Was ist dein Gedankengang hinter dem Neuwagen? Ich bekomme ein 1-1,5 Jahr altes Fahrzeug das sowieso immer (fast) gleich ausgestattet ist für 26t Euro unter Listenpreis. Gut.. wobei ich gerade sehe, dass Tageszulassungen mit 52t Euro drinstehen...
Fragen an CX80 Fahrer - kleine Kaufberatung
-
-
Ich fange jetzt nicht an, öffentlich darüber zu diskutieren, was meine Gedankengänge zu Neuwagen sind.
Du schaust dir einen Gebrauchten an, läufst einmal drum herum und stellst hier Fragen, warum die Bremsscheiben so verschlissen aussehen.
Also, was soll man dazu sagen? Es gibt eben Leute, die fahren ihr Auto nach ganz bestimmten Regeln und eben andere, die das nicht machen.
Viele Grüße,
Norbert
-
Stimmt, Norbert - ich hab da ein eigenes Auge. Ich habe noch einige Old- und Yougtimer in der Garage, eine eigene Hebebühne und ne gut ausgerüstete Hobby-Werkstatt. Ich schau jetzt weniger ob ein Auto einen kleinen Kratzer mehr oder weniger hat, sondern wie die Vorgänger mit dem Auto umgegangen sind. Die Bremsschreiben hatten locker einen 2-3mm Grad - und damit ist die Scheibe nach 30tkm hin. Das bedeutet für mich entweder war der Vorbesitzer nur auf Vollgas Bremse (fänd ich nich so geil) oder die Scheiben von Mazda sind einfach nicht sehr ausdauernd. Im Normalfall sollte da frühestens ab 60-70tkm (gern auch später) Bedarf sein.
Jedenfalls ist es bei einer 6 Jahres Garantie eigentlich wurst was der Vorbesitzer gemacht hat und eine Mazda Bremsscheibe kostet nicht die Welt. Ich fragte mich nur ob das vielleicht normal ist weil die Scheiben generell nicht so doll sind.
Gut, ich find das jetzt etwas strange zu sagen man diskutiert nicht öffentlich in nem Forum aber vielleicht versteh ich dich auch falsch. Hilft mir jetzt auch nicht weiter in der Entscheidungsfindung - wollte deine Argumente verstehen.
Anderes Argument: Gestern hab ich rausgefunden, dass es dieses, doch sehr schöne, hellbraune Leder erst ab MY 2026 gibt. Je länger ich an das gelbe Takumiholz gucke desto mehr stört es mich. Das wäre natürlich ein doch noch denkbare Alterantive mit Homura und Hellbraun - dann ist es nicht so ganz dunkel dort drin.
-
Hier im Forum wird von einigen von beeindruckendes Laufzeiten der Bremsscheiben berichtet. Ich meine hier schon von Scheiben gelesen zu haben, die 70000 oder 100000 km gehalten haben. Insofern sind sie wohl generell haltbar. Wenn sie nach 30 Tausend Kilometern Scheiben vollkommen runter sind, fährt der Fahrer sonderbar oder die Laufleistung des Autos stimmt nicht. Davon abgesehen: 2-3 mm Grat können nicht sein, denn dann wäre sie 4-6 mm dünner als neu. Typische maximale Verschleißmaße liegen bei 2-3 mm Dickenverlust. Dann hätte man 1-1,5 mm Grat. Das spürt man schon deutlich mit dem Finger. Starker Verschleiß der Scheiben bei nur 30000 km wäre für mich ein Ausschlußgrund für einen Gebrauchten.
Gruß,
Klosterjupp
-
eine Wandlerautomatik gehört eigentlich auch zu einem 6 Zylinder.
Ein Wandler wäre aus verschiedenen Gründen auch mein Wunsch, weil ich keine Doppelkupplungen mag. Das schließt dann aber auch eine ganze Zahl anderer "Premiumprodukte" aus, die das auch nicht haben.
Und auch eine Wandlerautomatik kann ungünstig abgestuft oder elektrisch gesteuert sein. Der Wandler alleine ist noch kein Allheilmittel.
Andererseits schlägt sich die Mazda CX- Mehrscheiben-Doppelkupplung ziemlich gut und bisher unauffällig, außer vielleicht der vermutlich verursachten Geräuschkulisse. Trotz Anfahren unter Last, "Kriechen", etc. sind mir hier noch keine besonderen Verschleißthemen aufgefallen, die ich bei einer Doppelkupplung erwartet hätte.
Und ich gehe davon aus, dass das sparsame i-stop/Mild-Hybrid, bzw. PHEV-System nur bei kompletter Entkoppelung per Kupplung funktioniert und mit Wandler andere Nachteile mit sich bringt.
Insofern möchte ich die Mazda-Lösung mit Planeten-Automatik, aber Doppelkupplung, an dieser Stelle verteidigen (sofern sie das überhaupt nötig hat).
