bzw. Von jemand geschrieben wurde, der nicht wirklich tief im Thema ist.

    Einen Selbsttest machen Steuergeräte meines Wissens nur beim Start. Da wird die Checksumme der Software geprüft und es laufen Systemtests. Wenn das alles OK ist, kann man den Motor starten. Wenn der Motor läuft, läuft kein Selbsttest.

    Wenn man bei zu hohen Temperaturen im Kühlsystem von unplausiblen Werten redet, gehen Begriffe durcheinander. Da ist nichts unplausibel, sondern schlicht über einem Grenzwert. Was dann Schutzmaßnahmen wie Leistungsbegrenzung auslöst, einen Eintrag im Fehlerspeicher und eine Meldung im Kombiinstrument. Von unplausiblen Werten spricht man eigentlich nur, wenn man denkt, der Sensorwert ist falsch. Dann wird aber im Fehlerspeicher der unplausible Wert und die Diagnose dazu eingetragen, im anderen Fall die Grenzwertverletzung. Das sind unterschiedliche Dinge.