-
FRX , es haben beide Systeme ihre Berechtigung. Die Abstimmung beim CX-60 und das Schaltverhalten ist auch OK. Ich muss nur noch lernen, das laute Geräusch zu Fahrtbeginn (später wird es ja auch leiser) beim Ausrollen bzw. Abbremsen an der Kreuzung zu ignorieren, weil es schon ziemlich nach "hier fällt gleich was auseinander" klingt.
-
Servus
Der CX 60 hat keine Doppelkupplung, sondern eine einfache Mehrscheibenkupplung im Ölbad.
Gruß Rainer
-
Der CX 60 hat keine Doppelkupplung, sondern eine einfache Mehrscheibenkupplung im Ölbad.
Hallo Rainer,
danke für den Hinweis, aber jetzt muss ich meine Gedanken doch kurz sortieren,...
- Mehrscheiben- / Lamellen-Kupplung beschreibt den Aufbau der Kupplung selbst. Hatte ich ja auch so benannt. Das kann klassisch eine einzelne Scheibe sein, oder eben ein Paket aus Scheiben, das sie Kräfte besser verteilt.
- Doppelkupplung braucht man, um mit sequenzeillem Schaltgetriebe unterbrechungsfrei von einem Gang in den nächsten zu schalten.
Richtig: Und an dem Punkt hat der Mazda kein sequenzielles Schaltgetriebe, sondern eine Automatik, braucht also keine Doppelkupplung, sondern nur eine Trennkupplung zum Motor.
Ich hab' das jetzt auch mal mit der Google-KI diskutiert (ob die Kupplung beim Gangwechsel zu bleibt), wofür sie sehr umfangreich auf Mazda als Quelle zurückgegriffen hat:
Das 8-Stufen-Getriebe von Mazda ist trotz des Verzichts auf einen Drehmomentwandler im Kern ein klassisches Planetengetriebe. Das bedeutet, dass der eigentliche Gangwechsel völlig anders abläuft als bei einem manuellen Schaltgetriebe oder einem Doppelkupplungsgetriebe (DSG)
Wie das Schalten beim Mazda CX-60 funktioniert
- Die Getriebestruktur: Im Inneren des Getriebes befinden sich mehrere Planetenradsätze sowie interne Kupplungs- und Bremspakete.
- Der Schaltvorgang: Wenn das Getriebe vom 2. in den 3. Gang schaltet, wird dieser Wechsel rein intern vollzogen. Ein internes Kupplungselement öffnet sich, während ein anderes gleichzeitig und überschneidend schließt (sogenannte Überschneidungsschaltung).
- Die Rolle der Lamellenkupplung: Die nasse Mehrscheiben-Eingangskupplung (die den Wandler ersetzt) sitzt ganz vorne am Getriebeeingang. Sie bleibt während des normalen Gangwechsels geschlossen, um einen permanenten, direkten Kraftschluss ohne Leistungsunterbrechung zu garantieren.
Wofür wird die Eingangskupplung stattdessen benötigt?
Die große Lamellenkupplung am Getriebeeingang übernimmt primär drei Aufgaben:
- Das Anfahren: Sie schleift kontrolliert beim Losfahren aus dem Stand (wie die Kupplung beim normalen Schaltwagen).
- Der Stopp: Sie trennt den Motor im Stillstand, damit er nicht abwürgt.
- Der Hybrid-Modus: Bei den PHEV- und Mildhybrid-Versionen trennt diese Kupplung den Verbrennungsmotor komplett ab, wenn das Auto rein elektrisch fährt.
Zusammenfassung: Die große Eingangskupplung bleibt beim Schalten zu. Der Gangwechsel wird materialschonend und schnell über die internen Schaltelemente der Planetenradsätze abgewickelt.
-
Sehr im Detail. Vielleicht etwas simpler:
Reibe-Kupplung (in welcher Form auch immer.. nass trocken, mehrere Scheiben, nur zwei):
Beim Anfahren habe ich eine rebschlüssige Verbindung (also zwei oder mehrere Scheiben reiben aneinander) und danach eine kraftschlüssige Verbindung - also die Scheiben reiben nicht mehr sondern sind verbunden - damit direkte, kraftschlüssige Verbindung zwischen Motor und Getriebe.
Bei der Wandlerkupplung habe ich das ganze in Hydraulik. Ölstrom zwischen zwei Turbinenrädern. Das eine macht den Öldruck, das andere nimmt ihn auf. Es reibt nix und ggf. habe ich dann eine Wandlerbrücke die dann eine direkte Verbindung herstellt, wenn z.B. genug Geschwindigkeit/Drehzahl etc. erreicht ist.Mit der Logik ist eben recht schnell klar: Reibekupplung - schnelle Direktverbindung, effizienter, weniger Verluste, mehr Verschleiß, nicht so komfortabel bzw. sportlicher besonders bei Stop-Go, Anfahren, stehen bleiben
Wandlerkupplung: Gegenteil von oben
Wenn ich könnte würde ich immer eine Wandlerautomatik (z.B. ZF8 Gang bei BMW.. top!) einer Reibekupplung vorziehen. Aber es geht halt nicht immer

Es gibt auch Leute die schwören in Ihrem (älteren) M-BMW auf das SMG. Ich finds schauderhaft.
Geschmackssache.